Zwischendrin

Schon wieder so eine ungeplante, ungewollte Funkstille im Blog. Es ist einfach zu viel los auf meinen diversen Baustellen. Die Vorbereitungen für das neue Uniseminar gehen in die heiße Phase, der neue Kurzkrimi ist so gut wie fertig, das neue Blog zur „Schreibarbeiterin“ samt allem, was dazu gehört, hält mich auf Trab. Nebenbei beginnt der Frühling (aber das Licht war wirklich zu schlecht, zu trübe heute, um das Sprießen auf der Fensterbank zu fotografieren) und dann ist da noch das neue Drehbuchprojekt, mit dem ich diese Woche loslegen will. Bloß fürs Blog hier bleibt gerade kaum Zeit. 🙁

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Mafia im Vogtland

Man wundert sich gelegentlich, was auf dem angeblich ach-so-friedlichen oder zumindest doch oh-so-entlegenen bis idyllischen Land alles passiert. Das Vogtland macht da keine Ausnahme. Letztes Jahr erschien mit Gauner, Geigen, Griegeniffte eine ausgesprochen kriminelle Anthologie, in der ich mich u.a. mit Schornsteinfegerinnen und mafiösen Strukturen befasste. Voilà – hier kommt die Leseprobe dazu: Weiterlesen

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Topfgucken

Noch sind sie oberflächlich betrachtet weitgehend leer – aber irgendwann werden die Samen, die seit heute in der Erde auf der Küchenbank schlummern, zu Tomaten- und Chilipflanzn, Erdbeeren, Ringelblumen, Prunkwinden und dergleichen mehr. Es wird also wieder spannend hier im Grünzeug! 🙂

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Frühling!

Auch, wenn die Zeichen sich untrüglich mehrten, bislang war ich noch zögerlich dran zu glauben: Es ist Frühling! 🙂 Weiterlesen

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Leider banal

Ich stand in einer Bahnhofsbuchhandlung herum und stöberte in der Abteilung mit den englischsprachigen Büchern, um mir die Zeit bis zur Abfahrt zu vetreiben. An einem blauschwarzen Cover blieb ich hängen: The Hundred-Year-Old Man Who Climbed out of the Window and Disappeared. Dass es um Jonas Jonassons Debüt zu dem Zeitpunkt bereits einen Hype sondergleichen gab und es überdies einen Riss, ja Graben durch meine ‚Lesefamilie‘ zog, war mir in dem Moment noch gar nicht bewusst … Weiterlesen

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Tragischglücklich

So seltsam sich das Wort liest, so treffend scheint es mir für Ein Schaf fürs Leben, das Siegfried Hopp in der Box, der kleinsten Bühne des Essener Grillotheaters, inszenierte. Und was Wolf (Tom Gerber) und Schaf (Anne Schirmacher) dort in 40 Minuten erleben, ist sicher nichts nur für Menschen ab fünf Jahren … Weiterlesen

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Zweitmeinungen

Bereits bei den Kurzkrimis, die 2013 für den Friedrich Glauser Preis eingereicht wurden, erwies sich der eine oder andere beim zweiten Lesen als überraschend anders. Während manch einer mit jedem Lesen tiefer und reicher wurde, überstand manch andere Geschichte den zweiten Blick so wenig wie ein Vampir die Begegnung mit einem Sonnenstrahl. Nun las ich Max Frischs Mein Name sei Gantenbein mit Bleistift und Notizbuch ein weiteres Mal für mein nächstes Uniseminar – und bin bass erstaunt. Weiterlesen

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Pudelunwohl

Gestern hab ich’s endlich geschafft, mir Christoph Roos‚ Inszenierung von Faust I + II anzuschauen, bevor diese nach der nächsten Vorstellung am 21. März abgespielt haben wird. Nicht ärgern müssen sich darüber alle Schüler und Studenten, die sich durch einen Theaterbesuch die Lektüre ersparen wollten. Ob man ohne Kenntnis des Stoffes aus diesem Abend viel mitnimmt, vage ich zu bezweifeln. Weiterlesen

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Kopfsalat

So nah dran, ich bin so nah dran, dachte ich, während ich heute nachmittag am Plot eines neuen Kurzkrimis saß. Nur noch diese eine Wendung, noch diesen Nebenstrang einbinden, dann an die Grundidee zurückbinden und schließlich – schließlich ging gar nichts mehr. Knoten im Hirn, Endlosschleife im Denken. Ärgerlich, aber es kommt vor. Also Themenwechsel, anderes Arbeitsgebiet, einfach etwas ganz anderes tun. Wie gut, dass ich bereits parallel das nächste Uniseminar zum Thema Identität vorbereite. Lesen statt schreiben – das müsste wirken. Dachte ich und dachte (mal wieder) verkehrt. Weiterlesen

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Morgenübelkeit

Morgens ist nicht nur manch werdender Mutter übel. Ob die Nacht zuvor zu lang und ‚feucht‘ war oder sich der Magen aus anderen Gründen gegen das Aufstehen und den Tag wehrt, gerade an Montagen kommt so etwas ja häufiger vor. Und weil es mir dank Neuauflauge meiner Erkältung grad auch nicht so toll geht, gibt es jetzt die passende Leseprobe dazu:

Montagmorgen

von Mischa Bach

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