Neuer Versuch

Wenn das Kalenderschaf sich erst noch eingewöhnen muss, während aus der Küche das erste frische Müsli am ersten (nicht mehr ganz so) frischen Morgen des ersten Tages duftet –

und am Abend dann die Sonne so verheißungsvoll strahlt, bevor sie untergeht, kann das nur der Start in ein hoffentlich gutes, neues Jahr für uns alle sein. 🙂

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Silvesteraussichten

Auf den letzten Metern kommt das Jahr 2021 noch einmal mit ziemlich gemischten Aussichten:

Der Blick durch ein nasses Dachfenster in einen wolkenverhangenen Regenhimmel, erhellt vom Gegenlicht der Sonne über den umliegenden Dächern.
Man könnte die Aussicht am letzten Tag des Jahres düster nennen …
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Frostige Schönheiten

Bevor uns alle das typische Weihnachtswetter hier im Westen mit 7° Celsius und Regen satt einholt, hier noch ein paar Schnappschüsse aus den vergangenen, eisig-schönen Tagen:

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Fesselnd und ungemein berührend

Es fängt im Stuhlkreis auf eher karger Bühne an – sieben Menschen, traumatisiert vom Krieg, von persönlichen Verlusten, sieben Menschen, wie sie auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Denn sie sind Juden, Christen und Muslime in Jerusalem, und das so sehr in dem aus Saladins wie Lessings Zeiten wie mittendrin im Heute. Doch was dann in Karsten Dahlems Klassiker-Inszenierung passiert, wie sich die Dinge in der gestrigen Premiere von Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ in der Essener Casa entwickeln, das hat es in sich, das überrascht, fesselt und berührt.

Engel und Gerettete, Jüdin und Tempelherr, Liebespaar in spe und doch ganz anders: Recha und ihr Tempelherr in der Essener Inszenierung Aug in Aug.
Luzie Juckenburg (Recha), Alexey Ekimov (Ein junger Tempelherr) in „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing; Inszenierung: Karsten Dahlem, Premiere am 18. Dezember 2021 in der Casa
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Dezemberschreibsprechstunde

Nein, mich hielten keine Schreibprobleme hier fern (im Gegenteil), aber um mich geht es an dieser Stelle ja auch gerade nicht, sondern um alle, die zwischen Päckchenstress und Jinglebells mit Schreibproblemen aller Art ringen: Dafür gibt’s am Mittwoch, den 15.12.2021 noch eine letzte Schreibsprechstunde 2021 von 15:00 bis 16:30 Uhr.

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Auf dem Sofarand

Gestern war mir zum ersten Mal danach, statt mit Wanderschuhen in Stiefeln (also noch weicheren Barfußschuhsohlen) herumzulaufen. Heute war ich eine Stunde lang auf dem Balkon zugange, um dort schon mal das wichtigste winter- bzw. frostfest zu machen. Es geht also voran mit mir und meinem Zeh 🙂

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Erfrischendes Gehirnfutter

Ich gebe zu, als ich im Frühjahr meine Geburtstagsgeschenke auspackte und nicht nur sah, sondern vor allem fühlte, wie gewichtig Lydia Davis‚ „Essays“ sind, war ich überrascht. Wo ihre kurzen Erzählungen gern als Kürzestgeschichten mit wenigen Worten auskommen, hatte ich nicht erwartet, dass ihre erste Essay-Sammlung über 500 Seiten umfassen würde und damit obendrein zu schwer wäre, um sie nach Belieben lesend durch die Gegend zu tragen. Um so schmerzlicher werde ich nach all den gemeinsamen Teestunden nun ihr höchst eigensinniges Denken und ihre sprachliche Klarheit vermissen.

Bestes Futter fürs eigene Denken über Sprache, Literatur, bildende Kunst und so manches mehr: Lydia Davis‘ „Essays“
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Was soll ich sagen?

Gerade las ich es aus: „Du sagst es“ von Connie Palmen. Das Leben, Schreiben und Sterben von Sylvia Plath aus Sicht ihres Mannes Ted Hughes. Szenen einer Dichterehe in den 1950ern und frühen 60ern. Der Versuch einer Rehabilitation von Hughes, den viele für den Schuldigen hinter Plath‘ Selbstmord halten.

Das Taschenbuch im Blumenkübel am Fenster
Zwei wichtige Dichter und ein Roman über sie: Conni Palmens „Du sagst es“
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Am Ende einer langen Pause

Ooops, mehrere Jahre dauerte sie, meine selbstgewählte Lese-Pause von Alice Munro. So lange, dass ich gar nicht mehr weiß, wann ich ursprünglich mit „The Moons of Jupiter„, einem Sammelband mit Geschichten aus den 1980ern, den Versuch startete, die Pause zu beenden.

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Herbsthelle

Herbsthelle, die: der Effekt, wenn man im Herbst Fliegen- und/oder Sonnenschutzgitter vor den Fenstern entfernt, und, obschon unübersehbar die dunkle Jahreszeit begonnen hat, das Innere der Wohnung (wie das der Seele) überraschend hell, geradezu strahlend hell vom Licht durchflutet wird

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