Kein so weites Feld

Ich bin durch, zumindest einmal, zum ersten Mal: durch die Einsendungen zum Friedrich Glauser Preis in der Sparte Kurzkrimi. Knapp 190 kurze Kriminalerzählungen, allesamt erschienen im Jahr 2013 und eingereicht von ihren jeweiligen Urhebern waren es und ich habe zusammen mit meinen Mit-Jurorinnen nun die ehrenvolle Aufgabe, daraus die besten herauszufiltern. Über diesen Prozess kann und will ich nichts sagen – das versteht sich von selbst. Aber zugleich kann ich die Gelegenheit, über diesen Querschnitt der (kurz)Krimiproduktion eines ganzen Jahres schreibend nachzudenken, auch nicht ganz verstreichen lassen. Weiterlesen

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Das Gesetz der Serie

Viele Autoren könnten ein Lied vom Gesetz der Serie singen – wenn nämlich die eigene Schöpfung sich derart verselbständigt, dass Leser und Verlagsmenschen unisono „mehr davon!“ rufen, während ihr Schöpfer längst genug hat. Und wo sich die zarte Künstlerseele eingesperrt fühlt, liegt die Sehnsucht nach einem Ausbruch nahe. Dass das nicht immer gut geht, ja geradezu fatale Folgen haben kann, davon erzählt Stephen Kings Misery – und ganz gleich, ob man auf Horror steht, die Inszenierung in der Essener Box sollte man sich unbedingt anschauen. Weiterlesen

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Schatzsucher, klassisch

Dass Shakespeare bis heute auf allen Bühnen der Welt zuhause ist, dürfte auch damit zu tun haben, dass seine Figuren so menschlich sind, dass sie über Zeit- und Kulturschranken hinweg zu berühren vermögen. Molière ist dagegen eine ganz andere Art von Klassiker: Er nimmt menschliche Schwächen und vor allem die fiesen Züge des Homos Sapiens aufs Korn, die wir alle so gern vergessen würden – aber die zu überwinden wir in den letzten paar hundert Jahren wohl kaum geschafft haben. Das zeigt so amüsant wie böse auch die Essener Inszenierung des Geizigen, die gestern Abend im Grillo Theater Premiere feierte. Weiterlesen

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Kaffeehauskurzliteratur

Wo ich gestern sowohl das Café Overbeck als auch meine Erzählung Der Koffer erwähnte, scheint es mir (nicht nur) für alle Essenunkundigen nur fair, das eine durch das andere nun noch ein Stück weiter vorzustellen. Soll heißen: Die heutige Leseprobe ist der Anfang des Koffers und dieser spielt nicht nur im Café Overbecks, sie kam mir dort auch in den Sinn. Merke: Manche Musen mögen Torten! 😉 Weiterlesen

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O du fröhliche III

… heute endet Irenes Flucht und das Weihnachtsfest für Björn, Serafine, Linda – und Robert: Weiterlesen

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O du fröhliche II

… und weiter geht es mit O du fröhliche, meinem „Weihnachtsmehrteiler“ um Irene (nun per Bahn auf der Flucht): Weiterlesen

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Weihnachtsmehrteiler, kriminell

Leseproben sind ja gut und schön (hoffe ich zumindest), aber ich dachte mir, jetzt zu Weihnachten darf’s auch mal ein bisschen mehr sein. Und deshalb gibt es in den kommenden Tagen Stück für Stück einen Weihnachtskrimi aus meiner Feder – der ursprünglich in der Anthologie Leise rieselt der Schnee, hrsg.v. Gisa Klönne im Ullstein-Verlag erschienen ist:

O du fröhliche

von Mischa Bach

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Verwickelt

Jahresendspurt: Da wird eingewickelt, abgewickelt, entwickelt. Und ich weiß nicht, was ich am verwickeltsten finde. Neue Ideen, neue Veranstaltungen anleiern, vorbereiten, antexten – okay, das kann man machen. Man rafft sich auf und los. Das alte Jahr in den Aktenordner für die Steuerberaterin sortieren, da braucht’s schon mehr Disziplin. Und dann noch die Geschenke – Weiterlesen

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Unterwasserliteratur

„Reading Japanese is like reading under water“. Mit den Worten bekam ich Yasunari Kawabatas Palm-of-the-Hand-Stories im Sommer überreicht. Vielleicht war das auch ein Grund, warum ich bis heute gebraucht habe, um peu à peu die Sammlung kurzer und kürzester Erzählungen des Literaturnobelpreisträgers von 1966 zuende zu lesen? Weiterlesen

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Flammenfarben

Ich hatte nicht erwartet, dass das funktionieren würde: So harmlos fing es gestern Abend an. Weiterlesen

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