
… wo ich vorhin den riesigen Mond vorm Fenster sah, musste ich an dieses mein allererstes Gemälde auf Leinwand (und damit an Hannes, für den ich es malte) denken …

… wo ich vorhin den riesigen Mond vorm Fenster sah, musste ich an dieses mein allererstes Gemälde auf Leinwand (und damit an Hannes, für den ich es malte) denken …
Nachdem wir gestern auf unserem Neujahrsspaziergang im Wald streckenweise die Schlittschuhe vermissten bzw. schon überlegten, ob wir vielleicht sicherer auf dem Hosenboden rutschend gewisse Eisflächen überwinden sollten, waren wir heute in der Gruga. 
Ich gestehe, ich hatte bislang nur sehr begrenzt Berührungspunkte mit der finnischen Kultur. Abgesehen von Kaurismäkis Filmen und einem Roman von Mikael Niemi geistern nur diverse Vorurteile auf Wolken melancholischer Musik in meinem Hirn herum. Als ich von Iiro Rantalas „A Music & Comedy Night“ im Essener Grillo-Theater hörte, wusste ich: da muss ich hin. Wer könnte schon der Mischung aus Jazz und Komik widerstehen? Weiterlesen
Laut Bibel sind diese beiden der Ursprung alles Menschlichen auf Erden. Allerdings verrät das Buch der Bücher sehr wenig über das, was in diesen beiden vor sich ging. Abhilfe schafft Mark Twains schmales Bändchen Die Tagebücher von Adam und Eva. Weiterlesen
Mangels systematischer Kenntnisse in Sachen Oper lande ich mehr oder minder nach dem Zufallsprinzip im Zuschauerraum des Aalto-Theaters. Dass ich Werther von Jules Massenet sehen wollte, wusste ich jedoch bereits, als ich das erste Plakat sah: Der Briefroman schlechthin als Vorlage für ein Opernlibretto? Kann das gut gehen? Und wie — vorausgesetzt, man hat die passenden Stimmen, die richtigen Musiker und womöglich noch so ein wunderbares Bühnenbild wie in Essen.
Noch ahnt Werther (Abdellah Lasri) nicht, dass Charlotte (Michaela Selinger) bereits vergeben ist … (Foto: Mahthias Jung)
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Ganz schön trüb sah es aus, als der erste Schnee in diesem Winter fiel:
Bis auf die Ringelblume, die tapfer durchhielt. Weiterlesen
Varieté ist keine Kunst für die Ewigkeit – ein schöner Abend, geteilt mit anderen, mit Blick auf eine Bühne, auf der im Idealfall eine staunenswerte Nummer die andere ablöst. Das ist wunderbar und zugleich ein Sinnbild für Vergänglichkeit: eben applaudierten alle der Jonglage, gerade noch lachte das Publikum über den Clown, hingen alle Blicke an der Artistin hoch oben am Seil, eins folgt aufs andere und dann
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Mein Dank an Sherry für ihren Appell, so lesens- wie bedenkens- und verbreitenswert, dem ich mich gerne anschließe und der es mir ermöglicht, nicht zu schweigen bzw. vor fassungsloser Wut (über PEGIDA & Co.) wortlos zu platzen.