Projektionsflächen

Natürlich kann man Homers zweites Epos – die Odyssee – auf die Bühne bringen. Warum auch nicht, kaum ein Werk ist im Lauf der Jahrhunderte von so vielen Künstlern in so vielen verschiedenen Medien bearbeitet worden wie dieses. Und, ja, man kann die lange Irrfahrt, die den Heimweg des Königs Odysseus nach Ithaka schildert, sicherlich auch in Beziehung zu den Geschichten von Sinti und Roma setzen, die nach wie vor in Europa zugleich zuhause und heimatlos sind und obendrein diskriminiert, oft auch verfolgt werden. Volker Lösch hat sich an dieser Kombination im Essener Grillo-Theater versucht, und nach der gestrigen Premiere dieser Odyssee stellt sich nun die Frage, ist’s gelungen? SCHAUSPIEL ESSEN: "Die Odyssee oder 'Lustig ist das Zigeunerlebe Trankopfer für die Toten: Melanie Joschla Weiß, Slaviša Markoviæ, Faton Mistele, Ines Krug, Nebojša Markoviæ, Sandra Selimoviæ, Simonida Selimoviæ  (v.l.nr. – Foto: Thilo Beu) Weiterlesen

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Zwiespältig, mehrdeutig

Es kommt selten vor, dass ich ein Buch auslese, und nichts darüber schreibe. Auf Toward a Recognition of Androgyny von Carolyn G. Heilbrun habe ich Monate gewartet – es ist vergriffen und nicht leicht aufzutreiben -, dann lag es ewig auf meinem Lesestapel, weil das Seminar, für das ich es ursprünglich haben wollte, längst gelaufen war. Endlich kam ich dazu, es zu lesen, las es auch gerne, aber um darüber zu schreiben, brauchte es erneut Wochen: Ist das so eine zwiespältige Angelegenheit mit der Androgynität? Weiterlesen

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Filmfrage

Was haben Til Schweiger, Jörg Schade und ich gemeinsam – abgesehen von der Tatsache, dass unsere Nachnamen eigenständige Substantive sind? Die Antwort gibt es heute Abend um 23.25 Uhr auf 3SatWeiterlesen

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Meiner Mutter Rosen

Ein wenig müde sieht sie schon aus – diese Rose im Garten meiner Eltern. Weiterlesen

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Babylonisches Miteinander

Der Turmbau zu Babel scheiterte angeblich am unüberbrückbaren Durcheinander der Sprachen. Beim Workshop 14-18 Begegnungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart des Kulturraum gr.eu entstand mit 12 Teilnehmern aus 5 Regionen und mithilfe von drei Sprachen Austausch und Miteinander. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Teilnehmer aus Belgien, Luxemburg, Frankreich und Deutschland das ganz genauso sehen, obwohl für sie der gesamte (Jugend)Workshop ja zehn und nicht nur, wie für mich, zwei Tage dauerte … Weiterlesen

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Ansichtssachen

Alle Welt ist eine Bühne – ließ Shakespeare sagen, und manch einer meißelt solches in Stein. Weiterlesen

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Nicht ganz so elegant

Während ich noch ein wenig Zeit verstreichen lasse, damit sich die vielfältigen Eindrücke des heutigen Workshop-Tages in Koblenz setzen, möchte ich noch kurz meine Gedanken zu meiner Reiselektüre loswerden. Alfred Döblins Die Ermordung einer Butterblume und andere Erzählung wiederzulesen war beileibe nicht mit dem Vergüngen der Wiederbegegnung mit Sakis kleinen Meisterwerken zu vergleichen. Weiterlesen

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Delightful

Kurz bevor ich tatsächlich aufbreche – physisch betrachtet, um räumlich gesehen zu reisen – kann ich von einer weiteren Station meiner literarischen Zeitreise berichten: Beasts and Super-Beasts (1914) des britischen Schriftstellers Hector Hugh Munro, der sich selbst Saki nannte. Ich las diese Menagerie der satirischen Art in der Penguin Popular Classics Ausgabe The Best of Saki von 1994, was das Risiko mit sich brachte, von den weiteren Geschichten darin gefangen genommen zu werden. Aber nach zwei oder drei Ausflügen in die 20er Jahre konnte ich mich heldenhaft losreißen – Weiterlesen

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Eigentümlich

Dass ich mich derzeit auf einer Art literarischen Zeitreise befinde, lesend versuche, mich den Jahren 1914-1918 zu nähern, deutete sich ja in dem einen oder anderen Beitrag hier im Blog an. Heute beendete ich eine Etappe, bei der ich nun nicht so recht weiß, was soll ich davon halten: André Gides Die Verliese des Vatikan ist an sich eine ausgesprochen unterhaltsame Lektüre, allein, was soll diese Art des Endes sagen? Weiterlesen

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Erntezeit

Manche Tage sind durchaus sommerlich und manche Knospe harrt noch des Erblühens. Weiterlesen

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