Donnerstag gab’s den Neustart von „Die Poesie der Stadt – Spoken Word am Wasserturm“ im neuen Stadtteilladen in der Kurfürstenstraße 8. Passenderweise waren wir 8 Vortragende (also voll besetzt) und hatten reichlich Publikum.

Donnerstag gab’s den Neustart von „Die Poesie der Stadt – Spoken Word am Wasserturm“ im neuen Stadtteilladen in der Kurfürstenstraße 8. Passenderweise waren wir 8 Vortragende (also voll besetzt) und hatten reichlich Publikum.

Mich macht gerade vieles sprachlos und das wiederum macht, wen wundert’s, das Schreiben nicht gerade leichter. Doch dann fällt mir heute Morgen dieser Text in die Hände – eine Art Brainstorming über die Tastatur, ein Rant & Rave über Sprache und Denken, Menschen & Sprechen, Gott und die Welt, ach ja, und KI kommt auch drin vor: „Babylon“ könnte ich meinen Versuch vielleicht nennen oder eben „Hunger nach Sprache?“
WeiterlesenNoch ist der rote Vorhang geschlossen, aber die beiden mächtigen Baumstämme zu beiden Seiten der Bühne lassen ahnen, dass die kleinen und großen Zuschauer im Essener Grillo-Theater gleich etwas Märchenhaftes zusammen erleben werden: nämlich die Premiere von „Pinocchio„, dessen von Carlo Collodi geschaffene Geschichte Henner Kallmeyer in einer ganz eigenen und ziemlich wunderbaren Fassung inszeniert hat.

Wie kommt es, dass man immer wieder den eigenen Vorstellungen – aka Vorurteilen, also Annahmen über bis dato Ungekanntes oder Ungedachtes allein auf der Basis des bisher Gekannten und Gedachten – auf den Leim geht? Als ich heute den Monatskalender umblätterte, dachte ich erst ganz automatisch „Ah, eine Herbstidylle aus früherer, geruhsamerer Zeit –“

Wenn ich gerade nicht im Blog schreibe, was zugegebenermaßen sehr häufig der Fall ist, verreise ich nicht nur oder bin in meiner Arbeit versunken, ich lese auch. Diese drei Bücher waren es zuletzt: Colm Tóibín „Nora Webster“, Carmen Maria Machado „Her Body and Other Parties“ und Zadie Smith „Intimations„.



Ausgerechnet den letzten Tag unserer Reise als halben solchen zu bezeichnen, ist zugleich treffend wie vollkommen daneben. Einerseits verbrachten wir tatsächlich ziemlich genau einen halben Tag in Tallinn, andererseits war es später Abend, als wir endlich wieder zuhause waren. Aber der Reihe nach …

An unserem fünften Tag ließen wir uns zu Fuß durch die Stadt treiben:



An unserem vierten Tag in Tallinn drehte sich alles ums Meer und die Seefahrt. Doch um raus nach Kalamaja zu kommen, wie der nördliche Stadtteil am Meer heißt, wo sich das estnische Meeresmuseum in einem historischen Wasserflugzeughangar befindet, muss man erstmal in den Bus steigen …




Den Dienstag hatten wir auserkoren, um in die Geschichte Tallinns, seiner Stadtmauer und deren Festungen einzutauchen und dabei hoffentlich unseren Wechsel von Stadtspaziergang und Museumsbesuch(en) auf dem Domberg und in der Altstadt mit den trockeneren und nasseren Phasen des Tages zu synchronisieren. Dass wir obendrein eine Reihe zauberhafter Wesen entdecken würden, war das Sahnehäubchen des Tages. Aber der Reihe nach.

Da für den Montag das ‚trockenste‘ Wetter vorhergesagt war, brachen wir nach dem späten Frühstück mit Regenschirmen bewaffnet zur Bushaltestelle auf, um mit dem Bus hinaus nach Kadriorg zu fahren – um dort den großen, gleichnamigen Park und das Schloss Katharinental (so der deutsche Name) samt historischer Kunstsammlung zu besuchen.


