Eine bekannte Geschichte mit umgedrehten Vorzeichen zu erzählen, das ist die Prämisse, die „Istanbul“ zugrunde liegt, denn hier zieht ein türkisches Wirtschaftswunder deutsche Arbeitskräfte per Anwerbeabkommen an den Bosporus, wo sie nun ihrerseits auf eine fremde Kultur und Religion und fremde Sprache stoßen. Wie sich hier behaupten, wie im Istanbul der 1960er und 70er Jahre mit der Trennung von Liebsten und Heimat umgehen? Diesen Kampf in 15 Songs der türkischen Popsängerin Sezen Aksu gehüllt erlebt im Essener Grillo-Theater stellvertretend Klaus, der in der Premiere von Roland Riebeling gespielt wurde.










