Schlagwort-Archiv: lyrik
Natürlich lesen!
Gewiss, das Frühaufstehen ist meine Sache nicht, aber für die heutige Lesung in der Alfred-Krupp-Schule in Essen hat es sich allemal gelohnt. Wobei es vielmehr war als „nur“ eine Lesung, es war Begegnung, Diskussion, Gedankenaustausch, Mini-Workshop und Lesung in einem.
Eigensinnig: Das Gedicht ist, was es tut
Längst hatte ich endlich mal ein Buch mit Gedichten und/oder Gedanken von Elke Erb haben wollen, aber irgendwas kam immer dazwischen, zuletzt sogar ihr Tod. Bis ich in diesem Jahr „Das Gedicht ist, was es tut“ unter meinen Geburtstagsgeschenken fand … Weiterlesen
Kalenderblatt
Unweigerlich umgedreht ein jedes wird Kalenderblatt um Kalenderblatt verwandelt zum Großsegel deines Bootes und meine Bewegung entfacht den Wind der dich weiter und weiter forttreibtvon dem Ufer des Lebensan dem ich stehewährend du schläfstfür immerallein (für meinen Vater // von … Weiterlesen
Heimkommen
Für meinen Vater Peter-Carl Bach (+ 25.1.2024)
Wortzeitkapseln
„Jetzt ist es mir nicht einmal gelungen, auch nur den ersten Gedichtband der Literaturnobelpreisträgerin des Jahres 2020 zu ihren Lebzeiten auszulesen“, war der erste Gedanke, der mir in den Kopf schoss, als ich am 13. Oktober 2023 von ihrem Tod … Weiterlesen
Erlesenes ausgelesen
Manch Buch findet auf verschlungenen Wegen zu mir. Dieses hier kaufte eine liebe Freundin in den 1970ern in New York, wo sie zu diesem Zeitpunkt lebte, in einem Antiquariat und ein halbes Jahrhundert später schenkte sie es mir 2021 zum … Weiterlesen
Links und Lyrik
Jahre-, wenn nicht jahrzehntelang habe ich darauf beharrt, ich würde alles schreiben außer Lyrik, die würde ich kotzen, wenn ich jenseits von Worten bin. Nun ist Dichtung, verdichtete Sprache (spoken or otherwise) meine neue Passion oder auch mein neues Abenteuerland.
Vergessenes …
Ich komm zu nix, also kommt hier jetzt einfach eine versförmig-ungereimte Spielerei:
Mal wieder morgens …
Im Morgenlicht erwache ich lächelnd Markiert wie von einer Meise Kralle gestreift Pfeilgerader spinnwebfeiner Strich Fingernagellackroter Hauch auf der Haut Und am Horizont der Zeit Nur Wochen entfernt Gibt es plötzlich Türen ins Freie (C) 2021 Mischa Bach
Noch’n Akrostichon
Morgenlicht kitzelt mich hinter den Lidern Ist es schon Zeit, den Tag zu begrüßen? Liebevoll summst du in unsrer Küche, Cherubimgleich den Trank zu bereiten. Helles fließt in Dunkles, der Tag kann beginnen!