Vorgestern stolperte ich und knickte um. Anfang des Monats dagegen stolperte ich beim Schreiben und landete unvermutete im Niemandsland dieses Gedichtes:
Niemandsland
Gestern waren sie noch da
die Worte für das Niemandsland
zwischen deinem Tod und ihrem Verblassen
meiner Trauer und unseren Verlusten
Ich bin mir sicher
dass ich sie suchte und fand
sie notierte sie arrangierte
zu Versen und Strophen
Sie auf meiner Zunge zergehen ließ
ihnen nachschmeckte nachspürte
bis eine stimmige Komposition
aus fehlenden Teilen entstand
Klänge Bedeutungen Resonanzen
als spiegelte sich das Leben
in bewegtem nicht ganz reinen Wasser
leicht verzerrt und doch erkennbar
Gespeichert im virtuellen Tagebuch
sicher aufbewahrt wie ich dachte
doch alles was blieb vom beschriebenen
Niemandsland sind kaum zwei Zeilen
Sonntag 3. Mai 2026:
Son
So kann’s gehen … ich humpel dann mal weiter ins Wochenende 😉