Grußlos glücklich?

Einer unserer Nachbarn grüßt uns nicht mehr, ganz gleich, ob wir ihm im Haus oder auf der Straße begegnen. Das könnte man einfach mit einer hochgezogenen Augenbraue und einem Achselzucken abtun, schließlich kann man niemand dazu zwingen, sich höflich und zivilisiert zu verhalten. Aber es bringt mich doch auf diverse Gedanken … Weiterlesen

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Abendgedanken an einem nicht ganz verlorenen Tag

Was hatte ich heute nicht alles vor mit dem Tag – und dann kam, mal wieder, eine Migräne samt Nebelhirn zu Besuch. Und als die beiden sich verzogen hatten, war nicht mehr so viel übrig vom Tag. 2909abendhimmel1 Weiterlesen

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Herbstanfang

Oh je, der ganze Monat September mitsamt wunderbaren Altweibersommer und der vermutlich letzten Hitzewelle des Jahres ist schon fast auf der Zielgeraden, und von mir kein Wort hier im Blog. Und bis es mit den Augen nach der OP hoffentlich besser werden wird, werden noch Monate vergehen. Dabei wartet so vieles, dass ich drüber schreibe … aber nicht heute Abend. Heute muss eine kleine Bildergalerie mal wieder mehr sagen als all die Worte, die noch warten müssen irgendwo in meinem Inneren.

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Lektürenotiz: Tschudi

Ein Buch wie eine Ausstellung französischer Impressionisten, so liest sich Mariam Kühsel-Hussainis „Tschudi“ – die Sprache fein, eigen, musikalisch wie der Rhythmus sichtbarer Pinselstriche und die Erzählung selbst wie ein Reigen beinahe zufälliger Szenen, die lose aufeinander zu folgen scheinen, um am Ende doch ein Ganzes zu ergeben.

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Abschied vom Sommer

Meteorologisch gesehen ist der heutige 31. August der letzte Tag des Sommers. Doch von meinem subjektiven Erleben her ist er nicht der erste, an dem sich der Herbst leise bemerkbar macht:

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Unter Menschen

Mit gemischten Gefühlen brach ich heute früh auf, und das nicht nur, weil um 7.15 Uhr das Haus zu verlassen, für mich eigentlich viel zu früh ist. Aber aufbrechen, um mit der Bahn an einen anderen Ort zu reisen und dort einen Schulworkshop zusammen mit der besten Eva der Welt anzuleiten — das erschien mir in Zeiten von Corona abenteuerlich, exotisch und auch ein wenig verwegen.

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Memories of the Future

1978. Die 23jährige S.H. geht von Minnesota nach New York City, um sich ein Jahr Zeit zu nehmen, ihren ersten Roman zu schreiben. 2017 findet sie als reife Frau und Schriftstellerin das Tagebuch samt Romanfragmenten wieder und beginnt eine doppelte Reise in und durch die Zeit. Und Siri Hustvedt macht aus all dem ein atemberaubendes Buch über Erinnerungen und Zukunftsträume, über Zeit und Bewusstsein, das Schreiben und das Leben an sich – das ist die kürzeste Formel, auf die ich ihr Memories of the Future bringen kann.

Das Cover von Siri Hustvedts "Memories of the Future"
Ein kluges Buch, das mit Tiefgang unterhält: „Memories of the Future“
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Sommermontag

„Lazy Monday Afternoon“, möchte ich singen, in Abwandlung des Sonntagssongs der Small Faces, allein, ich bin zu entspannt, zu faul und außerdem singen die Vögel und Grillen viel schöner als ich. Also zücke ich stattdessen die Kamera und versuche das Sommergefühl im Bild festzuhalten –

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Kleines ganz groß

Ob auf gelben Blüten oder vielmehr unter den dazugehörigen Blättern ,

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The Blindfold

Iris Vegan, Literaturstudentin mit Migräne aber ohne Geld, erlebt in New York 1979/1980 in Siri Hustvedts Debütroman The Blindfold, der 1993 erschien, teils erotische, teils beängstigende, oft jedenfalls verstörende Abenteuer. Was daran jeweils wirklich geschieht, was eingebildet ist, unvollständig erinnert oder durch neurologische Nebeneffekte der Migräne verzerrt wird, bleibt bis zum Ende offen.

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