Es ist schon eine kleine Ewigkeit her, dass ich das letzte Mal etwas von Toni Morrison las. In meinem zugegeben überfüllten und von daher nur bedingt übersichtlichen Bücherregal mit der Belletristik zeigt sich das allein schon daran, dass dort die deutschen Ausgaben von „Solomons Lied“ und „Sehr blaue Augen“ stehen, zwei ihrer Bücher aus den 1970ern, mit denen ich sie in den frühen 1980ern kennenlernte. Wo „Sula„, „Tar Baby“ und vor allem „Jazz“ abgeblieben sind, frage ich mich … aber hier und jetzt soll es ja um „Recitatif“ gehen, der einzigen Kurzgeschichte von ihr, die 1983 zum ersten Mal erschien, und die ich nun endlich in der Penguin Random House Ausgabe von 2022 gelesen habe.













