Vorgestern stolperte ich und knickte um. Anfang des Monats dagegen stolperte ich beim Schreiben und landete unvermutete im Niemandsland dieses Gedichtes:
Nein, keine Angst, ich gehe nicht mit dem „Stimmengewirr“ in Sommerpause. Bei den langen Pausen, die hier manchmal zwischen zwei Posts liegen, würde das vermutlich ohnehin kaum auffallen. Aber gestern Abend hatten wir im Zuhause am Wasserturm das letzte Spoken Word vor der Sommerpause – und das haben alle verpasst, die gestern nicht dabei waren:
Klein, aber fein, das Line-up beim gestrigen Spoken Word (v.l.n.r.): Christina Czeschik, Alex Kunkel, Herby & Mischa Bach (keine Ahnung, warum ich so seltam erstaunt dreinblicke ;-))Weiterlesen →
Gestern besuchte ich meine Mutter, die ich ein paar Wochen lang nicht gesehen hatte (kaputtes Knie trifft auf ebensolche DB und wird von Freundin mit Auto gerettet). Da ihre Demenz immer schneller fortschreitet, war ich trotz unserer täglichen Telefonate unsicher, wie ich sie vorfinden würde. Obendrein spukte mir seit Tagen ein Gedicht im Kopf herum, was ich vor gut drei Jahren über sie und meinen Vater schrieb:
Wie die Zeit verfliegt – zwei Monate müssen allemal vergangen sein, denn am Dienstag, den 26.06.2026 gibt’s wieder unser Spoken Word am Wasserturm im Stadtteilladen im Südostviertel, die offene Bühne für Geschichten, Gedichte, Szenen und was sich sonst unter unser Motto „Die Poesie der Stadt“ packen lässt. Der Eintritt ist frei, der Einlass in der Kurfürstenstraße 8 beginnt um 18:30 Uhr und die Veranstaltung selbst startet um 19 Uhr. Wer auf der Bühne dabei sein möchte, meldet sich unter spoken.word.wasserturm@posteo.de – noch sind Leseslots frei. Ob im Publikum oder mit uns auf der Bühne, wir, also Christina Czeschik und ich, freuen uns auf Euch. 🙂
Bevor mich nach dem langen Wochenende der Alltag einholt und es untergeht, rasch noch ein paar Impressionen unseres Kurztrips in die Niederlande bzw. unseres Besuches auf dem Keukenhof:
Ein Strom aus Traubenhyazinthen unter Frühlingsbäumen ließ mich an Titania, Oberon und Puck denken und warf die Frage auf, was treiben Elfen im Frühjahr, bevor es zu Sommernachtsträumen kommt?Weiterlesen →
So begann der Mai für mich im letzten Jahr, jedenfalls lyrisch betrachtet. Heute ist es eigentlich ganz ähnlich, wenn auch etwas windiger und ohne Picknickaussichten:
Ich weiß ja nicht, wonach sich andere Menschen die klassischen Konzerte aussuchen, die sie besuchen wollen. Bei mir ist die Musik bzw. sind die Komponisten die Verlockung. Wenn dann noch der Termin passt und die Sache bezahlbar ist, bin ich dabei. So kam ich gestern zu „Hayato Sumino: Rhapsody in Blue“ in der Essener Philharmonie.