Frühnebel

Es ist wieder so weit – Frühnebel lässt die Dinge am Morgen verschwinden – erst recht, wenn die Kamera unbedingt die Dohle im Flug einfangen will … ;-). Weiterlesen

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Zeitreise im Bücherregal

Normalerweise interessiert mich das Erscheinungsjahr eines Buches so gut wie gar nicht; sollte ich es dennoch einmal mitbekommen haben, vergesse ich es schneller als alles andere. Um so überraschender das Ergebnis meiner nichtrepräsentativen Zeitreise durchs Bücherregal – mir war z.B. weder klar, dass ich doch einiges an Literatur des 19. Jahrhunderts besitze (und nicht nur des 18.), noch fußt es auf einer bewussten Entscheidung, dass eine ganze Reihe Titel aus den 1920ern stammen. Gesucht hatte ich allerdings nach Büchern und Texten aus den Jahren 1914 bis 1918 … Weiterlesen

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Textreisend, Wortesuchend

Ich soll den Abschluss machen bei einem Journalismus-Workshop unter dem Motto 1914-1918, der im französisch-belgisch-deutschen Dreiländereck statt finden wird. Mitreisen kann ich nicht, also werde ich weder die Ardennen sehen noch Lüttichs Festung. Und eigentlich soll es bei mir drum gehen, die Workshopteilnehmer bei ihren Reisetagebüchern zu unterstützen – an sich bin ich also als Ideenhebamme engagiert, eine Aufgabe, die ich bekanntlich liebe. Dennoch wollte ich mich ebenfalls auf eine Reise begeben, allerdings eine Zeitreise per Buch und Text, durch die Gedanken und Ideen von vor hundert Jahren. Gestern durchstreifte ich neben dem Inhalt meiner Bücherregale so manche Lyrik-Quelle im Netz und stieß u.a. auf Gedichte.eu, wo ich nach langem endlich wieder Erich Mühsam begegnete: Weiterlesen

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Todkomisch

Kann ein Buch über Trauer komisch sein? Als Roman, vor allem als amerikanischer Erfolgsroman schon, wie Jonathan Troppers Mein fast perfektes Leben vorführt. Die Geschichte von Doug, der sich weigert, Schmerz und Trauer über den Tod seiner großen Liebe Hailey loszulassen, liest sich streckenweise wie Popcorn für die Seele, macht aber überwiegend gute Laune. Weiterlesen

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Herbstlich(t)

Auch, wenn heute ein ausgesprochen sonniger und schöner Tag war   – es ist nicht zu leugnen, dass das Licht bereits etwas vom Herbst in sicht trägt. Weiterlesen

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Ratlos

Nicht einmal ganz zwei Tage habe ich gebraucht, um Britt Reißmanns Blutopfer zu lesen, das mich jedoch ratlos zurückgelassen hat: dass der Wechsel vom Emons- zum Diana-Verlag, von Thea Engel zu Verena Sander als Ermittlerin sich so auswirken würde, hätte ich nicht gedacht. Wenn ich nur wüsste, ob das an mir und meinen Erwartungen liegt oder an dem, was ein großes Publikumsverlag der Random-House-Gruppe von einer neuen Autorin wünscht … immerhin, auf Lovelybooks lieben sie das Buch, also bin ich womöglich einfach bloß nicht das Zielpublikum?

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Abschiedsstimmungen

So schön war der Sommer – zumindest vor ein paar Wochen, als wir bei Dresden Urlaub machten. Weiterlesen

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Eine runde Sache

Natürlich ist Ulrich Ritzels Beifang so kastenförmig, wie Bücher nun mal sind und auch als E-Book wird es vier Ecken haben … aber als Kriminalroman ist es definitiv eine runde Sache: Rund wie der Ring und die Kette, um die es darin (auch) geht; rund, wie sich so eine Krimihandlung nach zahlreichen Windungen und Wendungen am Ende mit ihrer so überraschenden wie schlüssigen Auflösung präsentiert und obendrein so rund, wie es nur eine ’self-begetting novel‘ (also eine Geschichte, deren Entstehung selbst Teil der Geschichte ist) sein kann. Weiterlesen

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Nachurlaubsmelancholie

Ein Fenster in eine andere Zeit –   so könnte man diesen Ausblick aus der nachgebauten Taverne Carnuntums betrachten. Uns gab das 2014 Einblicke in die Römerzeit. Weiterlesen

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Keine Kleinigkeit

Es geht um eine gewaltig dicke Frau, die immer dünner wird, bis sie schließlich verschwindet und ihren Mann, der immer dicker wird, während er auf ihre Rückkehr wartet. Es mutet dabei auch wie ein Krimi an, denn die Frau, nun rank, schlank und schön, begeht (vermeintlich?) Selbstmord mit einer Erdnuss – zumindest erliegt die Allergikerin in einer Version der Geschichte einem entspechenden, anaphylaktischen Schock. Daneben geht es um Variationen der Wahrheit im authentischen Fall Sam Sheppards, der die Basis der „Auf der Flucht„-Thriller à la Dr. Kimble bildet. Die Rede ist von Adam Ross‚ schwergewichtigen Debütroman Mr Peanut. Weiterlesen

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