Von Seidenraupen und Bücherwürmern

Wenn Sie einfach nur auf der Suche nach einem dicken Schmöker sind, der Sie mit einer spannenden Detektivgeschichte durch einige grau-dunkle Tage und/oder Abende bringt, dann sollten Sie in Erwägung ziehen, sich The Silkworm von Robert Galbraith zuzulegen und am besten erstmal selbst zu lesen, bevor Sie sich meinen Gedanken dazu weiter widmen. Ja, das ist ein Spoileralarm und auch ein Hinweis darauf, dass mich das Buch zwar gut unterhalten hat, ich aber nicht mit allem glücklich bin.

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Termine, Termine

Das Jahr ist gerade mal zwei Tage alt, doch mein Terminkalender ist schon ganz schön voll. Und falls Sie gerade auf der Suche nach Lesungen sind, um Lücken in dem Ihren zu füllen – oder Sie einfach schon immer mal wissen wollten, wie es klingt, wenn ich das, was ich schreibe, lese  -, gibt es nun hier meine Lesungstermine fürs erste Halbjahr 2019: Weiterlesen

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Neujahrsgedanken

Ein wenig absurd ist es ja schon: erst feiern rund um den Globus Millionen Menschen mit Blick auf die Uhr das Ende des alten Jahres, um dann den Beginn des neuen solchen mit Feuerwerk zu feiern. Alles starrt in den Himmel – okay, alle bis auf diejenigen, die Raketen & Co. in die Höhe schießen.  Weiterlesen

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Lauter langsame Lieder

Es ist inzwischen so etwas wie eine kleine, liebgewordene Tradition: Am Jahresende gehe ich in die letzte Vorstellung der Reihe „Jazz in Essen“. So lernte ich u.a. Erika Stucky kennen, bekam Gänsehaut und Tanzlust bei Jasmin Tabatei und hatte auch schon mal Dinner for Fins. Gestern stand Charles Dickens „Eine Weihnachtsgeschichte“ auf dem Programm und ich war sehr gespannt, was drei Jazzmusiker wohl zu der Erzählung aus dem Jahr 1843 einfallen würde. Weiterlesen

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Wie im Flug

Kopfüber habe ich mich im Oktober in eine neue Großbaustelle gestürzt – die Übersetzung eines über 400 Seiten starken historischen Romans -, und darüber (und über dem Alltag, meinen anderen Baustellen und dem Leben an sich) ist dann mal wieder die Zeit wortlos im Blog verloren gegangen.

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Krimitag 2018

Adventszeit, besinnliche Zeit? Oder doch mörderischer Geschenkekauf- und Weihnachtsfeierstress? Wer dem ein paar Stunden entkommen und zudem Gutes tun möchte, dem sei die Lesung zum Krimitag 2018 in der Stadtbibliothek Essen empfohlen:

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Ein großer Aufbruch

Einen würdigen Tod und dabei möglichst wenig leiden, wer wünscht sich das nicht? Und vor dem Ende das Leben noch einmal mit denen zu feiern, die einem wichtig waren, wer würde da nein sagen? Wenn man denn vorher gefragt würde und nicht von seinem Vater/besten Freund/Ex-Mann/heimlichen Liebhaber vor (fast) vollendete Tatsachen gestellt wird. Doch genau das macht Holm (Jens Winterstein) mit seinen Lieben, und damit nimmt ein unvergesslicher Abend erdacht von Magnus Vattrodt und aktuell in Essen inszeniert von Gustav Rueb seinen tragisch-komischen Verlauf.

Marie (Floriane Kleinpaß, links) kann nicht glauben, dass ihr Vater Holm (Jens Winterstein) wirklich todkrank ist und Freundin Katharina (Ines Krug, rechts) versteht weder seine Freitodpläne noch warum ausgerechnet Holms Ex, die Ärztin Ella (Monika Bujinski, im Hintergrund) die einzig Eingeweihte ist. (Foto: Matthias Jung)
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Kerzenzauber

— so lautet der Titel meines Beitrags in „Zechen, Zoff und Zuckerwerk„. Meine neueste kriminellen Weihnachtsgeschichte spielt in der Essener Gruga, also praktisch „bei mir umme Ecke“. Wenn Sie wissen wollen, wie es da aussieht und wie gefährlich Weihnachtsausstellungen mit Bürgerbeteiligung sein können, selbst wenn es eigentlich nur um einen guten Zweck geht, ist die Leseprobe daraus genau das Richtige für Sie: Weiterlesen

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Winterkalte Kurzverbrechen

Jaaaaa, ich weiß auch, dass Zechen, Zoff und Zuckerwerk genau genommen bereits seit Oktober auf dem Markt ist. Immerhin war die Buchparty vor knapp einem Monat. Aber, ganz ehrlich, so sehr ich mich jedes Mal freue, Belegexemplare von Büchern mit meiner Beteiligung erstmals in Händen zu halten – eine Anthologie mit Weihnachtskrimis bei 20 Grad Celsius geliefert zu bekommen, hat was von klebrigen Lebkuchenresten an den Badelatschen. Aber jetzt, jetzt ist es endlich kalt genug, dass ich jeden und jede einladen möchte, sich selbst ein Bild zu machen von unserm neuen Ruhrpott-Gemeinschaftswerk, herausgegeben von Almuth Heuner:

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Oh wie Oz

Oh wie schön ist Oz, so bunt und strahlend, voller Musik, Farbe und Poesie. Schwer zu sagen, was das bezauberndste an Anne Spaeters Inszenierung des Kinderbuchklassikers „Der Zauberer von Oz“ ist – die Bühne (Fabian Lüdicke) mit den traumschön gemalten Regenbögen, die mit jedem Lichtwechsel neu erstrahlen? Die fantasievollen Kostüme von Anne Koltermann (selten sah ich einen so salonfähigen Löwen mit Rocktolle!)? Das kleine Ensemble, das mit Spielfreude Umzüge und Verwandlungen zu Bühnenzauber werden lässt? Jedenfalls schwer vorstellbar, dass es einen schöneren Ort als geben kann – und doch will Dorothy (Julia Friede), vom Sturm nach Oz getragen, unbedingt nach Hause ins graue Kansas.

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