Partielles Verstummen

Es passiert mir immer wieder: Während ich so vor mich hin arbeite und lebe, alles seinen mehr oder minder gewohnten Gang geht, ist es, als versiegte vielleicht nicht gleich meine Sprache, aber doch mein Schreiben. Nicht ganz und gar und in jeder Hinsicht – das wäre bei meinen sprach- und schreibbezogenen Berufen auch ein massives Problem – sondern an den Rändern: Weiterlesen

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Leselust

Warum lesen wir Menschen – nicht nur Fahrpläne, Gebrauchsanweisungen und meinethalben Zeitungen, sondern auch und vor allem erfundene, erdachte Geschichten? Was macht den Reiz einer solchen aus – die ja eigentlich nur existiert, weil sie so und nicht anders geschrieben wurde? Sind es nur die Bedeutungen der Worte, die Bilder, die sie im Kopf entstehen lassen, oder auch ihr Klang, der Rhythmus? Und wenn ich all das so vor mich hinfrage, beginne ich zu begreifen, dass erotische Literatur in dem Punkt vermutlich nur marginal anders tickt als jedes andere Schrift-Stück, Erzähl-Werk, und, voilá, da sind sie, die Schachbordelle. Weiterlesen

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Rule Britannia

– jedenfalls galt und gilt das in Sachen Kriminalromane trotz Schwedenkrimis & Co. nach wie vor. Wo sonst gäbe es so viel Gelegenheiten für den Adel, sich als Täter, Opfer oder Detektiv exzentrisch nützlich zu machen? Das verbindet auch die beiden Romane, die ich kürzlich beendete: Elly GriffithsA Room Full of Bones und Dorothy L. Sayers‘ Clouds of Witness. Beide Romane zeigen den Adel von seiner mörderischen Seite – mehr oder weniger. Weiterlesen

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Punkergalerie die Zweite

Diese Galerie enthält 8 Fotos.

Diesmal geht es um Punkerinnen, die allesamt mit Allzumenschlichem beschäftigt sind: Sie sitzen auf der Klobrille und erleichtern sich, wie man so schön sagt. Wobei Menschen auf Toiletten eher selten zum Thema in der Bildenden Kunst werden und trotz James … Weiterlesen

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Punkergalerie die Erste

Diese Galerie enthält 7 Fotos.

Schon ewig keine Bilder mehr im Blog veröffentlicht. Und noch länger nichts gemalt. Oder gezeichnet. Vielleicht ändert sich das, wenn ich mich mal mit den alten Bildern und der „Galeriefunktion“ im Blog spiele? Voilá: hier kommt der erste Schwung Skizzen … Weiterlesen

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Geometrie

Nicht erschrecken.  Es braucht kein Geodreieck Weiterlesen

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Erwischt

Seit Freitag plagt mich eine Migräne – leider eine, der mit Medikamenten nur unzureichend beizukommen war/ist. Während ich also zwischenzeitlich im dunklen Zimmer lag und den seltsamen Formen nachspürte, die der Schmerz in meiner rechten Schädelhälfte annahm, durchfuhr mich unvermittelt ein Gedanke: Kann es sein, dass ich inzwischen an einen Migräneanfall wie an ein kaputtes Auto herangehe? Weiterlesen

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Jahresanfangsblues

Alles Weihnachtliche ist nun verschwunden, der Baum abgeschmückt, zersägt und in Müllsäcke verpackt – welcher Dachbewohner will schon den kompletten Hausflur entnadeln müssen – und steht jetzt vor der Tür, so dass die Wohnung auf einen Schlag wieder viel größer wirkt.  Weiterlesen

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Kunst mit Ansage

Zum Jahresausklang gab es auch 2015 eine besondere Veranstaltung bei Jazz in Essen, von wegen „Dirk Raulf Orchestra feat. Meret Becker & Deep Schrott„. Ausverkauft war’s, voll bis zum Schluss blieb’s aber nicht. Was sicher nicht an Meret Becker lag, die erst im zweiten Teil bei „60 Minuten. Flussabwärts“ mit von der Partie war. Davor gehörte die Bühne dem angeblich einzigen Basssaxophonquartett des Universums, Deep Schrott. Weiterlesen

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Zwischen den Jahren

Im Englischen gibt es keinen festen Begriff für diese besondere Zeit, die die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr umfasst. Zwischen den Jahren, das ist so was wie die kleine Schwester der zwölf Rauhnächte. Während letztere allerdings mythologisch aufgeladen sind, für manche Menschen gar prophetische Aspekte besitzen (von wegen, der Traum jeder Rauhnacht steht für die Ereignisse eines jeden der kommenden Monate), bedeutet „zwischen den Jahren“ schlicht so etwas wie geschenkte Zeit. Weiterlesen

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