Als Gott schlief

Ich gebe  zu: Ich bin parteiisch, was Jennifer Winds Debütroman Als Gott schlief betrifft. Immerhin habe ich die ersten Schritte seiner Entstehung als Mentorin begleitet. Um so mehr freue ich mich nun sagen zu können: Es ist ein spannendes Debüt mit einigem Tiefgang geworden, das man jedem Thrillerfan empfehlen kann. Jedenfalls, wenn er oder sie nichts gegen Serienkiller hat und einen guten Magen obendrein. Weiterlesen

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Der Chipstüteneffekt

Wer kennt es nicht: Hat man die Chipstüte einmal aufgerissen und losgelegt, kann man erst wieder aufhören, wenn die letzten Krümmel von den Fingerkuppen geleckt sind. So ähnlich erging es mir auch bei der Lektüre von Ria Klugs Kriminalroman Kleine Betriebsstörung. Weiterlesen

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Rache in Serie

Gelegentlich stolpere ich lesend entgegen meiner Abneigung in die eine oder andere  Serienkillergeschichte. Für gewöhnlich meide ich solche Thriller allein wegen ihres Hangs zur billigen Effekthascherei. Manchmal jedoch schreibt jemand so gekonnt, dass ich einem Serienkiller bis auf die letzte Seite folge – und dabei stieß ich kürzlich auf einen weiteren, problematischen Aspekt dieser Art von Literatur, der den ‚Serienrächer‘ betrifft. Weiterlesen

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Ein deutscher Cosy

Mit Plötzlicher Tod eines Vollzugsbeamten ist Gunnar Schwarting ein Krimidebüt mit wenig Blut und Gewalt, dafür einer ganz eigenen, lakonischen Erzählstimme gelungen – sozusagen ein deutscher Cosy. Das war für mich in vielerlei Hinsicht eine ausgesprochen angenehme Überraschung. Weiterlesen

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Worthülsenmüll

Es ist wieder so weit: Nicht nur Blätter und Blumen sprießen, auch Wahlkampfplakate machen sich all über all breit. Während das Grünen und Blühen der Flora eine Bereicherung für alle Sinne ist, kann man das von dem Wahlkampfgetöse wirklich nicht sagen. Mein Worthülsenmüll der Woche ist der dämliche Plakatspruch „Damit Sie sich sicher fühlen“ – was soll denn das? Weiterlesen

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Sprießend

Vieles sprießt zur Zeit –  auf dem Balkon … Weiterlesen

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Weg- und Werkbegleitung – Tutorium für professionelle AutorInnen und solche, die es werden wollen

Sie arbeiten an einem Roman oder einem ähnlich umfangreichen belletristischen Werk. Eigentlich geht es ganz gut voran, aber dann kommen die Zweifel: Wie kann man selbst erkennen, ob das, was man schreibt, wirklich so gut, so spannend, mitreißend, berührend, gar überraschend ist, wie angestrebt? Solche Fragen stellt sich jede Autorin und jeder Autor, ob Anfänger oder alter Hase.

Das Tutorium bietet die Möglichkeit, die eigene literarische Arbeit in einer moderierten Gruppe von 5 bis 8 Personen vorzustellen, zu diskutieren, auf Probleme und Potenziale hin gemeinschaftlich zu durchleuchten und so zu neuen Ansätzen und Lösungen zu finden. Damit Sie Ihr Werk und Ihre Fragestellung optimal präsentieren können, biete ich als erfahrene (Schreib)Dozentin dazu im Vorfeld einen individuellen, vorbereitenden Austausch per E-Mail an. Weiterlesen

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Vorausschauend

Im Mai gibt es zwei neue Lesetermine: Den ersten am Montag, den 5. Mai in Kahl am Main und den zweiten im Rahmen der diesjährigen Criminale Nürnber/Fürth in – nein, weder noch, sondern am „Tatort Ansbach“ am Donnerstag, den 22. Mai. Weiterlesen

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Argh ….!

Eigentlich liebe ich es nicht nur, an der Uni zu unterrichten, sondern auch die Vorbereitung neuer Seminare. Mitten in einer solchen stecke ich gerade — und so spannend es ist, noch mehr zum Thema Identität zu lesen, so nervtötend war der Kampf mit der Technik, als ich heute versuchte, meinen OSA zu bestücken. Wie, Sie wissen nicht, was ein Onlinesemesterapparat ist?

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Netzwerke und Fallstricke

Groucho Marx wird der Ausspruch zugeschrieben, er wolle keinem Verein angehören, der jemanden wie ihn als Mitglied aufnehmen würde. Ich hatte mich nach langem Zögern entschlossen, mich bei einem gewissen Autorenforum zu bewerben, um nun wiederum nach ellenlangem Warten auf Antwort zu erfahren, man habe sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht einigen können, mich aufzunehmen. Es stellt sich also die Frage, wie Groucho Marx diesen Fall eingeordnet hätte – Weiterlesen

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