Schlagwort-Archiv: literaturkritik

Nichts als das Leben

Manche Menschen brauchen große Themen, um sich daran abzuarbeiten – wie etwa Hemingway den Krieg und die Jagd. Andere haben einen so klaren Blick und sind solch souveräne Erzähler, ja schon Prosa-Dichter, dass ihnen das genügt, was der Rest der … Weiterlesen

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Depression als Abenteuer

Die ganze Bandbreite menschlichen Erlebens, von tiefster Verzweiflung bis zum zarten Glück der ersten Liebe und das auch noch sehr viel weniger kitschig, als es gerade bei mir anklingt – all das und noch viel mehr fand ich in All … Weiterlesen

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Verquast

Es beginnt sehr spannend – nach Jahrzehnten treffen drei Freunde, zwei Männer und eine Frau, wieder aufeinander. Und dann beerdigen sie den einen, während der andere sich erinnert. Carla Guelfenbein hätte mit Die Frau unseres Lebens eine Geschichte von Freundschaft … Weiterlesen

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Nicht ganz so elegant

Während ich noch ein wenig Zeit verstreichen lasse, damit sich die vielfältigen Eindrücke des heutigen Workshop-Tages in Koblenz setzen, möchte ich noch kurz meine Gedanken zu meiner Reiselektüre loswerden. Alfred Döblins Die Ermordung einer Butterblume und andere Erzählung wiederzulesen war … Weiterlesen

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Eine runde Sache

Natürlich ist Ulrich Ritzels Beifang so kastenförmig, wie Bücher nun mal sind und auch als E-Book wird es vier Ecken haben … aber als Kriminalroman ist es definitiv eine runde Sache: Rund wie der Ring und die Kette, um die … Weiterlesen

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Keine Kleinigkeit

Es geht um eine gewaltig dicke Frau, die immer dünner wird, bis sie schließlich verschwindet und ihren Mann, der immer dicker wird, während er auf ihre Rückkehr wartet. Es mutet dabei auch wie ein Krimi an, denn die Frau, nun … Weiterlesen

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Das rechte Maß

Immerhin drei Bücher aus meinem Reisegepäck habe ich Verwandten- und Heurigenbesuchen, Migränean- und Hitzeausfällen zum Trotz im Urlaub ausgelesen: Irene Scharenbergs Ein Fall zuviel, Cody McFadyens Das Böse in uns und Elizabeth Georges Just One Evil Act.

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Leider banal

Ich stand in einer Bahnhofsbuchhandlung herum und stöberte in der Abteilung mit den englischsprachigen Büchern, um mir die Zeit bis zur Abfahrt zu vetreiben. An einem blauschwarzen Cover blieb ich hängen: The Hundred-Year-Old Man Who Climbed out of the Window … Weiterlesen

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Erlkönigin

Es heißt immer, man solle ein Buch nicht nach dem Cover beurteilen. Aber manches Cover sagt nichtsdestotrotz eine Menge über den Inhalt (oder die Autorin?) aus:

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Überzeugende Milieuschilderungen

So überschreibt Frauke Lengermann ihre Rezension von Rattes Gift, die dieser Tage bei Literaturkritik.de erschien. Und anscheinend mag sie das Buch, denn letztlich kommt sie zu diesem Schluss: "Alles in allem ist Bach eine temporeiche Kriminalgeschichte gelungen, die sich süffig … Weiterlesen

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