Randnotiz aus Halle

Halle. Händelstadt. Criminaleaustragungsort 2018 – wunderschön trotz Baustellen allüberall.  Natürlich viel zu wenig Zeit, wie immer, wenn Criminale ist. Weiterlesen

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Sprachzeichen

Raoul Biltgen ist Schauspieler, Theatermacher, Psychotherapeut, freier Schriftsteller und obendrein Luxemburger, der in Wien lebt. Letzteres gilt auch für seinen Schmidt René, der Maler war und Scherzbold, nun jedoch nicht mehr. Denn: Schmidt ist tot heißt der 2017 bei Wortreich erschienene Roman, in dem der kleine Bruder Schmidt Patrick sich auf Spurensuche begibt. Weiterlesen

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Die Eleganz der Schwimmflossen

Sommer, Sonne, Strandbad – gut, momentan sieht das Wetter draußen nicht ganz nach diesem klassischen Dreiklang aus, aber man darf ja wohl träumen. Und manchmal träumt es sich am besten im Kollektiv, wenn man etwa das Glück hat, eine der vier Vorstellungen von „Versommert„, dem Tanz & Theaterstück nach der Idee und Choreographie von Jelena Ivanovic, miterleben zu dürfen. Natürlich erst, nachdem man sich mit Sonnencreme versorgt hat, denn der Auftakt von „Kunstbaden“ ist ein Erlebnis für alle Sinne –

Kommt mit mir in den Sommer, scheint diese Geste von Jelena Ivanovic zu sagen, und wer wollte dem nicht folgen?
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Seltsames und Sonderbares

Alles andere als alltäglich sind die Verbrechen, die die PCU – Peculiar Crimes Unit – in London aufzuklären hat. Alles andere als gewöhnlich ist der Stil von Christopher Fowler, der sie erfunden hat: die Krimiserie um das Ermittlerduo Bryant & May. Die es schon seit geraumer Zeit gibt, doch für mich war „Strange Tide“ aus dem Jahr 2016 meine Erstbegegnung mit ihnen … Weiterlesen

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Fallen für Götter

Die Verstrickung der Krupps ins Nazireich als „Götterdämmerung“ bzw. in Anlehnung an griechische Tragödien auf der großen Leinwand zu erzählen, vornehmlich darum ging’s 1969 in Luchino Viscontis Film „Die Verdammten„. Was einst großes Kino war, hat Hans Peter Litscher für die Bühne übersetzt und adaptiert – und das feierte am Samstag unter dem Titel „Der Fall der Götter“ im Essener Grillo-Theater Premiere. Groß, gar großartig war daran leider wenig.

Sehen so Götter vor dem Fall aus? Philipp Noack, Jan Pröhl, Thomas Büchel, Jens Winterstein, Floriane Kleinpaß, Alexey Ekimov, Ines Krug (Foto: Martin Kaufhold )
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Plattfüßig

Hm. So viele Menschen waren eben auf den Straßen unterwegs, im Auto, auf dem Rad und zu Fuß wie ich. Und ich hatte es doch extra angekündigt, dass ich trotz Warnstreik und damit ohne ÖPNV dennoch die heutige Schreibsprechstunde im Unperfekthaus nicht absagen werde. Doch jetzt sitze ich hier plattfüßig, aber mutterseelenallein …. Weiterlesen

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Endlich Frühling!

Auch bei uns auf dem Dach  ist es nicht mehr zu übersehen: Weiterlesen

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Anders lesen III

Einen Kurzkrimi, ja einen ganzen Roman in nur zwei Minuten vorstellen, geht so etwas? Ich bin sicher, es ist zumindest möglich, in so kurzer Zeit einen treffenden Eindruck eines größeren bis großen Werks zu vermitteln. Wenn man die richtige Textstelle findet. Was allerdings nicht immer einfach ist, manchmal sogar recht knifflig wird. Weiterlesen

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Hin und weg

Weg war ich letzte Woche für drei Tage, nämlich in Neuwied an der LGS, der Landesschule für Hörgeschädigte und Gehörlose. „Ich nehme dich mit in meine Welt“ ist das Motto gleich einer ganzen Workshopreihe, in deren Verlauf meine jugendlichen TeilnehmerInnen mit meiner Unterstützung eigene, literarisch Texte schreiben und wir so gemeinsam ein Buch schaffen werden. Ein hinreißendes Projekt, Weiterlesen

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KunstDruck

Nein, ich meine weder Linol- noch Holzschnitt, noch habe ich Kaltnadelradierungen oder dergleichen im Sinn, obwohl ich gestehen muss, über diese Kunstdruckverfahren zu schreiben, macht eine gewisse sehnsüchtige Lust, sie nach Ewigkeiten mal wieder selbst auszuprobieren oder auch nur nach Zeichenkohle, Kreide und Co. zu greifen.

Die Frau, die in Rauchfäden schwebt, scheint die einzige meiner Radierungen zu sein, von denen wenigstens noch ein Foto existiert

Vielmehr geht es mir um die Frage, braucht Kunst Druck, wie Kohlenstoff gewaltigen solchen braucht, um zum Diamant zu werden, oder brauchen bloß manche Künstler (manchmal?) Druck, um in die Pötte zu kommen?

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