Zwischenjahresnotiz III: Jahresendejazz

Es ist schon eine kleine Tradition, dass ich kurz vorm Jahresende das letzte Konzert aus der Reihe „Jazz in Essen„im Grillo-Theater besuche. Diesmal gab’s von August Zirner und dem Spardosen-Terzett mit „Diagnose: Jazz“ einen Mix aus Musik und Texten von und über Charles Mingus, Thelonius Monk und Rahsaan Roland Kirk flankiert von ein wenig Duke Ellington. Klingt doch verlockend, oder? Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz II: The Memory Collector

Für meine Uniseminare bin ich immer wieder auf der Suche nach neuer Lektüre. Nächstes Semester steht wieder „Erinnern und Vergessen: Ich und Identität (nicht nur) in der Kriminalliteratur“ auf dem Programm und dafür las ich u.a. Meg Gardiners „The Memory Collector“ aus dem Jahr 2009. Gelangweilt habe ich mich mit dem Thriller aus der Reihe mit Jo Beckett nicht – aber passt das Buch auch in meinen Semesterapparat? Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz I: Willkommen

Dass ich in der Essener Premiere „Willkommen„, einer Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, war, ist schon eine ganze Weile her, denn die fand bereits Anfang Dezember statt. Klasse Bühnenbild, gute Schauspieler und ein neidvoller Stoßseufzer Richtung Frankreich, diese drei Aspekte sind mir davon vor allem noch in Erinnerung.

Noch scheint die WG idyllisch: Silvia Weiskopf, Jan Pröhl, Henriette Hölzel, Stephanie Schönfed und Stefan Migge (Foto: Birgit Hupfeld)
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Eintausendundsechs

1006 – eine hübsche Zahl. Nicht ganz das in Großbritannien allgegenwärtige 1066 und erfreulicherweise weder die Zahl der Stunde noch der Tage, die ich im Blog nichts geschrieben habe. Aber das ist es nicht, denn das Beste an 1006 ist das Euro-Zeichen dahinger: 1006 Euro, soviel Spendengelder sammelten wir vom Krimistammtisch Ruhr bei unserer Benefizveranstaltung „Killer, Kerzen, Currywurst“ am Krimitag, dem 8.12., im Präsidium in Essen ein! Je 503 Euro für das Frauenhaus in Essen und das in Mülheim und obendrein unser neuer Krimitagsspendensammelrekord. Der jede Menge Spaß gemacht hat, wie die Beweisfotos zeigen:

 

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Vielfältig & lebendig

Wie beglückend es sein kann, in reiner Frauenrunde an einem großen Tisch zu sitzen, zu lesen und miteinander zu reden! Erst recht, wenn der Tisch an einem so besonderen, wunderschönen Ort steht wie der Bargteheider Buchhandlung! 🙂 Ich gestehe, darauf hatte ich nach dem nachmittäglichen Fall aus der Zeit nicht mehr zu hoffen gewagt. Und so kam es gestern glücklicherweise ein zweites Mal anders, als ich dachte … Weiterlesen

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Anders lesen II

Nicht jedes Buch, an dessen Entstehung ich auf die eine oder andere Art mitgewirkt habe, lese ich hinterher, und wenn ich es doch tue, schreibe ich nur in Ausnahmefällen hier im Blog darüber. Aber bei Jutta Profijts Unter Fremden kann ich gar nicht anders, viel zu berührt und begeistert bin ich von diesem Buch, das aus Sicht einer geflüchteten Syrerin viel mehr als einen spannend und leider nur allzu realistischen Thriller erzählt. Weiterlesen

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Tierisches Theatervergnügen

Normalerweise sind Weihnachtsmärchen Stücke, die alle vorher schon kennen. So wie der „Froschkönig“, um den es im aktuellen Essener Märchen auch geht. Aber eben nur ‚auch‘, denn was Christian Tombeil für Kinder ab 6 Jahren angerichtet hat, ist eine Uraufführung: Jupp – Ein Maulwurf auf dem Weg nach oben heißt das Auftragswerk von Gertrud Pigor, und herausgekommen ist tierisches Theatervergnügen mit viel schräger Musik von Jan-Willem Fritsch.

Roter Alarm – oder was geht oben auf der Bühne gerade alles schief? Ingrid Domann, Jens Winterstein, Mateusz Dopieralski und Floriane Kleinpaß lauschen gespannt
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Wir und unsere Masken

Meist ist es das pure Glück, das mich in eine Opernvorstellung bringt, denn ohne Gebührenkarten wäre das ein recht teures Vergnügen und ohne Begleiter mag ich mich (noch) nicht auf das Abenteuer Musiktheater einlassen. Am Samstag landete ich so mit einer obendrein opernversierten Freundin in Rigoletto im Aalto-Theater – eine Oper, von der ich wenig mehr wusste, als dass es sie gibt, und der ich von daher ganz unvoreingenommen begegnete.

Hinter Masken und in der Masse sind selbst die Höflinge „mutig“ – und weil’s der Aalto-Opernchor ist, auch bei Stimme
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Geisterbahnfahren

Ein spärlich bevölkerter U-Bahnsteig am Montagabend. Zwei Bahnen sind angekündigt, als nächstes die, die mich vom DozentInnen-Empfang an der Uni Duisburg-Essen nach Hause bringen soll. Überraschend pünktlich fährt der Zug ein, noch überraschender ist jedoch, dass sein Inneres unbeleuchtet ist und auch die elektronischen Anzeigen, wo sonst Linie und Zielrichtung angegeben werden, dunkel sind. Unbekannte schauen einander fragend an, wir blicken zur Anzeige auf dem Gleis, dann steigt jeder ein – achselzuckend, manch einer unsicher, zögerlich. Weiterlesen

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Anders lesen I

Es gibt von jedem Werk so viele Deutungen, wie es Rezepienten hat – so ließe sich die quantitative Bandbreite der Leserperspektiven beschreiben. Aber was ist mit den unterschiedlichen Blickwinkeln, aus denen ich Bücher lesen kann: rein aus Spaß an der Freude, als Literaturdozentin auf der Suche nach Material,  als Lektorin mit professionellem Blick oder auch als Jurorin auf der Suche nach ‚dem besten Werk in Kontext XYZ“, um nur einige zu nennen. Und vor allem: wie soll ich die Perspektive nennen, aus der ich Bücher lese, an deren Entstehung ich als Coach beteiligt war? Christiane Dieckerhoffs Spreewaldgrab und Anja Marschalls Tod am Nord-Ostsee-Kanal warfen diese Frage auf. Weiterlesen

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