Viel zu kurz

Viel zu kurz kommen mir momentan die Tage vor. Heute morgen etwa wachte ich auf, den Kopf voller Ideen, was ich für „Altes Geld„, meinen Roman im Rohzustand, für den ich zusammen mit Woobooks 500 Unterstützer suche, um ihn tatsächlich realisieren zu können. Einiges davon konnte ich gleich morgens angehen, aber dann brach der Alltag über uns herein, mit Wohnungseigentümergemeinschaftsentscheidungskram und vielem anderen. Und jetzt ist der Tag so gut wie vorbei.

Aber, immerhin, die Ideen bleiben. Und morgen ist auch noch ein Tag und auch die nächste Woche beginnt mit einem Montag! 🙂

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Kurz und klug: The Tree of Knowledge

Nach wie vor fasziniert mich Eva Figes‚ Fähigkeit, auf wenigen Seiten ungeheuer viel zu sagen. Kunst der Konzentration könnte man das nennen. Wobei diese Formulierung bei „The Tree of Knowledge“ durchaus auch eine ironische Note hat, denn was Figes Mrs. Clarke, geborene Milton darin in acht Monologen aussprechen lässt, klingt im ersten Moment beinahe alltäglich, ja womöglich wie das Plappern eines Papageis.

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Vormerken: ParkLauschen!

Noch mag es wie ein bloßes Gerücht klingen, aber es ist wahr: im Juni und Juli gibt es in Essen ein ganz neues Lesungsformat – das ParkLauschen! Und so wird es aussehen:

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Lähmende Langeweile

Eigentlich liebe ich Tschechow, und es stört mich gar nicht, dass der Stillstand, Menschen gefangen in Rollen und Erwartungen, bei ihm eine Art Grundthema sind und noch dazu Melancholie alles durchzieht. Und normalerweise kann ich gar nicht begreifen, warum das Gros des Essener Theaterpublikums damit genausowenig wie mit Horvaths Werken anfangen kann. „Der Kirschgarten„, der vor genau einer Woche in der Inszenierung von Alice Buddeberg im Grillo-Theater Premiere hatte, belehrte mich in dieser Hinsicht  ungemein.

Vielversprechender Anfang: Firs (Sabine Osthoff) allein im doppelten Theater. (Foto: Birgit Hupfeld)
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Hinterhergehinkt

Ach ja. Erst waren es langfristige Großbaustellen, allen voran die 500seitige Übersetzung eines historischen Romans, die mich das Blog vernachlässigen ließen. Dann kam die Arbeit am Buch zum Workshop „Freundschaft-Liebe-Erwachsenwerden“ hinzu, samt Deadline. Fahnenkorrektur und allem drum und dran. Nun bin ich mittendrin, all das, was über diesen Großbaustellen liegen blieb, abzuarbeiten. Und das arme Blog liegt mehr oder minder brach. Dabei gäbe es so vieles zu berichten:

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Maikatze

Neu und leicht
lau und weich
ein Blütenmeer
Insektenschwirren
• mückenlos, natürlich
blau der Himmel Weiterlesen

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Untertauchen bei jedem (Lese)Wetter

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Schlangenbeschwören

Autoren seien Schreibtischtäter, heißt es gelegentlich, und das stimmt oft auch. Aber wer schreiben will, muss etwas erlebt haben bzw. erleben. Und wenn man mit Kindern arbeitet, kann es sehr viel Sinn machen, Schreibanlässe zu schaffen. Anfang des Monats in der Christiane-Herzog-Schule hatten wir tierischen Besuch von diversen Tieren … und in Karlchen Königspython hätte ich mich glatt verlieben können. 🙂 Weiterlesen

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4 x Lesenotizen

Immerhin einen Vorteil hat es, viel zu arbeiten und dabei oft mit der Bahn zu reisen, verschafft einem das doch immer wieder Zeit zu lesen. Leider hat es eine Weile gedauert, bis ich nun endlich Zeit finde, um über vier papierne Begleiter auf der Schiene – Agatha Christies „The ABC Murders“, Cixin Lius „Weltenzerstörer“, Caroline Grahams „Death of a Hollow Man“ und Anne Cleeves‘ „The Sleeping and the Dead“ – hier im Blog zu schreiben … Weiterlesen

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Medea

Die Herausforderung zeitgenössischer Musik trifft auf die Zumutung eines archaischen Stoffs und dank stimmiger Inszenierung (Kay Link) und einem beeindruckenden Bühnenbild (Frank Albert) wird ein Gesamtkunstwerk daraus – so ließe sich die gestrige Premiere von Aribert Reimanns Oper „Medea“ im Essener Aalto-Theater zusammenfassen. Wie passend, dass nicht jeder Zuschauer bis zum Schluss blieb, doch die, die es taten, den Abend mit viel Applaus feierten.

Ein Akt der Selbstbefreiung? Medea (Claudia Barainsky) befreit sich vom Versuch, sich den Griechen anzupassen. (Foto: Monika Forster)
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