Außer dem Flirren überm Asphalt bewegt sich wenig in der Hitze und selbst die Zeit scheint still zu stehen.

Außer dem Flirren überm Asphalt bewegt sich wenig in der Hitze und selbst die Zeit scheint still zu stehen.

Ist es nicht merkwürdig, dass sich immer mehr Menschen offenbar nur noch „verkabelt“, also mit Ohrstöpseln bzw. Kopfhörern auf die Straße zu trauen scheinen oder wenigstens ein Smartphone in Händen halten müssen, um ja nicht den Anschluss an die virtuelle Welt zu verlieren – Weiterlesen
Was uns als Menschen ausmacht, unsere mentalen und geistigen Fähigkeiten, das entsteht erst in einem komplexen Zusammenspiel aus genetischen Anlagen und den Bedingungen, unter denen wir aufwachsen und leben. Für Siri Hustvedt heißt das auch, dass Erinnerung eine große Rolle für die Vorstellungskraft und Kreativität spielt: Weiterlesen
Eine häufig gebrauchte Analogie, wenn es um die Arbeitsweise des Gehirns geht, ist der Vergleich mit dem Computer. Aber macht dieser Vergleich auch Sinn und was lässt sich daraus über das zugrundeliegende Verständnis unseres Verstandes und die Definition von Intelligenz ableiten? Siri Hustvedt plädiert dafür, erst einmal die Computeranalogie zu hinterfragen: Weiterlesen
Wer bei dieser Hitze glaubt, der Geist – das Denken, das Bewusstsein und das Ich womöglich noch dazu – ließe/n sich vom Körper abstrahieren, wäre/n mithin also nicht von Umgebungsbedingungen beeinflusst, der stammt vermutlich aus dem Death Valley oder hat bereits einen Hitzschaden. Vielleicht steckt aber auch eine Wahnvorstellung dahinter, wie die, denen Siri Hustvedt in ihrem Essay „The Delusions of Certainty“ quer durch die Wissenschaftsgeschichte nachgeht. Weitere Lieblingszitate daraus gibt es nun hier: Weiterlesen
Wie schnell zwei Wochen verfliegen können, wenn man sie an einem so wunderschönen Ort wie der Bailiff’s House Annexe verbringt! So sieht unser idealer Urlaub aus: Zwei Wochen ausschlafen, Weiterlesen
Gewissheit als Wahnvorstellung, oder, abgeschwächt, wie es in der deutschen Übersetzung heißt, „Die Illusion der Gewissheit„, hat Siri Hustvedt ihren zweihundertseitigen Essay überschrieben, der den zweiten Teil in der Sammlung „A Woman Looking at Men Looking at Women“ bildet. Grob gesagt geht es darin um Fragen von Geist vs. Materie oder auch Seele/Bewusstsein vs. Körper – Weiterlesen
Kunst, die den Betrachter kalt lässt, Literatur, die den Leser emotional nicht zu packen vermag, ist dazu verdammt, wirkungslos zu verhallen, stellt Siri Hustvedt in ihrem Essay „Sontag an Smut: Fifty Years Later“ fest. Aber Gefühl allein reicht auch nicht: Weiterlesen
— diesen wunderbar treffenden Titel hat Siri Hustvedt für ihr Essay über drei männliche Künstler (Pablo Picasso, Max Beckmann und Willem de Kooning) und deren ‚Blicke auf Frauen‘ wie für ihre Essay-Sammlung gewählt. Mit letzterer versorgt sie mich gerade mit Lese- und Denkstoff, der spannender nicht sein könnte. Weshalb ich mich nun anhand von einer Handvoll Zitaten kaleidoskopartig daran mache, ihren Einblicken und Wahrnehmungen meine eigenen Beobachtungen beim Lesen zur Seite zu stellen. Weiterlesen