Winterliebe(n)

Jetzt aber mal ran – sonst ist die kalte Jahreszeit vorbei oder wird regional unterschiedlich von der fünften überrollt, und ich habe immer noch nicht über Winter Wunder Licherfeste und Lunas große Liebe geschrieben, sodass ich auf den nächsten Winter warten muss. Wobei die Sache mit dem Warten nicht direkt auf den Winter, sondern auf Sinterklaas, wie Nikolaus in den Niederlanden heißt, die spielt eine ziemlich große Rolle in meiner Geschichte …



Das Cover ist dunkelblau. Die "i" in "Winter Wunder Lichterfeste" sind rote Kerzen mit gelben Flammen. Eissterne prangen. Unter dem Titel ist eine stilisierte, hellblaue Schneekugel mit Blumen zu sehen. Im roten Fuß der Schneekugel steht "Kurzgeschichten", um die Kugel herum ist in Schreibschrift zu lesen "Literarische Schlittenfahrt von Island bis zu den Osterinseln". "Brigitte Pons & Wichtel" ist die Autorenangabe über dem Titel
Bis zu diesem Buch wusste ich gar nicht, dass auch ich ein Wichtel bin … 😉
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Zweite Chance

Man könnte meinen, ich hätte beim Schreiben geahnt, dass der Erscheinungstermin der Anthologie MORDsJAHRE und damit meiner Geschichte in eine Phase meines Lebens fallen würde, wo beides erstmal unverdient untergeht, sodass beides erst Monate später auch hier im Blog auftaucht – aber natürlich geht es bei diesem Titel rein um die Story.

Das Cocer von MORDsJAHRE ist schiefergraz und zeigt groß den Titel, wobei die Buchstaben aussehen, als seien sie aus Zeitungsseiten gemacht. Der Untertitel lautet "Kurzkrimis aus dem Ruhrebiet". Ganz unten in der rechten Ecke ist ein weißes Feld, in dem der Name des Verlages steht - Klartext.
Keine True Crime Geschichten, sondern Krimis inspiriert von Zeitungsartikeln über wahre Verbrechen, darum geht’s in MORDsJAHRE
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Wiederanknüpfungspunkte

Oh. 60 Tage – gut möglich, dass das die größte Schweigelücke in diesem Blog ist. Kein Wort im Advent, kein Bild zum Jahreswechsel. Okay, der fühlte sich in diesem Jahr eher an wie eine Reise im Turboschleudergang einer Industriewaschmaschine. Und doch sind wir alle noch da. Sonst würde ich nicht schreiben und niemand könnte mehr etwas lesen.



Nachaufnahme einer verschrumpelten Kirschtomate auf einem verschneiten Balkon gesehen durch ein rautenförmiges Schmuckelement der Edelstahlbrüstung.
Ein bisschen fühle ich mich wie diese Tomate auf unserem Balkon: aus der Zeit gefallen ….
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Ausgesprochen neu

Donnerstag gab’s den Neustart von „Die Poesie der Stadt – Spoken Word am Wasserturm“ im neuen Stadtteilladen in der Kurfürstenstraße 8. Passenderweise waren wir 8 Vortragende (also voll besetzt) und hatten reichlich Publikum.

Das Publikum sitzt in eine großen Kreis. Im Vordergrund in der Mitte zwei Tischchen mit Keksen. Gegenüber am anderen Ende, sozusagen auf der Lesebühne, zwei Korbsessel und ein größerer Tisch, beleuchtet von einer großen Stehlampe. Davor stehen zwei Frauen mit Moderationszetteln.
Ein Ausschnitt unserer runden Lesebühne – Christina (links) und ich bei der Anmoderation des Spoken Word am Wasserturm.
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Hunger nach Sprache?

