Schlagwort-Archiv: buchkritik
Rätsel und Lösungen
Wenn eineiige Zwillinge mal nicht (nur) zum Verwechseln ähnlich sind, treten sie in Fiktionen gerne als janusköpfiges Doppel bzw. als guter Zwilling/böser Zwilling auf. So auch in Wiebke Lorenz‚ Roman Allerliebste Schwester, in dem zugleich die eine Schwester nach dem … Weiterlesen
Zwei mal Zwei
Sind Zwillinge unheimlich – vor allem für jene, die kein solches, menschliches Spiegelbild haben? Ein äußerst beliebtes Motiv in der „Zwillingsliteratur“ scheint die Aufteilung in guter Zwilling/böser Zwilling zu sein. Ob das dem geheimen Wunsch geschuldet ist, dass Zwillinge sich … Weiterlesen
Drei Mal Zwei
Was haben Nicci Frenchs Tuesday’s Gone, Jean-Christophe Grangés Die purpurnen Flüsse und Camarin Graes Seelenraub gemeinsam – und zwar über die Tatsache hinaus, dass es sich bei allen drei Werken um Krimis bzw. Thriller handelt? Etwas doppeltes: in jedem dieser … Weiterlesen
Ted Chiang: Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes
Als Mensch, der die Literatur als Sprachkunst liebt und Science Fiction zu schätzen weiß, ist man Enttäuschungen gewohnt. Wie oft schon las ich hochgelobte SF-Literatur und dachte enttäuscht, „was für eine schöne Idee – aber warum hat der Autor sie … Weiterlesen
Depression als Abenteuer
Die ganze Bandbreite menschlichen Erlebens, von tiefster Verzweiflung bis zum zarten Glück der ersten Liebe und das auch noch sehr viel weniger kitschig, als es gerade bei mir anklingt – all das und noch viel mehr fand ich in All … Weiterlesen
Delightful
Kurz bevor ich tatsächlich aufbreche – physisch betrachtet, um räumlich gesehen zu reisen – kann ich von einer weiteren Station meiner literarischen Zeitreise berichten: Beasts and Super-Beasts (1914) des britischen Schriftstellers Hector Hugh Munro, der sich selbst Saki nannte. Ich … Weiterlesen
Eigentümlich
Dass ich mich derzeit auf einer Art literarischen Zeitreise befinde, lesend versuche, mich den Jahren 1914-1918 zu nähern, deutete sich ja in dem einen oder anderen Beitrag hier im Blog an. Heute beendete ich eine Etappe, bei der ich nun … Weiterlesen
Todkomisch
Kann ein Buch über Trauer komisch sein? Als Roman, vor allem als amerikanischer Erfolgsroman schon, wie Jonathan Troppers Mein fast perfektes Leben vorführt. Die Geschichte von Doug, der sich weigert, Schmerz und Trauer über den Tod seiner großen Liebe Hailey … Weiterlesen
Ratlos
Nicht einmal ganz zwei Tage habe ich gebraucht, um Britt Reißmanns Blutopfer zu lesen, das mich jedoch ratlos zurückgelassen hat: dass der Wechsel vom Emons- zum Diana-Verlag, von Thea Engel zu Verena Sander als Ermittlerin sich so auswirken würde, hätte … Weiterlesen
Eine runde Sache
Natürlich ist Ulrich Ritzels Beifang so kastenförmig, wie Bücher nun mal sind und auch als E-Book wird es vier Ecken haben … aber als Kriminalroman ist es definitiv eine runde Sache: Rund wie der Ring und die Kette, um die … Weiterlesen