Frau im Folkwang

„Frau in blau“ heißt die aktuelle Ausstellung im Folkwang Museum, die in einem eigens abgetrennten Bereich der Sammlung eindrücklich die sehr spezielle Liebesbeziehung von Oskar Kokoschka und Alma Mahler beleuchtet. Oder vielmehr: Seine Sicht der Dinge zeigt, denn nicht erst die Sache mit der „Alma-Puppe“ enthüllt seine Obsession und wirft um so mehr die Frage auf, wie sah Alma das eigentlich. Während es mehr von ihr und über sie in der Reihe „Doppelbildnisse – Alma Werfel-Mahler im Spiegel der Wiedern Moderne“ zu erkunden gibt, spazierten wir gestern weiter durchs Folkwang und blieben länger bei diesen beiden hängen:

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Ausgesprochen die Zweite

Sprache(n), Musik und Süßigkeiten, so könnte man vielleicht die zweite Runde beim Spoken Word am Wasserturm zusammenfassen. Diesmal mit dabei waren Vortragende aus dem Sprachcafé, das ebenfalls im Stadtteilladen im Südostviertel stattfindet, Michael Niemann, Florian Eichhorn, Sebastian Foik, das Krimi-Überfallkommando und Sebastian Kießler sowie Christina Czeschik alias Jo Koren und meine Wenigkeit als Moderatorinnen.

Das Line-up vom zweiten Spoken Word am Wasserturm: Michael, flo, Sebastian K., Sebastion F. (vorn), Christina, Mischa, Reinhard, Arnd und Ramin
Fast alle, die beim zweiten Spoken Word am Wasserturm vortrugen und/oder moderierten: Michael, Flo, Sebastian K., Sebastian V. (vorn), Christina, Mischa, Reinhard, Arnd und Ramin mit Setar.
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Konzertnotiz: B’Rock „Seraphim“

Ob die Zeitspanne der Lebenszeiten der Komponistinnen, die von Hildegard von Bingen (1089-1179) bis zur 1962 geborenen Konstantia Gourzi reichten, ein Maß der Flügelspanne der besungenen Engel darstellt, weiß ich nicht. Sicher aber ist, dass ich das Konzert des B’Rock Orchestra & Vocal Consort am letzten Sonntag äußerst beschwingt und geradezu beseelt verließ. Und das, obwohl es eine Matinée war, ich also früh aufgestanden war und ohne Morgenschreibstunde losgemusst hatte!

Das Programmheft der Philharmonie Essen zum Konzert in der Reihe Komponistinnenfestival "Her:Voice" zeigt das Gesicht der Solistin Lucille Richardot en face, unten am Bildrand steht der Titel des Konzerts B'Rock Seraphim
Ein Konzert nicht nur für Engel und Liebhaber von Flügelwesen: B’Rock „Seraphim“
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Drei schmale Bände

Ob es ums Schreiben hier im Blog geht oder ums Lesen gewisser Bücher, manche Dinge brauchen einfach Zeit. Dabei ist keines der drei Bücher, die ich kürzlich auslas, ein dicker Schmöker, ganz im Gegenteil: ob Ken Mogi, Akutagawa Ryunosuke oder Patti Smith, sie alle bleiben unter 200 Seiten und bieten doch jeder auf seine Art reichlich Gedankenfutter.

