Kategoriearchiv: Schreibkram
Verstaubtes Pink
Fay Weldon muss ganz begeistert von dem Roman gewesen sein, sonst stünde ja auf seinem Klappentext nicht, dass seine Autorin „frischen Wind in verstaubte Literatur bläst“. Ich hätte gerne gewusst, welchen Staub Weldon hier meint. Zumal Anna Stothards Pink Hotel … Weiterlesen
Inspirierend
Gar nicht so einfach, über eine frische Nobelpreisträgerin zu schreiben, wenn man soeben zum ersten Mal eines ihrer Werke ausgelesen hat: Alice Munros Erzählband Runaway ist natürlich meisterhaft. Wobei ich nicht jede darin enthaltene Erzählung gleichermaßen gelungen finde, alle jedoch … Weiterlesen
Vom Nicht(mehr)wissen
Es gibt schlechtere Wege, zu neuen Büchern zu finden, als den vermeintlichen Umweg über die Literaturwissenschaft. So stieß ich dank eines narratologischen Aufsatzes vor ein paar Jahren auf Jeannette Wintersons Written on the Body und so entdeckte ich nun Eva … Weiterlesen
Auf den zweiten Blick
Bevor ich morgen mehr über die Vorlieben meiner Mitjuroren erfahren und nächstes Wochenende mit ihnen gemeinsam in ‚Nominierungsklausur‘ gehe, noch ein paar Gedanken zum Unterschied zwischen Roman- und Kurzgeschichtenjurys. Besonders spannend fand ich nämlich diesmal vor allem etwas, was bei … Weiterlesen
Kein so weites Feld
Ich bin durch, zumindest einmal, zum ersten Mal: durch die Einsendungen zum Friedrich Glauser Preis in der Sparte Kurzkrimi. Knapp 190 kurze Kriminalerzählungen, allesamt erschienen im Jahr 2013 und eingereicht von ihren jeweiligen Urhebern waren es und ich habe zusammen … Weiterlesen
Erlkönigin
Es heißt immer, man solle ein Buch nicht nach dem Cover beurteilen. Aber manches Cover sagt nichtsdestotrotz eine Menge über den Inhalt (oder die Autorin?) aus:
Präzise und unnahbar
Präzise und unnahbar und doch zugleich menschlich – so lässt Christa Wolf Kassandra sprechen und nach all den Jahren, all den vielen Büchern, den gelesenen und auch den paar geschriebenen, hat sich nichts, rein gar nichts an meiner offenen Bewunderung … Weiterlesen
Tschüss Perfektionismus
Vermutlich ist das nichts, was nur Menschen kennen, die sich in kreativen, künstlerischen Dingen versuchen: Man hat so eine Idee, womöglich hat man sogar eine recht klare Vorstellung von dem, was man da schaffen könnte. Es fühlt sich ein wenig … Weiterlesen
Zwiespältig
Anthologien erinnern häufig an ein Buffet: Nicht jeder mag jede angebotene Speise, findet aber hoffentlich in der Auswahl genügend, das seinen Geschmack trifft. Und gelegentlich hat man auch das Glück, gänzlich Neues, vollkommen Unerwartetes am Buffet zu entdecken. Natürlich gibt … Weiterlesen