Tödlicher Tee

Winterwetter an sich schlägt bereits so manchem Zeitgenossen aus Gemüt. Wenn im Februar das Grau in Grau gar kein Ende mehr nehmen will, mag in so manchen die Mordlust wachsen – bloß, damit irgendwas passiert (und Blut ist ja immerhin rot …). Wie wäre es, sich ein ganzes Wochenende lang von 20 Mörderischen Schwestern im Krimithotel in der Eifel den Winterblues mit Gänsehaut austreiben zu lassen? Und das beste ist: Sie haben die Wahl, ob Sie das ganze Wochenende vom 20 bis zum 22. Februar 2015 in Hillesheim buchen oder bloß eine einzelne Veranstaltung – wie etwa die Five O’Clock Teatime am Samstag den 21.2.2015, bei der ich Bioboom!! lesen werde?  Weiterlesen

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Ähm …

… gut, dass ich gestern Abend keinen Versuch unternahm, auch nur ansatzweise komplexere Zusammenhänge mit sprachlichen Mitteln zu erkunden und auszudrücken … denn ich vergaß doch bei der „Evolution eines Motivs“ glatt den Zwischenschritt von der Skizze zum Acrylbild, nämlich eine Gouache auf Pappe (2005):

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Evolution eines Motivs

Zuerst wollte ich einen neuen Termin eintragen, dann etwas zu den – wie ich finde – ausgesprochen gelungenen „Dunkel-Protesten“ gegen Pegida schreiben. Für beides fühle ich mich jedoch schon zu müde (und morgen muss ich früh raus), also gibt es etwas ganz anderes: Die Entstehung eines Motivs.

Die Skizze eines liegenden Punkers in Rückenansicht
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Mondengel

… wo ich vorhin den riesigen Mond vorm Fenster sah, musste ich an dieses mein allererstes Gemälde auf Leinwand (und damit an Hannes, für den ich es malte) denken …

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Nichts als das Leben

Manche Menschen brauchen große Themen, um sich daran abzuarbeiten – wie etwa Hemingway den Krieg und die Jagd. Andere haben einen so klaren Blick und sind solch souveräne Erzähler, ja schon Prosa-Dichter, dass ihnen das genügt, was der Rest der Menschheit schlicht „Alltag“ nennen würde, um daraus kleine, sprachliche Meisterwerke zu schaffen. Man merkt’s an meiner Begeisterung: Ich habe mal wieder einen Band mit Erzählungen von Alice Munro ausgelesen – Dear Life um genau zu sein. Weiterlesen

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Winterpärchen

Nachdem wir gestern auf unserem Neujahrsspaziergang im Wald streckenweise die Schlittschuhe vermissten bzw. schon überlegten, ob wir vielleicht sicherer auf dem Hosenboden rutschend gewisse Eisflächen überwinden sollten, waren wir heute in der Gruga.

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Dinner for Fins

Ich gestehe, ich hatte bislang nur sehr begrenzt Berührungspunkte mit der finnischen Kultur. Abgesehen von Kaurismäkis Filmen und einem Roman von Mikael Niemi geistern  nur diverse Vorurteile auf Wolken melancholischer Musik in meinem Hirn herum. Als ich von Iiro Rantalas „A Music & Comedy Night“ im Essener Grillo-Theater hörte, wusste ich: da muss ich hin. Wer könnte schon der Mischung aus Jazz und Komik widerstehen? Weiterlesen

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Adam und Eva

Laut Bibel sind diese beiden der Ursprung alles Menschlichen auf Erden. Allerdings verrät das Buch der Bücher sehr wenig über das, was in diesen beiden vor sich ging. Abhilfe schafft Mark Twains schmales Bändchen Die Tagebücher von Adam und EvaWeiterlesen

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Bühnengesang im Schnee

Mangels systematischer Kenntnisse in Sachen Oper lande ich mehr oder minder nach dem Zufallsprinzip im Zuschauerraum des Aalto-Theaters. Dass ich Werther von Jules Massenet sehen wollte, wusste ich jedoch bereits, als ich das erste Plakat sah: Der Briefroman schlechthin als Vorlage für ein Opernlibretto? Kann das gut gehen? Und wie — vorausgesetzt, man hat die passenden Stimmen, die richtigen Musiker und womöglich noch so ein wunderbares Bühnenbild wie in Essen. WERTHER Premiere am 30.November 2013 Aalto Musiktheater Essen - Probenfoto - Noch ahnt Werther (Abdellah Lasri) nicht, dass Charlotte (Michaela Selinger) bereits vergeben ist … (Foto: Mahthias  Jung)
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Schnee von Vorgestern

Ganz schön trüb sah es aus, als der erste Schnee in diesem Winter fiel: Bis auf die Ringelblume, die tapfer durchhielt. Weiterlesen

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