Kleiner Mann – was nun?

Es beginnt alles so gut – die Liebesgeschichte von Johannes Pinneberg (Stefan Migge) und Emma „Lämmchen“ Mörschel (Silvia Weiskopf) selbst wie auch die Bühnenadaption von Hans Falladas Roman „Kleiner Mann – was nun?„, die gestern inszeniert von Thomas Ladwig im Essener Grillo-Theater Premiere feierte. Doch am Ende, wenn Armut und Ausgrenzung der 1930er Jahre den Mut des Paares gebrochen haben und der Black Out sagt, das war’s, bleibe ich leicht ratlos zurück, und das nicht nur, weil mir (natürlich) die Antwort auf die Titelfrage fehlt.

So hatte Lämmchen (Silvia Weiskopf) sich ihr erstes gemeinsames Zuhause mit ihrem „Jungen“ Johannes Pinneberg (Stefan Migge) wirklich nicht vorgestellt … (Foto: Birgit Hupfeld)
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Zufallsfund: Cassandra at the Wedding

Wären manche Algorithmen nicht auf schräge Art unscharf, hätte ich dieses Buch niemals entdeckt – denn eigentlich suchte ich letzten Dezember nach Büchern von Dorothy Parker, als mir Amazon ein Hörbuch mit dem Titel „Zwei Schwestern„, gelesen von Birgit Minichmayr, vorschlug. Das schien wie die Faust aufs Auge zu passen, denn das Buch war als Begleitgeschenk zum Jazz- und Literaturabend „New Yorker Geschichten“ gedacht, bei dem eben diese Schauspielerin aus den Stories der Parker vortragen würde – und das Geschenk wiederum galt meiner Schwester.

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Lektürenotiz: The Lady in the Lake

Dem 1943 erschienenen Roman „The Lady in the Lake“ von Raymond Chandler begegnete ich Filmwissenschaftlerin zuerst in Form seiner Serie-Noir-Verfilmung aus dem Jahr 1947. Das Werk von Robert Montgomery gilt zumeist als missglücktes Experiment: die Kamera filmt nämlich ausschließlich aus der (räumlichen) Sicht von Privatdetektiv und Ich-Erzähler Philip Marlowe –

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Dover Quartett

Es ist zwar schon fast zwei Wochen her, dass ich mit einer Freundin das Dover Quartett in der Essener Philharmonie hörte & sah, aber das heißt ja nun nicht, dass alle Eindrücke davon verflogen wären. Unbedingt hin zu diesem Konzert wollte ich, weil mit dem Quartett No. 9 etwas von Schostakowitsch auf dem Plan stand, und ich seit der Lektüre von Julian Barnes‚ „The Noise of Time“ auf eine Gelegenheit gewartet hatte, endlich live herauszufinden, ob die Klänge, die das Buch in meinen Kopf brachte, irgendetwas mit der Realität zu tun haben … Weiterlesen →

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Where the Crawdads Sing

Weihnachten ohne ein Buch unterm Baum ist für mich ein Graus. Um so schöner, dort dieses Mal „Where the Crawdads Sing“ von Delia Owens vorzufinden. Das Romandebüt der ausgezeichneten Sachbuchautorin ist nicht umsonst ein Bestseller, aber obendrein einer, den auch ich wirklich gern las – denn schreiben, mit Sprache umgehen kann diese Frau allemal.

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Kurzfristiges für Schreibprofis

Normalerweise schreibe ich hier im Blogg über eher Privates und bewerbe meine Seminare etc. ausschließlich auf meiner Schreibarbeiterin-Webseite. Doch weil einerseits immer mehr AutorenkollegInnen hier mitlesen dürften und andererseits für mein erstes Autorentutorium 2020, das bereits am 22. Februar in Essen stattfindet, die Anmeldefrist recht knapp ist, mache ich heute mal eine Ausnahme. Weiterlesen →

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LivresLauschen

Neues Jahr, neue Lesungstermine. Beim LivresLauschen am Dienstag, den 25. Februar 2020 erwartet Sie  ein Abend mit Kaffee, Tee und Büchern, vorgelesen und vorgestellt von mir, Gesine Schulz und Ursula Sternberg.

Portraits der Autorinnen Gesine Schulz, Mischa Bach und Ursula Sternberg fuer die Programankuendigung „Parklauschen 2019“ in der Gruga
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… und dann war da noch:

Der Abend des 29.12.19. Die letzte Veranstaltung der Reihe „Jazz in Essen“ , wo Literatur auf Jazz trifft. Und während das im letzten Jahr erstmals ein Flopp für mich war, kann ich diesmal jeden nur bedauern, der das verpasst hat: wie sich Birgit Minichmayr mit Leib und Seele in Dorothy Parkers genial-sarkastische, haarscharf beobachtete und messerscharf geschriebene „New Yorker Geschichten“ stürzte und das von Chris Hopkins und Bernd Lhotzky an den Flügeln begleitet wurde.

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Auf ein Neues!

Wie wunderbar, wenn ein neues Jahr so sonnig und erfrischend kalt anfängt. Die ganze Welt wirkt dann wie frisch erwacht und alle Wege, selbst die altbekannten, leuchten im Sonnenlicht und versprechen Aufbruch.

Möge 2020 für uns alle der Anbruch eines wirklich guten, neuen Jahrzehnts sein! 🙂

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Die Lichtsammlerin

Noch ein Buch, das ich längst auslas (allerdings innerhalb weniger Tage), und das nun schon eine ganze Weile darauf wartet, dass ich etwas darüber schreibe: „Die Lichtsammlerin“ von Beatrix Kramlovsky.  Weiterlesen →

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