Spannendes auf dem Vulkan

Lust auf „Kreatives & Kriminelles“ im Rahmen der „Nacht der Vulkane“? Dann ist meine Krimilesung mit Mini-Kunst-Ausstellung am Mittwoch, den 24.7.13 ab 19 Uhr in der Kulturscheune in Nickenich womöglich genau das richtige für Sie.  Lesen werde ich u.a. aus Rattes Gift, zu sehen sein werden Bilder u.a. aus den Serien „Graffiti“,

Grafitti III (40X50, Pigment, Kohle, Kreiden & Acrylbasis, Leinwand auf Keilrahmen)
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Ins Blaue

Ein Anfang: So sieht es aus, wenn Marienkäfer geboren werden – okay: aus ihrer Puppe schlüpfen. Weiterlesen

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Ich-Sein

„Was ist das Ich, das hier denkt?“ Das ist einer der ersten Gedanken, an die ich mich erinnere. „Warum bin ich hier, in diesem Körper, diesem Leben und nicht etwa in dem des Mädchens dort hinten?“ So ging die Frage weiter. Wenn ich mich recht erinnere, war ich damals ca. 4 Jahre alt und mit meiner Mutter in einem Bus unterwegs. Seit dem stoße ich immer wieder auf diese und verwandte Fragen und auf die Grenzen des Ich-Seins. Weiterlesen

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Das Gesetz der Serie

Der deduktive Kriminalroman – ein Genre, das sich selbst zerstört„, so ist ein Aufsatz von Kathleen Gregory Klein und Joseph Keller überschrieben, der sich mit einigen Eigenheiten der klassischen Kriminalerzählungen beschäftigt. Mir scheint jedoch diese These sehr viel zutreffender, wenn es um das Subgenre des Serienkillerthrillers geht. Ein passendes Beispiel dafür las ich kürzlich: If I Never See You Again von Niamh O’Connor. Weiterlesen

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Ohrensausen

Ein leider verbreitetes Vorurteil lautet, Autoren könnten nicht lesen. Bestenfalls könnten sie ihre eigenen Texte vortragen – aber vorlesen, einlesen, eben wie professionelle Sprecher? Das scheint für manche Menschen geradezu unvorstellbar. Weil ich nicht nur gerne lese, sondern auch dafür ausgebildet bin (wobei auf den besten Lehrer aller Zeiten, Sepp Holstein, mit Claus Boysen der denkbar beste Mentor & Mitleser folgte) und vor allem, weil ich nach Lesungen immer wieder zu hören kriege, dass ich das doch bitte professionell machen sollte, dass ich von meiner/n Stimme/n leben können sollte – nun, wegen all dem war ich heute bei meinem Lieblingstontechniker Reinhard Dix im Studio und habe eine Demo-CD aufgenommen. Was mit einigen Anlaufschwierigkeiten verbunden war – Weiterlesen

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Unfreiwilliges Experiment

Einen der sonnigen Abschnitte des heutigen Nachmittages hatte ich nutzen wollen, um mal wieder einige Fotos vom sprießenden Grün und der zunehmenden Blütenpracht auf meinem Balkon zu machen. Weiterlesen

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Was Autoren machen

Das klingt vielleicht nach einer banalen Frage, die man mit „Geschichten erfinden“ oder „schreiben“ beantworten könnte. Wobei diese beiden Tätigkeiten, wenn man genauer hinschaut, erstens komplexer sind, als man denken möchte (ich sach nur „Schreibblockade“ …) und zweitens viel weniger erklärend sind, als es den Anschein hat. Das scheint auch einer meiner Studenten so zu sehen, denn er moniert immer wieder, dass Autoren nichts anderes tun, als eigene Erfahrungen in Geschichten umzuwandeln. Weiterlesen

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Wiedergelesen: A Thief of Time

Es heißt ja immer wieder, Krimis seien Bücher, die sich selbst verbrauchten – weil sie, wenn man sie einmal gelesen hat und damit weiß, wer der Täter ist, ihre Spannung verlieren. Mag sein, dass das für reine Rätselkrimi und die ersten Whodunnits gilt; auf Tony Hillermans A Thief of Time (1988) trifft das jedenfalls nicht zu. Weiterlesen

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Vollmond

Hier oben unterm Dach ist es zu heiß, mir einen neuen Blogeintrag (oder etwas anderes) auszudenken – also gibt es heute wieder eine Leseprobe. Und zwar aus einer meiner Lieblingsgeschichten. Vollmond erschien 2002 zuerst bei Scherz in „Tödliche Nachbarn“, 2004 in „Brillante Morde“ bei Leporello. Es war 2002 für den Glauser in der Kategorie „Bester Kurzkrimi“ nominiert und wurde mehrfach in englischer Übersetzung publiziert. Und so fängt diese Geschichte an …. Weiterlesen

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Durchlässigkeit

Nein, ich habe weder undichte Dächer noch Eigenschaften von Filtraten im Hinterkopf und es geht mir auch nicht um die – gewiss wesentliche – Frage, wieso das deutsche Bildungssystem so wenig Aufstiegschancen hat bzw. warum es nicht in der Lage ist, die (Bildungs)Herkunft eines Kindes im positiven Sinne auszugleichen. Es ist mir auch einigermaßen gleichgültig, wie lichtdurchlässig oder nicht  dieses oder jene Gewebe ist – aber wer an die Durchlässigkeit als Qualität eines Reitpferdes denkt, der ist schon auf einer heißen Spur. Allerdings komme ich mehr und mehr zu der Auffassung, dass es meiner Ballettlehrerin seinerzeit um mehr als ein Frage der Muskeln und Sehnen, eben des Körpers ging, wenn sie ‚Durchlässigkeit‘ von ihren Tänzerinnen forderte. Weiterlesen

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