Spoken Word am Wasserturm

Wie die Zeit verfliegt – zwei Monate müssen allemal vergangen sein, denn am Dienstag, den 26.06.2026 gibt’s wieder unser Spoken Word am Wasserturm im Stadtteilladen im Südostviertel, die offene Bühne für Geschichten, Gedichte, Szenen und was sich sonst unter unser Motto „Die Poesie der Stadt“ packen lässt. Der Eintritt ist frei, der Einlass in der Kurfürstenstraße 8 beginnt um 18:30 Uhr und die Veranstaltung selbst startet um 19 Uhr. Wer auf der Bühne dabei sein möchte, meldet sich unter spoken.word.wasserturm@posteo.de – noch sind Leseslots frei. Ob im Publikum oder mit uns auf der Bühne, wir, also Christina Czeschik und ich, freuen uns auf Euch. 🙂

Im Logo von "Spoken Word" am Wasserturm - Die Poesie der Stadt ist der Titel zusammen mit dem kleineren Hinweis "mit den Essener Autorinnen Mischa Bach & Christina Czeschik rund um die Information "Dienstag, 26.05.26 - 19 Uhr - im "Zuhause" Kurfürstenstraße 8 Essen Südostviertel angeordnet. Schräg darunter steht "Offene Bühne für Gedichte, kurze Texte oder Geschichten, Eindrücke, Skizzen, Ideen ... Du möchtest auftreten? E-Mail an: spoken.word.wasserturm@posteo.de" Daneben etwas schräg gesetzt ein türkis unterlegter Kasten mit den Infos "Einlass: 18:30 Uhr - Beginn: 19 Uhr - Ende: ca. 21 Uhr - Eintritt: frei". Rechts oben in der Ecke die weiße Shilouette des Wasserturms umgeben von Wohnhäusern, darüber eine Sonne, darunter steht weißer Schrift "Zuhause am Wasserturm"
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Frühlingsschönheiten

Bevor mich nach dem langen Wochenende der Alltag einholt und es untergeht, rasch noch ein paar Impressionen unseres Kurztrips in die Niederlande bzw. unseres Besuches auf dem Keukenhof:

Wie ein Fluss ergießt sich ein Strom aus Traubenhyazienthen zwischen Bäumen und Sträuchern und fließt regelrecht auf die Kamera zu. Narzissen säumen die Ränder des blauen Blütenstroms. Im Hintergrund sind rotorange Tulpen zu erahnen.
Ein Strom aus Traubenhyazinthen unter Frühlingsbäumen ließ mich an Titania, Oberon und Puck denken und warf die Frage auf, was treiben Elfen im Frühjahr, bevor es zu Sommernachtsträumen kommt?
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Amselgesang

So begann der Mai für mich im letzten Jahr, jedenfalls lyrisch betrachtet. Heute ist es eigentlich ganz ähnlich, wenn auch etwas windiger und ohne Picknickaussichten:

Maiengrüne große Laubbäume neigen sich auf einem saftig-grünen Rasen über einen Bachlauf.
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By Heart: Rhapsody in Blue

Ich weiß ja nicht, wonach sich andere Menschen die klassischen Konzerte aussuchen, die sie besuchen wollen. Bei mir ist die Musik bzw. sind die Komponisten die Verlockung. Wenn dann noch der Termin passt und die Sache bezahlbar ist, bin ich dabei. So kam ich gestern zu „Hayato Sumino: Rhapsody in Blue“ in der Essener Philharmonie.

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Endlichkeit

Alles was beginnt, endet irgendwann. Das gilt für das Leben wie für meine kleine Gedichtreihe:

Abendstimmung. Im unteren Drittel des Bildes liegen Hausdächer und Gärten bereits im Dunkel. Rechts zeichnen sich Bäume - eine Fichte und eine herbstliche entblätterte Birke als schwarze Shilouetten vor dem Nachthimmel ab. Am Horizont noch ein Streifen in Gold und Rot, darüber vioellett Wolken am rauchfarbenen Abendhimmel. Gleich wird das Dunkel der Nacht herrschen.
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Nicht so schnell

Leben bedeutet Veränderung, was sowohl gut als auch schlecht sein kann und manchmal ziemlich überraschend, wie Gedicht No. 4 von 5 zeigt:

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Im Fluss

Manchmal wird das Leben unvermutet ganz leicht und alles fließt wie von selbst:

Über einem Weizenfeld spannt sich weit ein strahlend baluer Sommerhimmel, den einige Schäfchenwolken zieren. In der rechten oberen Ecke des Bldes Blattwerk eines Baumes, als blicke man entspannt aus dem Schatten auf die Sommerlandschaft.
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Dazwischen

Was in „Auftakt“ mit der Frage nach dem Ich, dem Traummädchen und der Kindheit begann, führt im zweiten der insgesamt fünf Gedichte mitten hinein ins Dazwischensein des Werdens als Teenager:

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Auftakt

Frühling, alles wird neu und schön und weit. In diese Weite hinein entlasse ich nun eine Handvoll Gedichte, auf dass sie nicht mehr im Dunkel der virtuellen Schublade schmachten müssen. Und das ist das erste der fünf:

Vor einem dunklen Wolkenhimmel zeichnen sich hell leuchtend im Park einige Bäume in noch zartem Grün ab, Vorn links ein rosa blühender Busch.
Frühling im Park, Neubeginn des Lebens oder wenigstens doch eine Auffrischung für die Lebensfreude.
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Beeindruckende Ballettpremiere: Relations

Umwerfend, berührend, auch komisch, voller Momente, Bilder und Eindrücken, die mich noch am nächsten Tag nach Atem und um Worte ringen lassen, dazu ungemein gedankenanregend – das ist die kürzeste Form, auf die ich mein Erleben der gestrigen Premiere von „Relations„, dem Tanz-Triptychon mit Werken von Jiří Kylián und Johan Inger am Aalto Theater bringen kann.

Eine Tänzerin in einem schwarzen langen Kleid mit einem breiten roten Streifen in der Mitte beugt sich auf einem Bein stehend zur Seite in eine geschwungene Standwaage, wobei ihre über dem Kopf halb rund gehaltenen Arme ihr fast etwas von einem Schwan geben. Ihr Partner steht in einer Art Plier, also mit gebeugten Knien, hinter ihr und hat seinen Kopf an ihren Rücken gelehnt. Sein einer Arm liegt auf ihrem hinteren, der andere an ihrem nach oben gestreckten bein. Sie schaut nach unten, er direkt nach vorn in die Kamera.
Konzentriert und eigentlich ganz klassisch, wäre da nicht sein Blick, der den der Betrachtenden bannt. Eine Moment in „Forgotten Land“ von Jiří Kylián mit Kieren Bofinger und Mariya Tyurina (Foto: Bettina Stöß)
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