Tanzfestivalnotizen, Tag 4:
Der letzte Tag, der Tag der Entscheidung. Und der Tag eines letzten Stückes im Wettbewerb. Bevor es ins Maschinenhaus geht, um dieses zu sehen, erstmal das letzte Jurynachmittagstreffen im Café Livres. Weiterlesen
Tanzfestivalnotizen, Tag 4:
Der letzte Tag, der Tag der Entscheidung. Und der Tag eines letzten Stückes im Wettbewerb. Bevor es ins Maschinenhaus geht, um dieses zu sehen, erstmal das letzte Jurynachmittagstreffen im Café Livres. Weiterlesen
Tanzfestivalnotizen, Tag 3:
Gar nicht so leicht, jeden Tag etwas über ein Tanzfestival zu schreiben, ohne die Stücke selbst zu erwähnen. Wie gut, dass mir der gestrige Ortswechsel – nach zwei Tagen in der Casa ging’s in die Katakomben im Giradethaus – Anlass zu einem Blickwinkelwechsel bietet: Weiterlesen
Tanzfestivalnotizen, Tag 2
Zerrissen bin ich gleich in mehrfacher Hinsicht: Nachdem mich der Auftakt am Donnerstag bereits begeisterte, war ich gestern hingerissen von vier sehr unterschiedlichen Produktionen, die dennoch bedenkenswerte Berührungspunkte hatten. Bloß, als Juror geht es ja nicht nur um den Genuss – an dem nach wie vor kein Zweifel bestehen kann -, da muss man seine Einstellung zu den Stücken finden. Weiterlesen
Tanzfestivalnotizen, Tag 1
Frage: Was ist noch besser, als eine spannende Auswahl herausragender, moderner Tanzstücke gemeinsam mit einem begeisterungsfähigen und aufgeschlossenen Publikum zu genießen? Weiterlesen
… der literarisch-bühnentauglichen Art.
Und das Beste ist: Besonderen Mut brauchen Sie nicht dafür, es reicht völlig, wenn Sie sich am 25.11.2015 um 20 Uhr im Theater Courage in Essen-Rüttenscheid einfinden: Weiterlesen
Als erkunde man unwegsames Gelände, suche im Unterholz einen Weg, den es noch gar nicht gibt und all das, um Entdeckungen zu machen, berührt zu werden, Begeisterung zu erfahren — so könnte man den Reiz beschreiben, der mich dieses Jahr gleich drei Mal „Ja“ sagen ließ, als die Frage lautete „willst Du in der Jury mitmachen?“ Und so las ich Kurzkrimis für den Oberhausener Gasometer und lese noch immer Kinder- und Jugendkrimis für den renommierten Hansjörg-Martin-Preis. Ganz besonders spannend wird es aber übernächste Woche, wenn in Essen 638 Kilo Tanz und weitere Delikatessen startet.
Als hätten sich Isaac Asimov, Raymond Chandler, Dashiell Hammett und Stanislav Lem zusammengetan, um George Orwells 1984 neu, von heute aus zu denken und zu schreiben – so liest sich für mich Tom Hillenbrands grandioses Drohnenland. Weiterlesen
… und dem Dreißigjährigen Krieg, also der historische Vogtlandkurzkrimi, den Arnd Federspiel und ich gemeinsam erdachten, der geht so: Weiterlesen
„Mein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft“ – mit diesen Worten beginnt Yasmina Rezas vielgeliebtes Stück Kunst. Nachdem es zehn Jahre lang in der Inszenierung von Jürgen Bosse hier in Essen mit Matthias Kniesbeck, Michael Schütz und Berthold Tötzke zu sehen war, waren es auch ihre Stimmen, die ich bei der gestrigen Permiere der Neuinszenierung Anne Spaeter zunächst im Kopf hatte. Aber nach ein, zwei Szenen verlor sich dieses ‚Doppelhören‘ und Jan Pröhl, Gregor Henze und Thomas Büchel gewannen mich für sich.
Drei Freunde, einander gerade nicht grün: Thomas Büchel, Gregor Henze, Jan Pröhl (Foto: Diana Küster) Weiterlesen
Dass Eva Figes eine Erzählerin der ganz besonderen Art war, ist mir seit der Lektüre ihres höchst ungewöhnlichen Romans Nelly’s Version klar. Dort ist es der Kontrast zwischen der Präzision, mit der die gedächtnislose Ich-Erzählerin soziale Konventionen aufs Korn nimmt, und der surrealen, kafkaesken Ausweglsoigkeit ihrer Situation, die so kunstvoll erscheint. In den beiden Novellen Waking und Light dagegen besticht besonders die poetische Qualität von Figes‘ Sprache. Weiterlesen