Melancholie

Draußen regnet es, was an sich ja ganz hübsch klingt – aber sie fehlt mir doch, die Sonne, Weiterlesen →

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Schrägschön

Es ist schon schräg, sich in der festen Meinung, Tschaikowski  habe es komponiert,  Cinderella im Aalto-Theater in Essen anzuschauen, um überrascht festzustellen, wie modern das 19. Jahrundert klingt. Kein Wunder, schließlich stammt Prokofjews Kompostion aus den 1930ern und 1940ern … ob sich anderes jedoch dadurch erklären lässt, dass Choreografen Stijn Celis nicht, wie von mir angenommen, Niederländer sondern  Belgier ist, vermag ich nicht zu sagen: immerhin, royale Hintergründe für die geheimnisvolle Orange, die sich fast durchs ganze Stück zieht, fallen damit weg. 😉 5596_6844_Cinderella3 (v.r.n.l.: Anna Khamzina, Denis Untila, Yulia Tsoi, Foto: Bettina Stöß) Weiterlesen →

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Endspurt auf dem Balkon

Irgendwer nannte es kürzlich „einen zweiten Sommer“ – und, in der Tat, so strahlend sah es heute Vormittag auf unserem Balkon aus. Weiterlesen →

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Filmgeburtstag

Am 3.10.14 hat mein Drehbuchdebüt Geburtstag – dann wird es 21 Jahre her sein, dass der Polizeiruf 110 „In Erinnerung an …“ zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Ob das 3Sat dazu bewogen hat, dieses gemeinsame ‚Kopfkind‘ von Jörg Schade und mir am kommenden Sonntag, den 5.10. um 23.20 Uhr 3Sat zu wiederholen, weiß ich natürlich nicht. Aber es freut mich ungemein. 🙂

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Wiedergelesen: Jacob’s Room

Wer an Virginia Woolf denkt, wird womöglich To the Lighthouse, Mrs. Dalloway oder auch Orlando im Kopf haben. Sehr belesene oder akademisch gebildete Menschen mögen sich darüber hinaus an The Years und The Waves erinnert fühlen, während feministisch orientierten Schriftstellerinnen vielleicht als erstes A Room of One’s Own einfällt. Dass ich zuletzt auf Jacob’s Room stieß, lag vor allem daran, dass ich Anfang des Monats einen Schreibworkshop „1914-1918“ hielt — und dass bei mir dieser Roman untrennbar mit dem ersten Weltkrieg verbunden ist. Weiterlesen →

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In der Botanik

Letzte Woche war ich mal wieder unterwegs, unter anderem in der  Flora in Köln. Nein, ich hatte mich nicht als Mann verkleidet – Weiterlesen →

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Antiveganer ;-)

Sieht doch ganz hübsch aus … fast wie ein Salat mit Blüte … Weiterlesen →

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Projektionsflächen

Natürlich kann man Homers zweites Epos – die Odyssee – auf die Bühne bringen. Warum auch nicht, kaum ein Werk ist im Lauf der Jahrhunderte von so vielen Künstlern in so vielen verschiedenen Medien bearbeitet worden wie dieses. Und, ja, man kann die lange Irrfahrt, die den Heimweg des Königs Odysseus nach Ithaka schildert, sicherlich auch in Beziehung zu den Geschichten von Sinti und Roma setzen, die nach wie vor in Europa zugleich zuhause und heimatlos sind und obendrein diskriminiert, oft auch verfolgt werden. Volker Lösch hat sich an dieser Kombination im Essener Grillo-Theater versucht, und nach der gestrigen Premiere dieser Odyssee stellt sich nun die Frage, ist’s gelungen? SCHAUSPIEL ESSEN: "Die Odyssee oder 'Lustig ist das Zigeunerlebe Trankopfer für die Toten: Melanie Joschla Weiß, Slaviša Markoviæ, Faton Mistele, Ines Krug, Nebojša Markoviæ, Sandra Selimoviæ, Simonida Selimoviæ  (v.l.nr. – Foto: Thilo Beu) Weiterlesen →

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Zwiespältig, mehrdeutig

Es kommt selten vor, dass ich ein Buch auslese, und nichts darüber schreibe. Auf Toward a Recognition of Androgyny von Carolyn G. Heilbrun habe ich Monate gewartet – es ist vergriffen und nicht leicht aufzutreiben -, dann lag es ewig auf meinem Lesestapel, weil das Seminar, für das ich es ursprünglich haben wollte, längst gelaufen war. Endlich kam ich dazu, es zu lesen, las es auch gerne, aber um darüber zu schreiben, brauchte es erneut Wochen: Ist das so eine zwiespältige Angelegenheit mit der Androgynität? Weiterlesen →

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Filmfrage

Was haben Til Schweiger, Jörg Schade und ich gemeinsam – abgesehen von der Tatsache, dass unsere Nachnamen eigenständige Substantive sind? Die Antwort gibt es heute Abend um 23.25 Uhr auf 3Sat … Weiterlesen →

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