Auch, wenn die Zeichen sich untrüglich mehrten, bislang war ich noch zögerlich dran zu glauben:
Es ist Frühling! 🙂 Weiterlesen
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Auch, wenn die Zeichen sich untrüglich mehrten, bislang war ich noch zögerlich dran zu glauben:
Es ist Frühling! 🙂 Weiterlesen
Ich stand in einer Bahnhofsbuchhandlung herum und stöberte in der Abteilung mit den englischsprachigen Büchern, um mir die Zeit bis zur Abfahrt zu vetreiben. An einem blauschwarzen Cover blieb ich hängen: The Hundred-Year-Old Man Who Climbed out of the Window and Disappeared. Dass es um Jonas Jonassons Debüt zu dem Zeitpunkt bereits einen Hype sondergleichen gab und es überdies einen Riss, ja Graben durch meine ‚Lesefamilie‘ zog, war mir in dem Moment noch gar nicht bewusst … Weiterlesen
So seltsam sich das Wort liest, so treffend scheint es mir für Ein Schaf fürs Leben, das Siegfried Hopp in der Box, der kleinsten Bühne des Essener Grillotheaters, inszenierte. Und was Wolf (Tom Gerber) und Schaf (Anne Schirmacher) dort in 40 Minuten erleben, ist sicher nichts nur für Menschen ab fünf Jahren … Weiterlesen
Bereits bei den Kurzkrimis, die 2013 für den Friedrich Glauser Preis eingereicht wurden, erwies sich der eine oder andere beim zweiten Lesen als überraschend anders. Während manch einer mit jedem Lesen tiefer und reicher wurde, überstand manch andere Geschichte den zweiten Blick so wenig wie ein Vampir die Begegnung mit einem Sonnenstrahl. Nun las ich Max Frischs Mein Name sei Gantenbein mit Bleistift und Notizbuch ein weiteres Mal für mein nächstes Uniseminar – und bin bass erstaunt. Weiterlesen
Gestern hab ich’s endlich geschafft, mir Christoph Roos‚ Inszenierung von Faust I + II anzuschauen, bevor diese nach der nächsten Vorstellung am 21. März abgespielt haben wird. Nicht ärgern müssen sich darüber alle Schüler und Studenten, die sich durch einen Theaterbesuch die Lektüre ersparen wollten. Ob man ohne Kenntnis des Stoffes aus diesem Abend viel mitnimmt, vage ich zu bezweifeln. Weiterlesen
So nah dran, ich bin so nah dran, dachte ich, während ich heute nachmittag am Plot eines neuen Kurzkrimis saß. Nur noch diese eine Wendung, noch diesen Nebenstrang einbinden, dann an die Grundidee zurückbinden und schließlich – schließlich ging gar nichts mehr. Knoten im Hirn, Endlosschleife im Denken. Ärgerlich, aber es kommt vor. Also Themenwechsel, anderes Arbeitsgebiet, einfach etwas ganz anderes tun. Wie gut, dass ich bereits parallel das nächste Uniseminar zum Thema Identität vorbereite. Lesen statt schreiben – das müsste wirken. Dachte ich und dachte (mal wieder) verkehrt. Weiterlesen
Morgens ist nicht nur manch werdender Mutter übel. Ob die Nacht zuvor zu lang und ‚feucht‘ war oder sich der Magen aus anderen Gründen gegen das Aufstehen und den Tag wehrt, gerade an Montagen kommt so etwas ja häufiger vor. Und weil es mir dank Neuauflauge meiner Erkältung grad auch nicht so toll geht, gibt es jetzt die passende Leseprobe dazu:
Montagmorgen
von Mischa Bach
Nach der Lesung ist vor der Lesung:
Also den 8.3.14 im Kalender rot markieren – und am besten gleich Karten sichern. Denn der Vorverkauf hat bereits begonnen …
Finde es gerade leichter, andere Blogs zu lesen, als in meinem zu schreiben. Was auch daran liegen mag, dass ich über zu viele verschiedene Projekte nachdenke und mich damit gewissermaßen geistig verstreue. Noch ohne Zähneklappern und nein, ich bin dabei auch noch nicht in die Leber geraten … aber dieser Text ist so grandios und dissoziativ auf einmal, den MUSS ich einfach rebloggen. 🙂
Fay Weldon muss ganz begeistert von dem Roman gewesen sein, sonst stünde ja auf seinem Klappentext nicht, dass seine Autorin „frischen Wind in verstaubte Literatur bläst“. Ich hätte gerne gewusst, welchen Staub Weldon hier meint. Zumal Anna Stothards Pink Hotel zwar hübsch erzählt, aber dabei über weiten Strecken wie der Mitschnitt eines Teenieplappermauls klingt. Das wiederum wirft weder auf Fay Weldon noch auf den Orange Prize, für den das Buch nominiert war, ein sonderliches gutes Licht, wie ich finde. Weiterlesen