Gestern besuchte ich meine Mutter, die ich ein paar Wochen lang nicht gesehen hatte (kaputtes Knie trifft auf ebensolche DB und wird von Freundin mit Auto gerettet). Da ihre Demenz immer schneller fortzuschreitet, war ich trotz unserer täglichen Telefonate unsicher, wie ich sie vorfinden würde. Obendrein spukte mir seit Tagen ein Gedicht im Kopf herum, was ich vor gut drei Jahren über sie und meinen Vater schrieb:
WeiterlesenVerlorenheit
Spoken Word am Wasserturm
Wie die Zeit verfliegt – zwei Monate müssen allemal vergangen sein, denn am Dienstag, den 26.06.2026 gibt’s wieder unser Spoken Word am Wasserturm im Stadtteilladen im Südostviertel, die offene Bühne für Geschichten, Gedichte, Szenen und was sich sonst unter unser Motto „Die Poesie der Stadt“ packen lässt. Der Eintritt ist frei, der Einlass in der Kurfürstenstraße 8 beginnt um 18:30 Uhr und die Veranstaltung selbst startet um 19 Uhr. Wer auf der Bühne dabei sein möchte, meldet sich unter spoken.word.wasserturm@posteo.de – noch sind Leseslots frei. Ob im Publikum oder mit uns auf der Bühne, wir, also Christina Czeschik und ich, freuen uns auf Euch. 🙂

Frühlingsschönheiten
Bevor mich nach dem langen Wochenende der Alltag einholt und es untergeht, rasch noch ein paar Impressionen unseres Kurztrips in die Niederlande bzw. unseres Besuches auf dem Keukenhof:

Amselgesang
So begann der Mai für mich im letzten Jahr, jedenfalls lyrisch betrachtet. Heute ist es eigentlich ganz ähnlich, wenn auch etwas windiger und ohne Picknickaussichten:

By Heart: Rhapsody in Blue
Ich weiß ja nicht, wonach sich andere Menschen die klassischen Konzerte aussuchen, die sie besuchen wollen. Bei mir ist die Musik bzw. sind die Komponisten die Verlockung. Wenn dann noch der Termin passt und die Sache bezahlbar ist, bin ich dabei. So kam ich gestern zu „Hayato Sumino: Rhapsody in Blue“ in der Essener Philharmonie.
WeiterlesenEndlichkeit
Alles was beginnt, endet irgendwann. Das gilt für das Leben wie für meine kleine Gedichtreihe:

Nicht so schnell
Leben bedeutet Veränderung, was sowohl gut als auch schlecht sein kann und manchmal ziemlich überraschend, wie Gedicht No. 4 von 5 zeigt:
WeiterlesenIm Fluss
Dazwischen
Was in „Auftakt“ mit der Frage nach dem Ich, dem Traummädchen und der Kindheit begann, führt im zweiten der insgesamt fünf Gedichte mitten hinein ins Dazwischensein des Werdens als Teenager:
WeiterlesenAuftakt
Frühling, alles wird neu und schön und weit. In diese Weite hinein entlasse ich nun eine Handvoll Gedichte, auf dass sie nicht mehr im Dunkel der virtuellen Schublade schmachten müssen. Und das ist das erste der fünf:

