Ich glaub, ich steh im Wald

Es heißt ja immer, wir Deutschen wären die mit der ach-so-großen Affinität zum Wald. Sozusagen die Waldtümler. Wenn man allerdings Kate Atkinsons Human Croquet liest, könnte man glatt auf den Gedanken kommen, die Engländer wollen bloß nicht zugeben, wie viel ihnen am wilden Vetter des Gartens liegt – oder lag, bevor sie ihn erst für die Armada und dann für mehr Baugrund und allerlei andere Dinge abholzten … Weiterlesen →

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Bildentstehungsgeschichte

Cezanne hat eine ganze Serie „Kartenspieler“ gemalt, von denen eines 2011 zu Berühmtheit gelangte, weil es für 275 Mio verkauft und damit zum teuersten Gemälde der Welt wurde. Weil sich ein mir teurer Mensch dieses Gemälde nun gemalt von mir wünschte, gibt es nun noch eine Kartenspieler-Serie und das an dieser Stelle auch noch vollkommen gratis:

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Wahnsinnsbedürfnisse

Nicht immer ist es der Himmel, der grau ist oder so erscheint …

Tanz und Poesie 4, Aquarellfarbe auf Papier, ca. 34 x 24 cm
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Wertworte

Manchmal, wenn meine Migräne nervt, meine Gelenke zicken, meine Muskeln Versteinerungen bilden oder aber meine Seele am Unbill des Lebens verzweifelt, fühle ich mich invalide. Was ich bislang schlicht als meinen Ausdruck dafür, dass mein Körper mir im Weg steht oder ich mir selbst in die Quere komme, ansah. Schließlich fühlt sich dann alles schwer, und ich mich niedergedrückt an. Da schien das Wort zu passen … bis … Weiterlesen →

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Stimmverlust

Otto Sanders sonore Stimme hatte die seltene Fähigkeit, ganz verschiedene ‚Seelensaiten‘ zum klingen zu bringen. Vielleicht ist das ein Grund, warum mich die Nachricht seines Todes seltsam berührt? Heute abend werde ich das Glas auf ihn erheben …

Tanz und Poesie 2, Aquarellfarbe auf Papier, ca. 34 x 24 cm

… jetzt jedoch erst einmal ein (Abschieds)Gedicht von Rabindranath Tagore …

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Engel

Bevor ich meine

Eigenen Unwahrheiten

In Stein haue oder

In die gefrorene Erde säe:

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Wiedergelesen: Iain Banks‘ „The Bridge“

Vor rund 25 Jahren stand es auf der Lektüreliste eines Uni-Seminars über zeitgenössische, schottische Literatur, nun habe ich es erneut gelesen: Iain Banks‘ Roman The Bridge. Was seinerzeit als experimentell und postmodern galt, erschien mir nun schlichtweg als ein Stück beeindruckend gut geschriebener Literatur – und als ein möglicher Ahn von Gothic & Steampunk. Weiterlesen →

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Abhängen

Guck mal wer da guckt: badetag01 Weiterlesen →

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Stolpersteine

So richtig gut fing der Tag nicht an: Erst fand ich nur gähnende Leere statt meiner ZEIT im Briefkasten, dann stieg ich in die Dusche, ohne Handtücher in Griffweite zu legen. Macht nix, ist warm genug, sagte ich mir, und ging raus auf den Balkon zum frühstücken, lesen und Ideen sammeln. Was sogar alles gut ging, bis ich wieder rein wollte und mein Lieblingskuli abstürzte – nicht nur einfach runterfiel, nein, sondern zwischen den Holzbohlen verschwand. Weiterlesen →

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Fundstück: Hoffnung

Es reden und träumen die Menschen viel

Von besseren künftigen Tagen,

Nach einem glücklichen goldenen Ziel,

Sieht man sie rennen und jagen,

Die Welt wird alt und wieder jung,

Doch der Mensch hofft immer Verbesserung!

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