Wie ich zu den „Japanischen Geistergeschichten“ von Lafcadio Hearn gekommen bin, ist mir ein Rätsel. Von Patricio Lafcadio Carlos Hearn, der sich später Koizumi Yakumo nannte, und 1850 als Sohn einer griechischen Mutter und eines irischen Vaters zur Welt kam, hatte ich noch nie gehört. Ob ich gerade nach weiteren Büchern zu Kishotenketsu oder etwas anderem suchte, irgendwie geriet die Reclam-Ausgabe (2026), die ein Holzschnitt von Katushika Hokusai aus den frühen 1830ern ziert, jedenfalls in den Warenkorb meiner Lieblingsbuchhandlung. Dann reiste das kleine Büchlein erst mit nach Münster und schließlich mit zur Frankfurter Buchmesse, und nun habe ich es ausgelesen und sitze mit dem Nachhall eines fremdvertrauten Gefühls hier.


















