Ganz neu.

Ist ein Spinnennetz für die Fliege ein Labyrinth ohne Ausgang? Wie kann man in die Irre gehen, wenn man ohne Ziel aufbricht? Wieso nahmen Hänsel und Gretel keinen roten Faden mit in den Wald – und was wollte Ariadne eigentlich mit dem ihren anfangen, bevor sie ihn Theseus zur Verfügung stellte? Und kann man sich in seinen eigenen Gedanken verlaufen? Könnte Stimmengewirr so etwas wie ein akkustischer Irrgarten sein? Weiterlesen
Heute Abend fehlt mir die Zeit, etwas neues zu schreiben. Deshalb gibt es nur eine Leseprobe – und zwar den Anfang Rhein in Flammen. 2000 erschien dieser mein erster Kurzkrimi bei Emons in der Anthologie „Rheinleichen„, später gab es noch eine ‚Sylvesterversion‘ der Geschichte in der Leporello-Sammlung „Mordsfeste„.
Und es gibt sie doch noch
die Sonne, Weiterlesen
Eigentlich soll Fahnderwachtmeister Studer Erwin Schlumpf, des Raubmordes an Wendelin Witschli, dem Vater seiner Geliebten Sonja, verdächtig, nur in der Haft abliefern. Statt dessen rettet er ihn, als er sich das Leben nehmen will, und glaubt an dessen Unschuld, die er fortan zu beweisen sucht. Mord wird Selbstmord mit Betrugsabsicht und dann wieder Mord, der aber nicht zu beweisen ist – und irgendwie hängen fast alle in Gerzenstein, dem Dorf der Läden und Lautsprecher, mit drin …. Weiterlesen
Wie es Euch gefällt, eine der Liebes-Verwechslungskomödien Shakespeares. Viele Personen, Höflinge, Schäfer, Verbannte und Intrigante, vor allem aber Verliebte und Liebende (wobei Liebe nicht immer die erotische Variante meint) am Hof, aber vor allem auf dem Land und im Wald. Warum ausgerechnet diese Komödie seinerzeit nicht gedruckt werden durfte, ist mir nicht ganz klar – vermutlich Hofintrigen. Die wichtigere Frage wäre ohnehin: ändert das was – für uns heute? Weiterlesen
Ein schmales Buch, das sprachlich nicht immer brillant oder süffig, dafür inhaltlich interessant und recht gedankenanregend ist – für Geisteswissenschaftler, Kriminologen und andere Menschen: Profiling. Im Fluss der Zeichen von Oliver Bidlo. Und das Beste ist: Es geht nicht nur oder gar vordergründig um die mir in der Fiktion so dermaßen verhasste Spezies der Serienkiller ….! Weiterlesen
Dieses Semester unterrichte ich ein weiteres Mal Mord zwischen Buchdeckeln am Institut für Optionale Studien (IOS) der Universität Duisburg-Essen. Literatur für bzw. mit Nichtliteraturwissenschaftlern – das hat auch beim dritten Mal seinen Reiz. Jedes Mal anders ist es sowieso. Denn das liegt in der Natur des Unterrichtens – dass man sein eigenes Fach, all die Dinge, die einem so selbstverständlich erscheinen, mit neuen Augen sehen lernt. Weiterlesen
Darum geht es in meinem Roman Stimmengewirr – um vielfältige Aspekte des Überlebens und Lebens als multiple Persönlichkeiten (aka Dissoziative Identitäten) und eben nicht nur darum, dass dem stets Gewalt und Verbrechen gegen kleine Kinder vorangehen und dass das in der Folge wiederum tatsächlich belastend oder störend sein kann, wie die aktuelle medizinisch-psychologische Bezeichung Dissoziative Identitätsstörung nahelegt. Aber das ist zu kurz gegriffen, viel zu kurz. Weshalb ich auch aus meinem alten Blog die gesammelten Artikel der Kategorie „Stimmengewirr“ hierher holte – damit alle sowohl am Roman als auch dem Thema Multiple Persönlichkeiten Interessierten die Möglichkeit haben, darin zu stöbern, sich einzulesen, etc.