Das Wetter ist wie gemalt,
aber was habe ich da gestern fotografiert? Weiterlesen
Das Wetter ist wie gemalt,
aber was habe ich da gestern fotografiert? Weiterlesen
The Last Girl von Jane Casey war seit langem mal wieder eine so spannende Lektüre, dass ich schon morgens vor dem Aufstehen nach dem Buch griff, um mir ein paar Minuten damit zu gönnen. Neben dem Setting im brütend heißen London und der gekonnten Führung der verschiedenen Erzählstränge (ein Mord an einer halben Familie, ein Krieg im Milieu des organisierten Verbrechens und ein Stalker) war es vor allem die Serienhauptfigur und Ich-Erzählerin Maeve Kerrigan, die mich fesselte. Weiterlesen
Eben, unter der Dusche, während ich das warme Wasser genoss, tauchte es plötzlich aus der Versenkung auf: mind-boggling. Eines meiner Lieblingsworte, vor allem, wenn man es auf Sprache und erst recht die verwickelten Verhältnisse von Denken und Sprechen anwendet. Man muss sich beim Lesen dieses Textes (jedes beliebigen Textes) einfach nur ein paar Dinge vor Augen halten. Weiterlesen
Morgen soll es zwar wieder regnen,
er übte heute schon mal in der Freiflugvoliere der Gruga. (Foto: E. Ollinger). Leider weiß ich nicht genau, was für ein ’schräger Vogel‘ das ist.
Da ich immer mal wieder gefragt werde, was ich denn schreibe, ich jedoch der Ansicht bin, meine Texte können viel besser für sich selbst sprechen als ich für sie, gibt es heute eine weitere Leseprobe – und zwar den ersten Teil des ersten Kapitels meines zweiten Romans Stimmengewirr, der 2006 bei Leda erschien und überdies der Namensgeber meines Blogs ist … voilà: 
Glück hat seinen Preis ist der Titel eines Romans von Irina Korschunow, in dem die Ich-Erzählerin der Geschichte ihrer Familie nachspürt. Aufhänger sind dafür einerseits die letzten Worte ihrer Mutter – „War das mein Leben?“ – und andererseits die Ankunft ihres Großvaters im Kiel des Kaiserreichs. Dazwischen spannt sie einen Bogen, der bis ins Leben der Ich-Erzählerin in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts reicht. Weiterlesen
Nicht ohne Grund gehören Die Präsidentinnen zu Werner Schwabs „Fäkaliendramen“, ist es doch des Mariedls liebst Beschäftigung, Verstopfungen im Abort mit der Hand zu beseitigen – „Das Mariedl macht’s auch ohne!“ lautet der Schlachtruf. Die Essener Inszenierung von Jasper Brandis macht’s allerdings jetzt nicht mehr, denn gestern Abend war die letzte Vorstellung. Was wirklich schade ist … Weiterlesen
Zu müde zum schreiben, aber dennoch auf der Suche nach etwas, das die Gefühle des Abends (nach einer Meditation und einem wunderbar leichten Vortrag über Vergänglichkeit) auszudrücken vermag, stieß ich eben auf einige ältere Aquarelle/Tuschezeichnungen:

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Bibliotheken sind magische Orte für mich. Ganz besonders Unibibliotheken. Streunen durch einen Wald des Wissens. Informationen und Gedanken zum Begreifen. Eine ganz andere Art, sich Wissen anzueignen, einzuverleiben als eine Suche im Internet: da findet man nur das, was man sucht. In der Bibliothek stehen neben dem Buch, was man suchte, noch andere, die auch zum Thema gehören, aber deren Titel nicht ins Suchschema passten. Man findet also sehr viel mehr als man suchte. Was für ein Geschenk. 🙂
Ich weiß gar nicht mehr genau, wann im vorigen Jahrhundert diese Skizze entstanden ist.
