Erster :-)

Fast hätte ich sie übersehen   obwohl sie einen doch förmlich anspringt. Weiterlesen →

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Ted Chiang: Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes

Als Mensch, der die Literatur als Sprachkunst liebt und Science Fiction zu schätzen weiß, ist man Enttäuschungen gewohnt. Wie oft schon las ich hochgelobte SF-Literatur und dachte enttäuscht, „was für eine schöne Idee – aber warum hat der Autor sie niemand erzählt, der tatsächlich schreiben kann?!“ Vielleicht verderben die Klassiker wie Asimov, Lem, LeGuin & Doris Lessing & Co. den Lesergeschmack, vielleicht haben sie auch die Latte zu hochgelegt, das Feld zu weit gesteckt? Solche Fragen stellte ich mir bisher. Bis ich endlich Ted Chiang begegnete und seinen bei Golkonda erschienen, nur allzu schmalen Erzählband Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes las. Weiterlesen →

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Der Winterbaum

Wie schön, dass manches auch in dieser Zeit, wo ‚alles‘ nur einen Klick entfernt zu sein scheint, nicht immer zur Verfügung steht. Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“ kann man jedenfalls live nur zwischen November und Februar genießen. Meine 2002 dazu entstandene Kurzgeschichte „Der Lindenbaum“  dagegen … nun, den Anfang derselben können Sie hier jederzeit nachlesen: Weiterlesen →

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Ohne Strom

Es ist grau und wattig im Kopf, seltsame Dinge geschehen, und im Hintergrund läuft die Titelmusik von House of Cards. Ziemlich nervig – bis dieses Geklingel mitten hinein fährt, die Traumschleier zerreißt und ich, die Augen aufsperrend begreife: Das ist die Türklingel und ich liege im Bett. Noch, denn das Geklingel hört nicht auf. Ich springe auf, nehme die Ohrstöpsel raus (was soll man machen, wenn die Liebe des Lebens nun mal schnarcht …), stürze zur Tür. Auf dem kurzen Weg dorthin ein Blick auf die Uhr – es ist nicht mal neun Uhr, so früh kam der Paketbote schon lange nicht mehr. Überhaupt – wir hatten doch gar nichts bestellt und für neue Jury-Bücher ist es noch viel zu früh im Jahr. Weiterlesen →

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Galgenhumor und Freiheit

Das klingt vielleicht pathetisch. Oder komisch. Was der Sache näher käme … also, wie komme ich darauf, dass Galgenhumor überlebenswichtig ist und was hat das mit Meinungsfreiheit zu tun? Weiterlesen →

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Wir sind Charlie!

Weil Humor überlebenswichtig ist. Und die Meinungsfreiheit sowieso.

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Die Achtziger und der Krimi

Vor einigen Tagen beendete ich mal wieder einen Ian Rankin – Saints of the Shadow Bible. Er vereint die Rebus- und die Fox-Reihe auf gekonnte Weise, hat einen gewohnt gut konstruierten, spannend erzählten Plot und bringt viel von dem mit, was ich Rankins spezifisch schottische Atmosphäre nennen würde. Kurzum, er las sich gut und gefiel mir. Auffällig fand ich jedoch, wie sehr darin immer wieder betont wurde, wie viel sich bei der Polizei seit den Achtziger Jahren verändert habe, und prompt fragte ich mich, ist John Rebus so etwas wie der Letzte Bulle Edinburghs? Weiterlesen →

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Tödlicher Tee

Winterwetter an sich schlägt bereits so manchem Zeitgenossen aus Gemüt. Wenn im Februar das Grau in Grau gar kein Ende mehr nehmen will, mag in so manchen die Mordlust wachsen – bloß, damit irgendwas passiert (und Blut ist ja immerhin rot …). Wie wäre es, sich ein ganzes Wochenende lang von 20 Mörderischen Schwestern im Krimithotel in der Eifel den Winterblues mit Gänsehaut austreiben zu lassen? Und das beste ist: Sie haben die Wahl, ob Sie das ganze Wochenende vom 20 bis zum 22. Februar 2015 in Hillesheim buchen oder bloß eine einzelne Veranstaltung – wie etwa die Five O’Clock Teatime am Samstag den 21.2.2015, bei der ich Bioboom!! lesen werde?  Weiterlesen →

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Ähm …

… gut, dass ich gestern Abend keinen Versuch unternahm, auch nur ansatzweise komplexere Zusammenhänge mit sprachlichen Mitteln zu erkunden und auszudrücken … denn ich vergaß doch bei der „Evolution eines Motivs“ glatt den Zwischenschritt von der Skizze zum Acrylbild, nämlich eine Gouache auf Pappe (2005):

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Evolution eines Motivs

Zuerst wollte ich einen neuen Termin eintragen, dann etwas zu den – wie ich finde – ausgesprochen gelungenen „Dunkel-Protesten“ gegen Pegida schreiben. Für beides fühle ich mich jedoch schon zu müde (und morgen muss ich früh raus), also gibt es etwas ganz anderes: Die Entstehung eines Motivs.

Die Skizze eines liegenden Punkers in Rückenansicht
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