Natürlich kann man Homers zweites Epos – die Odyssee – auf die Bühne bringen. Warum auch nicht, kaum ein Werk ist im Lauf der Jahrhunderte von so vielen Künstlern in so vielen verschiedenen Medien bearbeitet worden wie dieses. Und, ja, man kann die lange Irrfahrt, die den Heimweg des Königs Odysseus nach Ithaka schildert, sicherlich auch in Beziehung zu den Geschichten von Sinti und Roma setzen, die nach wie vor in Europa zugleich zuhause und heimatlos sind und obendrein diskriminiert, oft auch verfolgt werden. Volker Lösch hat sich an dieser Kombination im Essener Grillo-Theater versucht, und nach der gestrigen Premiere dieser Odyssee stellt sich nun die Frage, ist’s gelungen?
Trankopfer für die Toten: Melanie Joschla Weiß, Slaviša Markoviæ, Faton Mistele, Ines Krug, Nebojša Markoviæ, Sandra Selimoviæ, Simonida Selimoviæ (v.l.nr. – Foto: Thilo Beu) Weiterlesen
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– diese Rose im Garten meiner Eltern.
– ließ Shakespeare sagen, und manch einer meißelt solches in Stein.
und manche Knospe harrt noch des Erblühens.