Vielleicht sollte ich weniger Bücher (und Zeitungen) parallel lesen? Dann käme ich womöglich auch schneller dazu, über das Gelesene zu schreiben, was wiederum den schwierigeren oder einfach mir fernliegenderen Texten zugute käme wie etwa Robert Musils „Drei Frauen“ aus dem Jahr 1920.
Wie die fünf so dastehen, sehen sie nach nicht allzu viel aus …… und Robert Musils „Drei Frauen“ im Reclam-Gewand wirkt geradezu wie „Minuten-Lektüre“.Weiterlesen →
Wie findet man den idealen Moment, um sich das Parkleuchten in der Gruga anzuschauen – und wo fängt man an?
Noch ist der Himmel nicht überall ganz dunkel …… und doch wird leuchtend der Weg gewiesen …… Tore tauchen im Dunkel auf …und führen zum Schilf, das blau am Teich schimmertWeiterlesen →
Was für ein poetischer Titel und ein treffender noch dazu: denn Gisa Klönnes soeben erschienener Roman ist eine zugleich tiefgründige wie schwebende, fast tänzerische Meditation über das Leben und die Liebe betrachtet mit den Augen einer Frau um die 60. Kora, die es als Journalisten gewohnt ist, Fragen zu stellen und ihnen solange zu folgen, bis sie die Antworten findet, selbst, wenn es unterwegs ungemütlich wird, nimmt uns mit auf eine literarische Erkundung von Vergangenheit und Gegenwart, und sucht gleichzeitig nach Wegen für die Zukunft.
Ein schönes Cover, auch wenn die Frau darauf für Titel und Thema eigentlich ein bisschen zu jung scheint …Weiterlesen →
Jetzt aber mal ran – sonst ist die kalte Jahreszeit vorbei oder wird regional unterschiedlich von der fünften überrollt, und ich habe immer noch nicht über Winter Wunder Licherfeste und Lunas große Liebe geschrieben, sodass ich auf den nächsten Winter warten muss. Wobei die Sache mit dem Warten nicht direkt auf den Winter, sondern auf Sinterklaas, wie Nikolaus in den Niederlanden heißt, die spielt eine ziemlich große Rolle in meiner Geschichte …
Bis zu diesem Buch wusste ich gar nicht, dass auch ich ein Wichtel bin … 😉Weiterlesen →
Man könnte meinen, ich hätte beim Schreiben geahnt, dass der Erscheinungstermin der Anthologie MORDsJAHRE und damit meiner Geschichte in eine Phase meines Lebens fallen würde, wo beides erstmal unverdient untergeht, sodass beides erst Monate später auch hier im Blog auftaucht – aber natürlich geht es bei diesem Titel rein um die Story.
Keine True Crime Geschichten, sondern Krimis inspiriert von Zeitungsartikeln über wahre Verbrechen, darum geht’s in MORDsJAHREWeiterlesen →
Oh. 60 Tage – gut möglich, dass das die größte Schweigelücke in diesem Blog ist. Kein Wort im Advent, kein Bild zum Jahreswechsel. Okay, der fühlte sich in diesem Jahr eher an wie eine Reise im Turboschleudergang einer Industriewaschmaschine. Und doch sind wir alle noch da. Sonst würde ich nicht schreiben und niemand könnte mehr etwas lesen.
Ein bisschen fühle ich mich wie diese Tomate auf unserem Balkon: aus der Zeit gefallen ….Weiterlesen →
Donnerstag gab’s den Neustart von „Die Poesie der Stadt – Spoken Word am Wasserturm“ im neuen Stadtteilladen in der Kurfürstenstraße 8. Passenderweise waren wir 8 Vortragende (also voll besetzt) und hatten reichlich Publikum.
Ein Ausschnitt unserer runden Lesebühne – Christina (links) und ich bei der Anmoderation des Spoken Word am Wasserturm. Weiterlesen →
Mich macht gerade vieles sprachlos und das wiederum macht, wen wundert’s, das Schreiben nicht gerade leichter. Doch dann fällt mir heute Morgen dieser Text in die Hände – eine Art Brainstorming über die Tastatur, ein Rant & Rave über Sprache und Denken, Menschen & Sprechen, Gott und die Welt, ach ja, und KI kommt auch drin vor: „Babylon“ könnte ich meinen Versuch vielleicht nennen oder eben „Hunger nach Sprache?“
Noch ist der rote Vorhang geschlossen, aber die beiden mächtigen Baumstämme zu beiden Seiten der Bühne lassen ahnen, dass die kleinen und großen Zuschauer im Essener Grillo-Theater gleich etwas Märchenhaftes zusammen erleben werden: nämlich die Premiere von „Pinocchio„, dessen von Carlo Collodi geschaffene Geschichte Henner Kallmeyer in einer ganz eigenen und ziemlich wunderbaren Fassung inszeniert hat.
In diesem Wald ist alles möglich: Pinocchio (Silvia Weiskopf) im Gespräch mit dem Fee (Christoph Heisler), der es liebt, Geschichten zu erzählen. Einer der vielen magischen Momente in Henner Kallmeyers Inszenierung. (Foto: Birgit Hupfeld)Weiterlesen →
Wie kommt es, dass man immer wieder den eigenen Vorstellungen – aka Vorurteilen, also Annahmen über bis dato Ungekanntes oder Ungedachtes allein auf der Basis des bisher Gekannten und Gedachten – auf den Leim geht? Als ich heute den Monatskalender umblätterte, dachte ich erst ganz automatisch „Ah, eine Herbstidylle aus früherer, geruhsamerer Zeit –“