Am Donnerstag, den 23.6.16 liefert nicht nur die Abstimmung der Briten über ihren Verbleib in der EU Spannung, spannend wird es auch in der Stadtbücherei Heiligenhaus. denn hier schlägt das nächste Mal das literarische Überfallkommando zu.
Überfall im Lesecafé
Tiere im Park
sind manchmal gar nicht so leicht zu entdecken
wie etwa dieser Frosch im Teich. Weiterlesen
Die Kunst des Geheimnisses
Ich fürchte, abgesehen von der Tatsache, dass ich sie zufälligerweise nacheinander las und sie beide in einer Hauptstadt spielen, gibt es keine Verbindung zwischen Sarah Kuttners Erfolgsroman Wachstumsschmerz und Im Café der verlorenen Jugend von Novelpreisträger Patrick Modiano. Weiterlesen
Montagsüberfall
Montag ist Tontag heißt es immer wieder zu Wochenanfang im Kunsthaus in der Rübezahlstraße in Essen. Normalerweise bedeutet das ab 21 Uhr Musikgenuss jeglicher Stilrichtung und Spielart. Doch am kommenden 23.5.16 gibt es etwas ganz Besonderes: dann ist das literarische Überfallkommando vor Ort! Im Gepäck haben HP Karr, Arnd Federspiel und meine Wenigkeit todkomische und kriminell spannende Stories und szenische Lesungen. Und das Beste ist: Für Sie ist das Ganze kostenlos. 🙂 
Unter Beobachtung
Als ich heute die Regenpausen zum Raussetzen meiner selbstgezogenen Tomaten und für weitere Pflanzaktivitäten auf dem Balkon nutzte, staunte ich nicht schlecht:
Diese drei Erpel beobachteten alles, was ich tat, mit großem Interesse. Bloß was sie sich genau davon versprachen, konnte ich ihrem angeregten Geschnatter leider nicht entnehmen 😉
Wunderbare Anarchie
Man mag es gar nicht glauben, dass Christine Nöstlingers Kinderbuchklassiker Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse bereits 1975 erschien – so aktuell erscheint (nach wie vor? schon wieder?) so vieles an der Geschichte. Und doch ist es vollkommen passend, dass Henner Kallmeyers Inszenierung in der Essener Casa sich ins wildbunte Gewand der 70er hüllt. Viel wichtiger als solche Äußerlichkeiten ist jedoch: Das Stück macht kleinen wie großen Besuchern richtig gute Laune.
Die Kunst des Dramas
Was Theaterdramaturgen den ganzen Tag machen, gehört angeblich zu den bestgehüteten Geheimnissen an deutschen Bühnen und ist Laien oftmals völlig schleierhaft. Gut, irgendwie erarbeiten sie zusammen mit dem Intendanten den Spielplan und die Texte in den Programmheften (oder was davon noch übrig ist) ergeben sich auch nicht von selbst. Dass sie jedoch Theater über Intendantenwechsel hinaus prägten und sogar zur länderübergreifenden Aussöhnung nach dem zweiten Weltkrieg beitrugen, ist eher die Ausnahme. Aber genau das war sie wohl, Dr. Ilka Boll, der Herbert Somplatzki 1989 eine auch heute noch sehr lesenswerte Biografie widmete: eine Ausnahmeerscheinung des deutschen Theaters. Weiterlesen
Ausgelesen
Während die Zeit nur allzu of rast, haben Bücher zumindest gelegentlich die Tendenz, sich zu stapeln. Das gilt in meinem Fall nicht nur für die noch gänzlich ungelesenen oder bestenfalls angefangenen Werke, sondern auch für so manches ausgelesene Buch. Und bevor ich meine Eindrücke und Gedanken gleich wieder vergesse, nun rasch ein paar Sätze zu Doris Lessings TheStory of General Dann and Mara’s Daughter, Griot and the Snow Dog und Mechtild Borrmanns Die andere Hälfte der Hoffnung. Weiterlesen
Schreck lass‘ nach
— so haben Arnd Federspiel und ich unseren neuesten Kurzkrimi getauft, und das mit gutem Grund, spielt doch der mit seiner Titelrolle in Nosferatu – Sinfonie des Grauens berühmt gewordene Stummfilmdarsteller Max Schreck eine der Hauptrollen in dieser Geschichte. Genau wie eine nicht unbeträchtliche Zahl Knoblauchknollen und eine erhebliche Menge Weihwasser … aber der Reihe nach: Weiterlesen

