Vom Müssen und Träumen

Sie ist vielleicht die schönste Figur, die ich bislang gemalt habe:

Pissende Punkerin, Pigment in Acrylbasis auf Tonpapier, 70 x 50 cm (2007)

Die „pissende Punkerin“ (genau genommen die erste von zweien, aber dazu ein andermal mehr). Und weil der Tag heute grau, nass und regnerisch war, scheint sie mir in ihrer strahlenden Farbigkeit und ihrer eigentümlichen Verträumtheit genau der richtige Ausklang …

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Kapitalismuskritik für Anfänger

Wenn Banken gerettet werden, während Flüchtlinge auf dem Mittelmeer den Tod finden, und sich kaum einer mehr darüber länger als ein bis zwei Tweats lang aufregt, dann könnte man meinen, die Zeit für Kapitalismuskritik auf der Bühne sei gekommen. Das scheint man sich auch im Essener Grillo-Theater gedacht zu haben, und so erlebten heute Abend Die neuen Abenteuer von Don Quijote dort ihre Uraufführung. Weiterlesen

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Zeilenweise (311013)

Manchmal

muss man die Zeit totschlagen

nur um ihr

zuvorzukommen.

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Verkühlt

Ich hätte so gerne was zum Uniseminar vom Samstag und erst recht zur doppelten Schullesung am Montag in Mainz geschrieben. Und dass Reisen im Sturm auch den einen oder anderen Satz wert wäre, versteht sich von selbst. Leider ereilte mich in all dem ein fieser Erkältungsvirus, der mir gestern die Stimme raubte und mich nun husten und schniefen lässt. Deshalb gibt’s heute nur ein Foto (von E. Ollinger, dem allerbesten) von unserem gemeinsamen Grugaspaziergang – weil frische Luft doch angeblich so gesund ist:

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Nachtangst

Ab morgen, wenn die Zeit umgestellt wird, werde ich ganz subjektiv (und wohl nicht nur ich) das Gefühl haben, die Nacht wird immer länger. Die Nacht in meinem Kurzkrimi Nachtangst hat zwar wenig mit Winterzeit zu tun, lang und vor allem bedrückend ist auch sie. Aber lesen Sie selbst (wenn Sie sich trauen): Weiterlesen

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Vergänglichkeit

Das war der Sommer, gesehen im Oktober. Weiterlesen

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Sonnengenuss

Nicht nur für Menschen war der heutige Sonnentag ein Geschenk – sonnenhaus auch diese kleine „Hausträgerin“ genoss die Wärme 🙂

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Sammelsurium

Was ist denn das? Eine kleine-große Stadt? Weiterlesen

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Zwiespältig

Anthologien erinnern häufig an ein Buffet: Nicht jeder mag jede angebotene Speise, findet aber hoffentlich in der Auswahl genügend, das seinen Geschmack trifft. Und gelegentlich hat man auch das Glück, gänzlich Neues, vollkommen Unerwartetes am Buffet zu entdecken. Natürlich gibt es stets auch eine gewisse Menge ‚Füllmaterial‘; der Gastronom muss ja schließlich auf seine Kosten kommen. Manchmal jedoch – manchmal ist die Idee gut, die Verpackung ausgesprochen attraktiv, aber der Inhalt … nun, wie soll ich über den Inhalt von Du.Sollst.Nicht.Morden schreiben, jetzt, da ich ihn ganz gelesen habe? Weiterlesen

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Auf kleinstem Raum

In ein Haus muss man erst einmal kommen. Und Raum gibt es nicht nur zwischen vier gemauerten Wänden. So oder so ähnlich könnte man den Anfang meines Beitrags zu Krimianthologie „Küche, Diele, Mord“ auch beschreiben. Aber da ich ihn ja schon geschrieben habe, ist es doch viel einfacher, eben diesen Anfang als Leseprobe hier ins Blog zu stellen … Weiterlesen

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