Schlagwort-Archiv: lyrik

Vergessenes …

Ich komm zu nix, also kommt hier jetzt einfach eine versförmig-ungereimte Spielerei:

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Mal wieder morgens …

Im Morgenlicht erwache ich lächelnd Markiert wie von einer Meise Kralle gestreift Pfeilgerader spinnwebfeiner Strich Fingernagellackroter Hauch auf der Haut Und am Horizont der Zeit Nur Wochen entfernt Gibt es plötzlich Türen ins Freie (C) 2021 Mischa Bach

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Noch’n Akrostichon

Morgenlicht kitzelt mich hinter den Lidern Ist es schon Zeit, den Tag zu begrüßen? Liebevoll summst du in unsrer Küche, Cherubimgleich den Trank zu bereiten. Helles fließt in Dunkles, der Tag kann beginnen!

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Gutenmorgenakrostichon Ia

Kann Vertrautes erlesen zu fassen Am End‘ ein Ding der Unmöglichkeit sein? Flügel verleihst du, so sagt man, das weiß man; Fürwahr belebend ist deine Bitterkeit. Erst mit dir beginnt der Tag wirklich, Egal ob mit Milch, Zucker oder pur.

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Reiner Kunze: die stunde mit dir selbst

Vor einer kleinen Weile hat das ZEITMagazin Reiner Kunze in der Rubrik „Das war meine Rettung“ interviewt. Darin zitierte Kunze ein ungemein berührendes Gedicht und es wurde auf den aktuellen Gedichtband „die stunde mit dir selbst“ verwiesen. Ich entsorgte die … Weiterlesen

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Präzise Poesie

Vierzehn Sonette voll klassischer Strenge durchflattert von Bläuling, Admiral, Trauermantel und all den anderen Schmetterlingsschönheiten, zusammengebunden als Gedichtkranz mit dem schlicht-schönen Titel „Das Schmetterlingstal“ waren meine Erstbegegnung mit der dänischen Dichterin Inger Christensen, übersetzt von Hanns Grössel – und ich … Weiterlesen

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Maikatze

Neu und leicht lau und weich ein Blütenmeer Insektenschwirren • mückenlos, natürlich blau der Himmel

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Erwachsenwerden

„Liebe – Freundschaft – Erwachsenwerden“ ist das Motto der diesjährigen Autorenpatenschaft mit den Kids aus der Christiane-Herzog-Schule. Dass Erwachsenwerden alles andere als einfach sein kann, wurde mir ziemlich alter Häsin kürzlich u.a. wieder bewusst, als ich zwecks Workshopvorbereitung nicht nur … Weiterlesen

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REM 6.5

Und nun noch einmal im Ganzen die sechseinhalb Gedichte der „Traumlyrik“ – schließlich hat eine Nacht ja auch mehr als eine Traumphase:

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Traumlyrik 6

Nach einem traumhaften Abendspaziergang durchs Parkleuchten in der Gruga nun das sechste und letzte Gedicht aus der seltsamen Traum-Serie von 2014.

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