Mich macht gerade vieles sprachlos und das wiederum macht, wen wundert’s, das Schreiben nicht gerade leichter. Doch dann fällt mir heute Morgen dieser Text in die Hände – eine Art Brainstorming über die Tastatur, ein Rant & Rave über Sprache und Denken, Menschen & Sprechen, Gott und die Welt, ach ja, und KI kommt auch drin vor: „Babylon“ könnte ich meinen Versuch vielleicht nennen oder eben „Hunger nach Sprache?“

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Pinocchio in Essen

Noch ist der rote Vorhang geschlossen, aber die beiden mächtigen Baumstämme zu beiden Seiten der Bühne lassen ahnen, dass die kleinen und großen Zuschauer im Essener Grillo-Theater gleich etwas Märchenhaftes zusammen erleben werden: nämlich die Premiere von „Pinocchio„, dessen von Carlo Collodi geschaffene Geschichte Henner Kallmeyer in einer ganz eigenen und ziemlich wunderbaren Fassung inszeniert hat.

Auf einer Waldlichtung stehen zwei weißgekleidete Gestalten zusammen: rechts Pinocchio (Silvia Weiskopf), der ein Pierrotkostüm trägt, der fragend zum Fee (Christoph Heisler) blickt. Das Gewand des Fee, besonders sein Rock. sieht aus wie eine riesige, mehrlagige Blüte.
In diesem Wald ist alles möglich: Pinocchio (Silvia Weiskopf) im Gespräch mit dem Fee (Christoph Heisler), der es liebt, Geschichten zu erzählen. Einer der vielen magischen Momente in Henner Kallmeyers Inszenierung. (Foto: Birgit Hupfeld)
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Infrastrukturmaßnahme 1889

Wie kommt es, dass man immer wieder den eigenen Vorstellungen – aka Vorurteilen, also Annahmen über bis dato Ungekanntes oder Ungedachtes allein auf der Basis des bisher Gekannten und Gedachten – auf den Leim geht? Als ich heute den Monatskalender umblätterte, dachte ich erst ganz automatisch „Ah, eine Herbstidylle aus früherer, geruhsamerer Zeit –“

Van Goghs Gemälde zeigt eine Platanenallee in San Remy in herbstlichen Brauntönen. In der Diagonalen in der Mitte sie die mächtigen Stämme von vier Platanen zu sehen. Links daneben ein Wg, im Vordergrund eine Frau mit einem Korb, zwei Frauen kommen ihr auf der anderen Seite, unmittelbar vor der Häuserzeile am linken Bildrand, entgegen. Soweit, so "gemütlich". Doch die Diagonale. die im Bildvordergrund beginnt und sich nach rechts bis hinten durchzieht zeigt eine Straße, die aufgerissen ist. Die Pflastersteine türmen sich zwischen den Baumstämmen. Im Straßengraben arbeitet ein Straßenarbeitet rechts im Bildhintergrund.
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Drei Lektürenotizen

Wenn ich gerade nicht im Blog schreibe, was zugegebenermaßen sehr häufig der Fall ist, verreise ich nicht nur oder bin in meiner Arbeit versunken, ich lese auch. Diese drei Bücher waren es zuletzt: Colm TóibínNora Webster“, Carmen Maria MachadoHer Body and Other Parties“ und Zadie SmithIntimations„.

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Tallinn in fünf Tagen und einem halben (5 1/2)

Ausgerechnet den letzten Tag unserer Reise als halben solchen zu bezeichnen, ist zugleich treffend wie vollkommen daneben. Einerseits verbrachten wir tatsächlich ziemlich genau einen halben Tag in Tallinn, andererseits war es später Abend, als wir endlich wieder zuhause waren. Aber der Reihe nach …

Blick aus dem Flugzeugfenster bei Nacht. Hell funkeln die Lichter Kopenhagens im Dunkel.
Eigentlich ein ganz schönes Ende für eine Reise voller Eindrücke: Der Blick aus dem Flugzeug runter auf Kopenhagen auf der Rückreise …
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Tallinn in fünf Tagen und einem halben (5)

An unserem fünften Tag ließen wir uns zu Fuß durch die Stadt treiben:

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