Schlagwort-Archiv: buchkritik

Keine Kleinigkeit

Es geht um eine gewaltig dicke Frau, die immer dünner wird, bis sie schließlich verschwindet und ihren Mann, der immer dicker wird, während er auf ihre Rückkehr wartet. Es mutet dabei auch wie ein Krimi an, denn die Frau, nun … Weiterlesen

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Das rechte Maß

Immerhin drei Bücher aus meinem Reisegepäck habe ich Verwandten- und Heurigenbesuchen, Migränean- und Hitzeausfällen zum Trotz im Urlaub ausgelesen: Irene Scharenbergs Ein Fall zuviel, Cody McFadyens Das Böse in uns und Elizabeth Georges Just One Evil Act.

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Bedrückend konsequent

Thomas Glavinics Roman Die Arbeit der Nacht ist weder das erste noch einzige erzählerische Werk, das sich mit der Frage auseinandersetzt, was wäre, wenn man plötzlich der letzte Mensch auf Erden wäre? Auch in dem neuseeländischen Spielfilm Quiet Earth (1985) … Weiterlesen

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Leider banal

Ich stand in einer Bahnhofsbuchhandlung herum und stöberte in der Abteilung mit den englischsprachigen Büchern, um mir die Zeit bis zur Abfahrt zu vetreiben. An einem blauschwarzen Cover blieb ich hängen: The Hundred-Year-Old Man Who Climbed out of the Window … Weiterlesen

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Verstaubtes Pink

Fay Weldon muss ganz begeistert von dem Roman gewesen sein, sonst stünde ja auf seinem Klappentext nicht, dass seine Autorin „frischen Wind in verstaubte Literatur bläst“. Ich hätte gerne gewusst, welchen Staub Weldon hier meint. Zumal Anna Stothards Pink Hotel … Weiterlesen

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Zu cool um gut zu sein

Wahrheit, Echtheit, Authentzität – gelegentlich mögen einem diese Begriffe höchst abgegriffen vorkommen. Was aber passiert, wenn man sie mit Spannung und Coolness mischt? Jonathan Kellerman und Peter Temple haben es versucht, aber so richtig überzeugend sind die Ergebnisse nicht. 

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Leseratten …

Hübsch gemacht ist das Buch allemal: Das Cover sieht aus, als hätte die Ratte, die es lesend ziert, es angeknabbert. Schöne Sache das. Aber ist ein schönes Buch auch gleich die wahre Lektüre, also ein gutes Buch? Diese Frage für … Weiterlesen

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Auf den zweiten Blick

Bücher können ungefähr so überraschend wie Menschen sein. Der hochgelobte Wilhelm Genazino ging mir schlicht auf den Keks, während mein zweiter Versuch mit David Nicholls unerwartet unterhaltsam war. Deborah Crombie ein weiteres Mal zu lesen, hatte dagegen etwas davon, eine … Weiterlesen

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Reise- und andere Lektüren

Reisen bildet. Lesen auch. Und wo für mich Bücher Reisen in fremde Welten bedeuten, ich aber niemals ohne ein Buch (oder zwei oder drei oder …) zu einer Reise aufbrechen würde, wird es Zeit, den Kanada-Bericht für einen Kanada-Lesebericht plus … Weiterlesen

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