So lautet der Titel meines Beitrags in der Jubiäumsanthologie der Mörderischen Schwestern „Mord ist ihr Metier“ und genau darum geht es auch: Es ist das Jahr 2000, die Criminale, das größte Treffen der deutschsprachigen Krimiautor:innen findet ganz real in Essen statt, was neben Krimilesungen Fortbildungen bedeutet. In einer solchen, allerdings fiktionalen, befindet sich Tim, mein zehnjähriger Protagonist, zusammen mit seiner Cousine Nele, diversen Sisters (wie sich die Mörderischen Schwestern seinerzeit noch nannten) und zwei männlichen Krimiautoren vom Syndikat. Und das passiert im Workshop Taschendiebstahl für KrimiautorInnen in der alten VHS, mitten in meiner Geschichte, in der es auch noch um ganz andere Verbrechen geht:
WeiterlesenBildung in kriminellen Vereinigungen
Sie ist endlich da!
Gestern fand ich sie im Briefkasten, meine beiden Belegexemplare der Jubiläumsanthologie der Mörderischen Schwestern: Zum 30. Geburtstag hat Regina Schleheck 29 Schwestern aus dem Westen Deutschlands zusammengetrommelt, um gemeinsam eine Sammlung von 30 Kurzkrimis auf die Beine zu stellen. Und nach langen Mühen und Anstrengungen ist „Mord ist ihr Metier“ endlich buchgewordene Realität:

Nahreisen (3)
Am nächsten Tag, unserem letzten in Münster, hatten wir die Qual der Wahl: Allwetterzoo mit Pferdemuseum, gar obendrein noch zum Freilichtmuseum auf der anderen Seite des Aasees oder die Kunstmuseen in der Stadt erkunden?





Nahreisen (2)
Am nächsten Tag, unserem zweiten in Münster, ging’s nach dem Frühstück zum Domplatz, denn den Wochenmarkt dort hatte man uns wärmstens empfohlen. In der Tat, selbst wenn man nur schauen und nicht kaufen möchte (die Pfifferlinge hätten mich durchaus gereizt, aber so groß war der Kühlschrank im Hotel dann auch wieder nicht) ist das den Spaziergang wert. Und wo wir nun schon mal da waren, besuchten wir bei der Gelegenheit auch den St-Paulus-Dom selbst. Ein glücklicher Zufall wollte es, dass wir genau um 11 Uhr an der astronomischen Uhr im Chorumgang vorbeikamen und so das Tutemännchen (das heißt wirklich so) trompeten und seine Frau elf Mal die Glocke schlagen hören und sehen konnten.





Die Wildente. Ein Versuchsaufbau?
Wenn die Tage kürzer und die Abende länger werden, beginnt mit dem Ende des Sommers das Abenteuer der neuen Theatersaison. Am Schauspiel Essen startete sie gestern mit Henrik Ibsens „Die Wildente“ in der Inszenierung von Intendantin Selen Kara. Ein Klassiker lockt mit dem Versprechen, uns Altes oder auch Zeitloses neu zu sehen ins Grillotheater.

Nahreisen (1)
„Ihr reist nach Münster?“ Stimme und Augenbrauen klettern in die Höhe und der Blick ist erstaunt, als hätten wir verkündet, Ferien auf der Venus machen zu wollen. Doch, mal ehrlich, wenn Urlaub so etwas ist wie ein Ausstieg aus dem Alltag auf Zeit, was spricht dann dagegen, letztere gerade nicht in langen Schlangen am Flughafen, endlosen Staus oder mit all den ungewollten Verzögerungen auf Fernreisen mit der Bahn zu verbringen, und statt dessen gut gelaunt in eine Regionalbahn ein- und noch besser gestimmt eine Stunde später wieder auszusteigen?



Zurück aus der Sommerpause
Kaum sind die Sommerferien vorbei, starten wir mit unserer offenen Lesebühne erneut durch: Am Dienstag, den 29. September 2026 gibt’s endlich wieder die Poesie der Stadt beim Spoken Word am Wasserturm. Wer mit auf die Bühne möchte, um kurze Prosa, Lyrik, Szenen oder anderes vorzutragen, meldet siche per Mail unter spoken.word.wasserturm@posteo.de an, alle anderen, die „nur“ zuhören möchten, kommen einfach so in der Kurfürstenstr. 8 vorbei. Die Veranstaltung startet um 19 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr und der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euch! 🙂

Ausgelesen: lost in the 4rest
Experiments in Kishotenketsu hat Garret Ray Harriman sein 2016 erschienenes Buch „lost in the 4erst“ untertitelt. Als ich Anfang 2025 zum ersten Mal dem Begriff Kishotenketsu begegnete, der eine auf 4 ‚Akten‘ oder Elementen basierende Art des Erzählens bezeichnet, die ohne Konflikt auskommt, war Harrimans Buch das einzige, das sofort zu haben war, also bestellte ich es. Jetzt habe ich es ausgelesen.

Sehnsuchtsschrei
Manchmal versteckt sich die Inspiration und die Ideen lassen sich nur mit Mühe hervorlocken. Andere springen einen unvermutet an. So wie heute Nacht beziehungsweise heute Früh:
WeiterlesenPackend: „Blaue Nacht“
In den 2000ern war ich in diversen Jurys, in denen es vor allem darum ging, den besten Krimi des Jahres zu finden. Das war spannend, führte jedoch dazu, dass ich mich mehr oder weniger sattgelesen hatte, was das Genre angeht. Um so überraschter war ich, dass ich „Blaue Nacht“ (2016) von Simone Buchholz, das auf einem meiner ungelesenen Bücherstapel lag, jetzt gar nicht mehr aus der Hand legen mochte.
