Archiv der Kategorie: Schreibkram

Zweitmeinungen

Bereits bei den Kurzkrimis, die 2013 für den Friedrich Glauser Preis eingereicht wurden, erwies sich der eine oder andere beim zweiten Lesen als überraschend anders. Während manch einer mit jedem Lesen tiefer und reicher wurde, überstand manch andere Geschichte den … Weiterlesen

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Kopfsalat

So nah dran, ich bin so nah dran, dachte ich, während ich heute nachmittag am Plot eines neuen Kurzkrimis saß. Nur noch diese eine Wendung, noch diesen Nebenstrang einbinden, dann an die Grundidee zurückbinden und schließlich – schließlich ging gar … Weiterlesen

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Verstaubtes Pink

Fay Weldon muss ganz begeistert von dem Roman gewesen sein, sonst stünde ja auf seinem Klappentext nicht, dass seine Autorin „frischen Wind in verstaubte Literatur bläst“. Ich hätte gerne gewusst, welchen Staub Weldon hier meint. Zumal Anna Stothards Pink Hotel … Weiterlesen

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Inspirierend

Gar nicht so einfach, über eine frische Nobelpreisträgerin zu schreiben, wenn man soeben zum ersten Mal eines ihrer Werke ausgelesen hat: Alice Munros Erzählband Runaway ist natürlich meisterhaft. Wobei ich nicht jede darin enthaltene Erzählung gleichermaßen gelungen finde, alle jedoch … Weiterlesen

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Vom Nicht(mehr)wissen

Es gibt schlechtere Wege, zu neuen Büchern zu finden, als den vermeintlichen Umweg über die Literaturwissenschaft. So stieß ich dank eines narratologischen Aufsatzes vor ein paar Jahren auf Jeannette Wintersons Written on the Body und so entdeckte ich nun Eva … Weiterlesen

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Auf den zweiten Blick

Bevor ich morgen mehr über die Vorlieben meiner Mitjuroren erfahren und nächstes Wochenende mit ihnen gemeinsam in ‚Nominierungsklausur‘ gehe, noch ein paar Gedanken zum Unterschied zwischen Roman- und Kurzgeschichtenjurys. Besonders spannend fand ich nämlich diesmal vor allem etwas, was bei … Weiterlesen

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Kein so weites Feld

Ich bin durch, zumindest einmal, zum ersten Mal: durch die Einsendungen zum Friedrich Glauser Preis in der Sparte Kurzkrimi. Knapp 190 kurze Kriminalerzählungen, allesamt erschienen im Jahr 2013 und eingereicht von ihren jeweiligen Urhebern waren es und ich habe zusammen … Weiterlesen

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Unterwasserliteratur

„Reading Japanese is like reading under water“. Mit den Worten bekam ich Yasunari Kawabatas Palm-of-the-Hand-Stories im Sommer überreicht. Vielleicht war das auch ein Grund, warum ich bis heute gebraucht habe, um peu à peu die Sammlung kurzer und kürzester Erzählungen … Weiterlesen

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Erlkönigin

Es heißt immer, man solle ein Buch nicht nach dem Cover beurteilen. Aber manches Cover sagt nichtsdestotrotz eine Menge über den Inhalt (oder die Autorin?) aus:

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Präzise und unnahbar

Präzise und unnahbar und doch zugleich menschlich – so lässt Christa Wolf Kassandra sprechen und nach all den Jahren, all den vielen Büchern, den gelesenen und auch den paar geschriebenen, hat sich nichts, rein gar nichts an meiner offenen Bewunderung … Weiterlesen

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