kann sogar gut aussehen – wie dieses Foto vom gestrigen Krimitag 2013 beweist (von links nach rechts):

kann sogar gut aussehen – wie dieses Foto vom gestrigen Krimitag 2013 beweist (von links nach rechts):

… falls jemand noch nicht weiß, was er/sie am Sonntag, den 8.12. tun soll, hier eine kriminell gute Sache: Die Benefizlesung zugunsten von teen + baby am Krimitag im Bürgermeisterhaus in Essen-Werden. Bitte unbedingt telefonisch voranmelden! (Tipp: Einfach aufs Foto klicken, dann kann man alle Infos inkl. Telefonnummer auch ohne Lupe lesen 😉
Die Bühne sieht auf den ersten Blick vielversprechend aus, gewährt sie doch einen ungewohnten Ein- äh Unterblick: nämlich unter Oma Hoffmanns Sofa. Dort leben die Mäusebrüder Franz, Willi und Anton sowie die Spinne und irgendwie auch die drei Heupferdchen, die die Musik (Leitung: Hajo Wiesemann) zu Anton, das Mäusemusical live spielen. Alles könnte so schön sein – gäbe es keine Mäusefallen oder Katzen. Denken die Mäuse. Und erst recht, hätte das Weihnachtsmärchen weder Überlänge noch die schrille Tante Lizzy, nach deren Kölsch man am liebsten nie wieder irgendwas auch nur entfernt Rheinisches hören möchte … Weiterlesen
Präzise und unnahbar und doch zugleich menschlich – so lässt Christa Wolf Kassandra sprechen und nach all den Jahren, all den vielen Büchern, den gelesenen und auch den paar geschriebenen, hat sich nichts, rein gar nichts an meiner offenen Bewunderung für diese Schriftstellerin und dieses ihr Werk geändert. Sie scheint mit Lust sperrig, ganz bewusst kantig, verweigert sich der einfachen Vereinnahmung. Und ich glaube fast, es ist gar nicht so wichtig, wieviel man vor dem Lesen über den Trojanischen Krieg weiß oder zu wissen glaubt. Weiterlesen
Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge,
die von großer Schönheit sind. Weiterlesen
Manchmal frag ich mich schon, was hier in Essen eigentlich los ist und bin versucht, eine eigene, am liebsten satirische Kategorie im Blogg aufzumachen. Wo sonst stoßen sie beim Abriss auf unterirdische Flötze, Tunnel etc. unter der Bahn – und legen daraufhin selbige lahm? Hallo – das hier ist der Ruhrpott. Die Löcher im Unterbau sind alt – diese versäumte man in den 1840ern ordnungsgemäß zu kartieren – da sind schon zig Züge drübergedonnert, ohne das etwas passiert wäre. Das hielte sicher noch eine Weile, wo jetzt der Untergrund erst erkundet und dann verfüllt wird. Aber, nein, statt einfach etwas den Druck und das Tempo rauszunehmen, bleibt Essen mit etwas Pech bis zum Ende des Jahres vom Fernverkehr abgeschnitten. Schilda lässt grüßen …
Heute war das Wetter eher bescheiden, was zwar schade war, aber auch gut passte. Irgendwann muss man ja auch in hektischeren, weil terminlastigeren Zeiten mal aufräumen, putzen, etc. Dennoch passte es ganz gut, dass mir ausgerechnet heute Fotos von einem Spaziergang der vorletzten Woche in die Hände fielen …
auf zum virtuellen Flanieren in der Gruga! 🙂 Weiterlesen
Franz Kafka, der Meister des geschlossenen Textes, der sich der Interpretation verweigert wie Eschers in sich verdrehte Treppen. Einen Text von ihm die Bühne zu bringen, muss so reizvoll wie schwierig sein. Die Essener Inszenierung (Regie: Moritz Peters) seines Romanfragments Der Prozess ist nicht nur zumeist ausverkauft, sondern überwiegend sehr gelungen. Und das, obwohl sie zwangsläufig schwierig und gelegentlich sperrig ist. Weiterlesen
Über „Kai und Axel“ und „Die Geisel“ sowie über meine Wenigkeit erschien gestern (18.11.13) ein hübscher Artikel von Dagmar Schwalm im Essener Lokalteil in der WAZ:
„Mord ist für sie kein Hobby. Mischa Bach lebt davon. In diesem Jahr hat sich die Krimiautorin neben ihrem Job als Dozentin an der Uni in zwei interessanten Anthologien verewigt. So ist ein von der Bibel inspirierter literarischer Fall für „Du. Sollst. Nicht. Morden“ entstanden. Weiterlesen