Kleine Unterschiede?

Wer schreibt wie, wer liest was und was lässt sich aus dem einen wie dem anderen schließen? Nach den heutigen, teils zähen, nichtsdestotrotz anregenden Diskussionen mit meinen Studenten habe ich vorhin meinen Bücherschrank nichtrepräsentativ, aber vielleicht dennoch mit erhellenden Ergebnissen durchstreift: Frau oder Mann, wer hat’s geschrieben? Weiterlesen

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Wort(be)deutungen

„Haben sich aller hier schon mit Buddhismus beschäftigt?“ Ich verneinte, genau wie meine Freundin. Alle anderen dagegen, selbst diejenigen, die das erste Mal zu Meditation und Vortrag ins Buddhistische Zentrum in Essen gekommen waren, bejahten. Was mir merkwürdig erscheint – Weiterlesen

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Entzücken

Was galt einst nicht alles als entzückend – das Näschen eines Mädchens, ein kecker Hut, ein braves Kind, ein hübsches Gewand. Und gab es nicht auch eine Zeit, in der „ich bin entzückt“ eine Art emotionale Steigerung von „ja, gerne“ oder auch „erfreut Sie zu sehen“ war? Heute dagegen braucht es alte Tanten fürs Entzücken oder gleich die Verzückung als religiös genehme Form der Ekstase. Schade. Weiterlesen

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Chamäleon Cacho

Identität und die Spiele damit sind etwas, das mich nicht nur, aber zur Zeit ganz besonders in der Literatur reizt, da ich in den kommenden zwei Semestern an der UDE zwei Seminare zu unterschiedlichen Aspekten des Themas anbieten möchte. Also griff ich zu, als ich im Buchladen um die Ecke stand, um Anne Chaplets Schrei nach Stille abzuholen, das ich für das erste dieser Seminare benötige, und dort Raúl Argemís Chamäleon Cacho liegen sah: Glücksgriff oder Fehlgriff? Weiterlesen

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Kleine Überraschungen

Ich hatte schon um ihn gefürchtet: Meinen Rosmarin, Weiterlesen

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Holunderblütenpracht

Leider kann ich Ihnen die Holunder- und sonstige Blütenpracht nicht zeigen. Ich hatte zwar meine Kamera zum Holunderblütenpflücken mit meiner Freundin Gesine mitgenommen, aber kein einziges Mal auf den Auslöser gedrückt. Dafür steht jetzt ein großer Krug mit angesetztem Holunderblütensirup bei mir im Keller. Ob der was taugt, kann ich erst in ein paar Tagen sagen. Das Rezept stammt jedenfalls von Gesine und geht wie folgt: Weiterlesen

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Federn (ge)lassen

Als ich heute Morgen auf den Balkon hinaustrat, lag dort eine dunkle Vogelfeder. Rabe, Elster, Dohle – sie alle teilen sich den ‚Luftraum‘ hier. Jede von ihnen käme in Frage. Für eine Amsel dagegen scheint die Feder zu lang. Was aber ist mit ihm ….?

fragte ich mich ….

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Ophelia, Hamlet & der Rhein

Das sind die drei Haupt“figuren“ meines ersten Buches Der Tod ist ein langer, trüber Fluss, das 2004 erschien und 2005 in der Sparte Debüt beim Friedrich-GlauserPreis nominiert wurde, nachdem es 2001 bereits den Martha-Saalfeld-Preis bekommen hatte. Wobei natürlich „meine“ Ophelia nicht ganz die von Shakespeare ist … und falls Sie die Kriminalnovelle noch nicht kennen, können Sie hier nun den Anfang nachlesen: Weiterlesen

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Heute müde

Habe heute eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, um von einem Termin nach Hause zu fahren, weil aus „Personen im Gleis“ ein „Personenschaden im Gleis“ wurde. Deshalb gibt es heute nur ein Acrylbild von mir, das meine müde Stimmung recht gut wiedergibt:

„Toter Engel“, Pigment, Kohle & Kreide mit Acrylbasis auf Leinwand. ca. 60×40 cm
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Vom Ringen um Liebe

Zuneigung als Geschenk und Fluch, Liebe als Wahn und Erfüllung, dazwischen der Mensch mit seinen eigenartigen Vorstellungen von Geschlecht, Moral und Macht – aus diesen ‚Zutaten‘ lassen sich sowohl mörderische Dramen als auch Komödien machen. Dass William Shakespeares Wie es Euch gefällt beides zugleich sein kann, zeigte sich gestern trotz einiger Längen höchst gelungen in der Premiere der Inszenierung von Martin Schulze am Essener Grillo-Theater. Weiterlesen

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