Schlagwort-Archiv: Rezension
Where the Crawdads Sing
Weihnachten ohne ein Buch unterm Baum ist für mich ein Graus. Um so schöner, dort dieses Mal „Where the Crawdads Sing“ von Delia Owens vorzufinden. Das Romandebüt der ausgezeichneten Sachbuchautorin ist nicht umsonst ein Bestseller, aber obendrein einer, den auch … Weiterlesen
Dann haben die halt meine Daten. Na und?!
Kommt Dir, kommt Ihnen dieser Gedanke irgendwie bekannt vor? Noch’n neues Passwort, doppelte Authentifizierung, schon wieder soll man bei der Ärztin oder sonstwo so ein Datenschutzdings unterschreiben – wer seufzt da nicht innerlich auf? Das Leben im Internet und außerhalb … Weiterlesen
Erinnerungsschnipsel III: The Tenancy
Wer noch recht jung ist, mag glauben, die Probleme mit den hohen Mieten, die das Leben in den Innenstädten vielerorts für viele unbezahlbar machen, sei ein neues. Wer alt genug ist, sich an die 70er und 80er samt Hausbesetzern zu … Weiterlesen
Erinnerungsschnipsel II
Nicht schreiben zu können, wie ich will, nervt – aber mir scheint, mein Tennisarm sitzt da eindeutig am längeren Hebel. In „Qualityland“ dürfte der mit dem längeren Hebel der Algorithmus des fiktionalen Gegenstücks von Amazon & Google sein. Was mir … Weiterlesen
Patti Smith: M Train
Schwer zu sagen, was mich gerade mit mehr Melancholie erfüllt: dass unser Urlaub in den Niederlanden nun zu Ende ist oder dass ich gestern Abend am Oude Rijn Patti Smith‘ „M Train“ auslas.
Nell Zink: Mislaid
Das beste am Sommer ist die Zeit zum Lesen, die er bietet – erst recht, wenn man dabei so amüsant-absurden, zugleich haarscharf beobachteten wie unglaublich überzeichneten Büchern wie Nell Zinks zweitem Roman „Mislaid“ begegnet.
Marion Poschmann: Die Sonnenposition
Voluminös, barock, verspielt, sprachlich durchaus so kunst- wie anspruchsvoll, so kommt Marion Poschmanns Roman „Die Sonnenposition“ daher.
Traurigschön
Schon lange wollte ich mal wieder etwas von Erika Pluhar lesen, nun habe ich es endlich getan: „Reich der Verluste“ ist ein wunderschön, wenngleich oftmals trauriger Briefroman aus dem Jahr 2005.
Reiner Kunze: die stunde mit dir selbst
Vor einer kleinen Weile hat das ZEITMagazin Reiner Kunze in der Rubrik „Das war meine Rettung“ interviewt. Darin zitierte Kunze ein ungemein berührendes Gedicht und es wurde auf den aktuellen Gedichtband „die stunde mit dir selbst“ verwiesen. Ich entsorgte die … Weiterlesen
Kurz und klug: The Tree of Knowledge
Nach wie vor fasziniert mich Eva Figes‚ Fähigkeit, auf wenigen Seiten ungeheuer viel zu sagen. Kunst der Konzentration könnte man das nennen. Wobei diese Formulierung bei „The Tree of Knowledge“ durchaus auch eine ironische Note hat, denn was Figes Mrs. … Weiterlesen