Archiv der Kategorie: Schreibkram
Das Gesetz der Serie
„Der deduktive Kriminalroman – ein Genre, das sich selbst zerstört„, so ist ein Aufsatz von Kathleen Gregory Klein und Joseph Keller überschrieben, der sich mit einigen Eigenheiten der klassischen Kriminalerzählungen beschäftigt. Mir scheint jedoch diese These sehr viel zutreffender, wenn … Weiterlesen
Ohrensausen
Ein leider verbreitetes Vorurteil lautet, Autoren könnten nicht lesen. Bestenfalls könnten sie ihre eigenen Texte vortragen – aber vorlesen, einlesen, eben wie professionelle Sprecher? Das scheint für manche Menschen geradezu unvorstellbar. Weil ich nicht nur gerne lese, sondern auch dafür … Weiterlesen
Was Autoren machen
Das klingt vielleicht nach einer banalen Frage, die man mit „Geschichten erfinden“ oder „schreiben“ beantworten könnte. Wobei diese beiden Tätigkeiten, wenn man genauer hinschaut, erstens komplexer sind, als man denken möchte (ich sach nur „Schreibblockade“ …) und zweitens viel weniger … Weiterlesen
Wiedergelesen: A Thief of Time
Es heißt ja immer wieder, Krimis seien Bücher, die sich selbst verbrauchten – weil sie, wenn man sie einmal gelesen hat und damit weiß, wer der Täter ist, ihre Spannung verlieren. Mag sein, dass das für reine Rätselkrimi und die … Weiterlesen
Durchweg spannend
The Last Girl von Jane Casey war seit langem mal wieder eine so spannende Lektüre, dass ich schon morgens vor dem Aufstehen nach dem Buch griff, um mir ein paar Minuten damit zu gönnen. Neben dem Setting im brütend heißen … Weiterlesen
Glückssache
Glück hat seinen Preis ist der Titel eines Romans von Irina Korschunow, in dem die Ich-Erzählerin der Geschichte ihrer Familie nachspürt. Aufhänger sind dafür einerseits die letzten Worte ihrer Mutter – „War das mein Leben?“ – und andererseits die Ankunft … Weiterlesen
Eine schottische Romanze
Es kühlt zwar nicht unbedingt ab, während der ersten Hitzewelle des Jahres 2013 ein Buch zu lesen, das mit Fußspuren des Teufels im Schnee beginnt und im Tiefschnee endet. Doch für mich, die ich bislang noch kein Wort des schottischen … Weiterlesen
Kleine Unterschiede?
Wer schreibt wie, wer liest was und was lässt sich aus dem einen wie dem anderen schließen? Nach den heutigen, teils zähen, nichtsdestotrotz anregenden Diskussionen mit meinen Studenten habe ich vorhin meinen Bücherschrank nichtrepräsentativ, aber vielleicht dennoch mit erhellenden Ergebnissen … Weiterlesen
Chamäleon Cacho
Identität und die Spiele damit sind etwas, das mich nicht nur, aber zur Zeit ganz besonders in der Literatur reizt, da ich in den kommenden zwei Semestern an der UDE zwei Seminare zu unterschiedlichen Aspekten des Themas anbieten möchte. Also … Weiterlesen
Wiedergelesen: Schlumpf Erwin Mord
Eigentlich soll Fahnderwachtmeister Studer Erwin Schlumpf, des Raubmordes an Wendelin Witschli, dem Vater seiner Geliebten Sonja, verdächtig, nur in der Haft abliefern. Statt dessen rettet er ihn, als er sich das Leben nehmen will, und glaubt an dessen Unschuld, die … Weiterlesen