Drei Bücher auf gestreiftem Untergrund: "The Little Book of Ikigai" von Ken Mogi, "Dialoge in der Dunkelheit" von Akutagawa Ryunosuke und "Devotion" von Patti Smith
Drei schmale Bücher, die viel Gedankenfutter bieten: „The Little Book of Ikigai“ von Ken Mogi, „Dialoge in der Dunkelheit“ von Akutagawa Ryunosuke und „Devotion“ von Patti Smith
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Spoken Word No. 2

Auf in die zweite Runde: Am Donnerstag, den 27.03.2025 gibt’s wieder unser Spoken Word am Wasserturm im Stadtteilladen im Südostviertel, die offene Bühne für Geschichten, Gedichte, Szenen und was sich sonst unter unser Motto „Die Poesie der Stadt“ packen lässt. Der Eintritt ist frei, der Einlass in der Wörthstraße 21 beginnt um 18:30 Uhr und die Veranstaltung selbst startet um 19 Uhr. Wir, also Christina Czeschik und ich, freuen uns auf Euch – und ich bin diesmal mit dem Krimi-Überfallkommando dabei. 🙂

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Wählen gehen

Weil jede Stimme zählt und wählen zu gehen wichtig, gibt’s zur Erinnerung auch zur morgigen Bundestagswahl wieder mein Gedicht:

Schwerpunktverlagerung

Tür auf. Treppe runter. Tür auf. Straße rauf.

Menschen kommen. Paare meist.

Weiterlaufen, Straße lang, zur Schule hin.

Menschen, Paare, kommen, gehen.

Tor geöffnet, durchgeschritten, Pfeil gesehen.

Weitergehn.

Menschen sehen. Pfeile sehen. Raum gefunden.

Menschen stehen. Andere gehn.

Papier bekommen, Stift genommen

(im Kasten erst, alleine nun)

Kreuz gemacht. Das war's:

Wählen gehen.
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Konzertnotiz: Aufbrüche

Es ist zwar schon ein paar Tage her, dass ich in der Essener Philharmonie das Konzert von Roman Borisov mit der Kammerakademie Potsdam unter Leitung der Dirigentin Holly Hun Choe besuchte, aber die Werke von Mozart, Schostakowitsch und Schubert hallen noch nach. Was also ist (mir) geblieben von dieser Aufführung?

Das Programmheft zum Konzert zeigt ein Fotot des jungen Komponisten Roman Borisov, der nachdenklich etwas an der Kamera vorbeiblickt.
Frühe Werke großer Komponisten und ein junger, brillanter Komponist: Das Konzert von Roman Borisov mit der Kammerakademie Potsdam an der Essener Philharmonie unter dem Motto „Fokus Schostakowitsch“
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Ausgesprochen

Wie war es denn nun, das erste Mal Spoken Word am Wasserturm am letzten Donnerstag? Gestern in der Sauna kam ich nicht zum Schreiben (wäre ja auch seltsam, dort mit dem Tablet aufzuschlagen, und erlaubt ist es eh nicht ;-)) und befangen bin ich als Mitinitiatorin, -moderatorin und -lesende obendrein. Dennoch hoffe ich, ich kriege mit zwei Tagen Abstand etwas Vernünftiges dazu zusammen …

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Ver(b)lassen?

Als ich heute den Kalender umblätterte und van Goghs „Mandelblüten“ erblickte, dachte ich, dass Kunst und Demokratie mehr gemeinsam haben, als man denken mag: Es genügt nicht, sie einmal zu erschaffen, man muss sich um sie kümmern, wenn man sie erhalten will.

Kunst verblasst, wenn man sich nicht um sie kümmert, Demokratie stirbt, wenn wir sie nicht leben.

Informiert Euch. Engagiert Euch. Geht auf alle Fälle am 23. Februar 2025 wählen – und gebt Eure Stimme einer Partei, die für die Demokratie einsteht und nicht mit Antidemokraten zusammenarbeitet.

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Die Poesie der Stadt

So lautet das Motto beim „Spoken Word am Wasserturm“ übermorgen, Donnerstag, 30. Januar 2025. Ab 18:30 ist Einlass im Stadtteilladen in der Wörthstr. 21 im Essener Südviertel , die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Euch (und, ja, ich moderiere nicht nur zusammen mit Christina Czeschik, wir lesen beide auch) – und wer beim nächsten Mal mitlesen will, meldet sich unter spoken.word.wasserturm@posteo.de

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