Archiv des Autors: MischaBach

Nature Writing persönlich

Nature Writing – ein Genre mit langen, verschlungenen Wurzeln, die in Deutschland Dank der Nazis in den 1930er gekappt wurden (Stichwort „Blut und Boden“), sodass es hierzulande erst seit ein paar Jahren verstärkt wiederentdeckt wird. Meist geht es darum, die … Weiterlesen

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Versiert verdichtet: „Couplets“

Was für ein Debüt, was für ein wunderbares Buch: Maggie Millners Couplets. A Love Story mag mit 97 Seiten (Farar, Straus and Giroux 2023) auf den ersten Blick als Leichtgewicht erscheinen, hat es aber in sich. Ein kurzer Roman über … Weiterlesen

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Natürlich lesen!

Gewiss, das Frühaufstehen ist meine Sache nicht, aber für die heutige Lesung in der Alfred-Krupp-Schule in Essen hat es sich allemal gelohnt. Wobei es vielmehr war als „nur“ eine Lesung, es war Begegnung, Diskussion, Gedankenaustausch, Mini-Workshop und Lesung in einem.

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Eigensinnig: Das Gedicht ist, was es tut

Längst hatte ich endlich mal ein Buch mit Gedichten und/oder Gedanken von Elke Erb haben wollen, aber irgendwas kam immer dazwischen, zuletzt sogar ihr Tod. Bis ich in diesem Jahr „Das Gedicht ist, was es tut“ unter meinen Geburtstagsgeschenken fand … Weiterlesen

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Nature Writing vorgelesen

Wie kommt die Natur in die Literatur, könnte man fragen, denn in Deutschland ist das Genre Nature Writing nach wie vor nicht allzu weit verbreitet. Dabei geht ohne Natur – und zwar sowohl in Form unserer Um- und Mitwelt als … Weiterlesen

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Magisch: „Die Gouvernanten“

Einfach bezaubernd ist Anne Serres kurzer Roman „Die Gouvernanten„, so eigen, schön und einnehmend, dass ich lesend die 92seitige Übersetzung von Patricia Klobusiczky erst verschlang, dann mich bewusst einbremsend auf jeder dritten Seite etwas Wunderbares hätte unterstreichen mögen, gegen Ende … Weiterlesen

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Kalenderblatt

Unweigerlich umgedreht ein jedes wird Kalenderblatt um Kalenderblatt verwandelt zum Großsegel deines Bootes und meine Bewegung entfacht den Wind der dich weiter und weiter forttreibtvon dem Ufer des Lebensan dem ich stehewährend du schläfstfür immerallein (für meinen Vater // von … Weiterlesen

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Mein Mai

Wie, schon wieder fast vorbei, der Mai, und noch kein Wort von mir hier im Blog? Das soll so nicht bleiben, also versuche ich mich an einem Rückblick, bevor das Kalenderblatt fällt.

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Eierstocklotterie

Ist es fair, dass die einen erben und die meisten anderen leer ausgehen? Das ist doch die reine Eierstocklotterie, wie es Nora Abdel-Maksoud treffend in „Jeeps“ nennt. Rafael Sanchez hat das Stück jetzt am Essener Grillo-Theater inszeniert und ich hatte … Weiterlesen

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Krimikurzkritik: „Lost in Fuseta“

Laut Untertitel handelt es sich bei Gil Ribeiros Roman um einen Portugal-Krimi. „Wie passend“, dachte ich vorhin, als ich das bei der Auswahl des Fotos noch einmal las. Dann fiel mir ein, hm, woher weiß ich das eigentlich, wenn ich … Weiterlesen

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