Jahresendflügelfigur

Jahresendflügelfigur – was für ein Wortungetüm, das angeblich in der DDR für Weihnachtsengel verwendet wurde, auch wenn niemand zu wissen scheint, ob das offiziell galt oder eher ironisch gemeint war … dabei: Engel gibt es doch in den verschiedensten Religionen und selbst gänzlich ungläubige haben womöglich Spaß an diesen Wesen.

Weihnachtsengel mit Gesangsblatt im Weihnachtsbaum hinter einer LED-Kerze
Weiterlesen
Veröffentlicht unter Verschiedenes | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Jahresendflügelfigur

Ein Stapel Bücher (4)

Esther Kinsky wollte ich schon längst gelesen haben. 2020 kam ich dann dank Olga Tokarczuks Literaturnobelpreis mit „Spiel auf vielen Trommeln“ an eine Übersetzung von Esther Kinsky, Und doch dauert es noch zwei weitere Jahre, bis endlich zum ersten Mal ein Buch las, dass ganz Esther Kinskys Feder entsprang: „Am Fluss“.

Ein Stapel Bücher auf meinem Holzfußboden, zuoberst liegt "Am Fluß" von Esther Kinsky
Weiterlesen
Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Ein Stapel Bücher (4)

Dazwischen

Gestern Abend beendete ich Eva FigesThe Seven Ages“ und war ganz atemlos, wie gebannt und nur widerwillig bereit, es zuzuklappen und aus den Händen zu legen, nachdem ich es über Monate häppchenweise ausschließlich abends im Bett allein gelesen hatte.

Die amerikanische Ausgabe von Eva Figes' "The Seven Ages", auf deren Cover eine Herbstzeitlose als botanische Zeichnung abgebildet ist.
Weiterlesen
Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Dazwischen

Ein Stapel Bücher (3)

Allein wenn man den Titel des dritten Buches des Stapels betrachtet, könnte man meinen, es sei ein Fortspinnen der Gedanken und Themen der ersten zwei, gar bewusst als deren Folgelektüre gewählt: „Eine Frau wird älter“ von Ulrike Draesner steht da zu lesen. Aber was steht drin und in welcher Beziehung stehe ich nun dazu?

Ein Stapel Bücher auf einem Holzfußboden. Zuoberst liegt Ulrike Draseners "Eine Frau wird älter"
Weiterlesen
Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Ein Stapel Bücher (3)

Ein Stapel Bücher (2)

Sehr weit bin ja gestern beim Versuch, meinen Bücherstapel abzubauen, nicht gekommen. Und da die drei anderen Bücher dort auch noch um ein Vielfaches dicker sind als „We all should be Feminists“ von Chimamanda Ngochi Adichie, bin ich nicht sehr optimistisch, was meine Chancen angeht, heute damit durchzukommen. Am besten also losgelegt, und zwar mit Bettina Flitners „Meine Schwester“.

Ein Stapel Bücher auf dem Holzfußboden. Zuoberst liegt Bettina Flittners "Meine Schwester"
Weiterlesen
Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Ein Stapel Bücher (2)

Ein Stapel Bücher (1)

Meine Angewohnheit, stets mehrere Bücher parallel zu lesen (und das auch noch neben der ZEIT, die wahrlich reichlich Lesezeit beansprucht), führt immer wieder zu Stapeln – oft auch solchen, die dann viel zu lang darauf warten, dass ich endlich die Zeit finde, über sie zu schreiben. Mal schauen, wie weit ich mit den vieren komme, die auf dem aktuellen Wartestapel liegen …

Ein Stapel Bücher auf dem Fußoben, Zuoberst liegt Chimamanda Ngogzi Adichis "We All Should Be Feminists"
Weiterlesen
Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Ein Stapel Bücher (1)

Lebenszeichen von der Bettkante

Mir wird ganz schwindelig, wenn ich daran denke, was alles seit dem letzten Eintrag hier passiert ist. Das kann aber auch daran liegen, dass ich NaNoWriMo in diesem Jahr roman- und projektlos dazu nutze, in all dem, was geschieht und was anliegt, wieder regelmäßig Zeit für mein eigenes Schreiben einzubauen. Und seit mein Lebensmensch im Krankenhaus ist, beginne ich damit morgens im Bett. So wie heute.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Lebenszeichen von der Bettkante

Lauter Verlorene

Für mich ist jede Inszenierung eines Stückes von Elfriede Jelinek ein kleines Wunder. Das gilt auch für die von Hermann Schmidt-Rahmers Version von Jelineks „Lärm. Blindes Sehen. Blinde Sehen!„, die am Freitag am Essener Grillo-Theater Premiere hatte. Wie gut, dass der Regisseur beim Lesen der gern als Textflächen bezeichneten Stücke nicht verloren geht zwischen all den Beobachtungen geschöpft aus dem Zustand der Welt, den kunstvollen Assoziationen und der ganzen Sprachmacht, sondern daraus ein Stück zu bauen versteht mit Figuren und Handlungsbögen. Zumindest, soweit das eben möglich ist. Aber der Reihe nach.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Letzten Freitag in der Oper …

Zugegeben, es ist vielleicht nicht das Naheliegendste, erstmal eine Woche zu warten, bevor ich über die Eindrücke meines Besuchs einer Vorstellung von Verdis Un Ballo in Maschera (Ein Maskenball) im Essener Aalto-Theater schreibe. Aber so ist es nun mal, und wenngleich in der Zeit Details verblasst sein dürften (gerade bei einem musikalisch eher ungebildeten Menschen wie mir), so ist anderes mit Abstand womöglich um so besser zu erkennen. Wie etwa die Sache mit dem auktorialen Erzähler in der Oper.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Beeindruckend

Das Buch ist ein schmales Leichtgewicht, zumindest könnte man das denken, wenn man es aus dem Regal zieht oder es im Briefumschlag per Post den Weg zu einem findet. Doch die Geschichte, die Natasha Brown in „Assembly„, ihrem Debütroman aus dem Jahr 2021 erzählt, hat mich tiefer beeindruckt als so manch dicker Wälzer. Erzählweise, Perspektive und Inhalt sind dabei auf beklemmende, geradezu perfekte Erzählweise miteinander verwoben.

Ein Stapel Taschenbücehr auf dem Fußboden, zuobers liegt "Assembly" von Natasha Brown.
Federleichtes Schwergewicht: „assembly“ von Natasha Brown.
Weiterlesen
Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen