… schwupps – vorbei

Wie, schon wieder eine Woche fort, verflogen auf Nimmerwiedersehen? Es kommt mir vor, als sei ich doch gerade eben erst im Theater gewesen … Weiterlesen →

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Leben, aus der Bahn geworfen

Eine graue Halfpipe mit zwei kleinen Bänken in der Schräge und einer größeren Bank neben einem Wasserspender im flachen Teil, darum nichts als Leere, keine Wände, kein Halt, kein Weg – das ist zu sehen, während die Zuschauer ihre Plätze suchen.  Endlich Dunkel, Ansage, Maskenabsetzen. Plötzlich steht da eine Gestalt, wie die Statue eines Bergsteigers auf dem beschwerlichen Weg nach oben. Zögerlich erhellt kaltes Licht (Dirk Struwe) die Bühne von Lena Natt, und dann geht es los mit der Premiere von „Gift. eine Ehegeschichte“ in der Essener Casa. 

Verwaiste Eltern, entfremdete Ex-Ehepartner, auf jeden Fall zwei Menschen „in Schieflage“: Er (Sven Seeburg) und Sie (Janina Sachau) beim ersten Wiedersehen zehn Jahre nach dem Tod des Sohnes. (Foto: Matthias Jung).
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The Show Goes On

Die erste Premiere der neuen Spielzeit im Grillo-Theater ist ein Klassiker, der es in sich hat: Karsten Dahlems Inszenierung von Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ hat Tempo, Biss und ist, ohne das Original zu verbiegen, zugleich auf bemerkenswert selbstverständliche Art in unserer von Corona samt Schutzmaßnahmen geprägten Zeit angekommen.

Vier Schauspieler auf einer ansonsten recht kahlen Bühne:  Alexey Ekimov, Lene Dax, Ines Krug und Jan Pröhl  in "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?"
Kurze Pause im nächtlichen Schlagabtausch: Alexey Ekimov, Lene Dax, Ines Krug und Jan Pröhl (v.l.n.r.) in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (Foto: Matthias Jung)
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Lektürenotiz: Things in Jars

Jess Kidds Roman begegnete ich, weil ihn mir eine liebe Freundin telefonisch ans Herz legte. Genauer gesagt, sie wollte gerne lesen, was ich wohl im Blog über Things in Jars schreiben würde. Hm, gute Frage. Wie also beschreibt man einen Kriminalroman, der im viktorianischen England angesiedelt ist, und in dem mit Bridie Devine eine weiblicher Sherlock Homes zusammen mit einem toten Sidekick, der kein Doktor Watson, sondern ein Preisboxer war, unter Sammlern und Liebhabern exotischer Objekte mit privaten Raritätenkabinetten ermittelt?

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Lektürenotiz: Spiel auf vielen Trommeln

„Spiel auf vielen Trommeln“ von Olga  Tokarczuk ist ein schmaler Erzählband, der sich spröde zurückhalten gibt mit seinem weiß-grauen Einband, der Tore öffnet in geheimnisvolle Welten und zu fremden Ansichten. Für mich war er überdies die erste Begegnung mit dem Schaffen der Literaturnobelpreisträgerin des Jahres 2018.

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Lektürenotiz: Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten

Ich weiß nicht mehr, ob ich es eine Rezension oder eine persönliche Empfehlung war, die mich zu Becky Chambers „Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten“ brachte, oder ob ich einfach über den Tite selbstl stolperte, mich in ihn verliebte und das Buch allein deshalb für meinen Herzallerliebsten bestellte. Inzwischen habe ich es gelesen und freue mich ganz außerordentlich, dass es der Auftakt der dreiteiligen Wayfarer-Serie ist. 🙂

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O wie Oktober oder Online-Schreibsprechstunde die 5.

Ferien vorbei, Sommer vorbei, Pause vorbei, also ist es wirklich höchste Zeit für unsere fünfte Online-Schreibsprechstunde mit Mischa Bach und Klaudia Zotzmann-Koch:

Wann? 09.10.2020, 15:00 bis 16:30 Uhr
Wo? In einem Online-Konferenzraum, also bequem von zu Hause aus.
Kosten? Die Online Schreibsprechstunde ist gratis. Weiterlesen →

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Grußlos glücklich?

Einer unserer Nachbarn grüßt uns nicht mehr, ganz gleich, ob wir ihm im Haus oder auf der Straße begegnen. Das könnte man einfach mit einer hochgezogenen Augenbraue und einem Achselzucken abtun, schließlich kann man niemand dazu zwingen, sich höflich und zivilisiert zu verhalten. Aber es bringt mich doch auf diverse Gedanken … Weiterlesen →

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Abendgedanken an einem nicht ganz verlorenen Tag

Was hatte ich heute nicht alles vor mit dem Tag – und dann kam, mal wieder, eine Migräne samt Nebelhirn zu Besuch. Und als die beiden sich verzogen hatten, war nicht mehr so viel übrig vom Tag. 2909abendhimmel1 Weiterlesen →

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Herbstanfang

Oh je, der ganze Monat September mitsamt wunderbaren Altweibersommer und der vermutlich letzten Hitzewelle des Jahres ist schon fast auf der Zielgeraden, und von mir kein Wort hier im Blog. Und bis es mit den Augen nach der OP hoffentlich besser werden wird, werden noch Monate vergehen. Dabei wartet so vieles, dass ich drüber schreibe … aber nicht heute Abend. Heute muss eine kleine Bildergalerie mal wieder mehr sagen als all die Worte, die noch warten müssen irgendwo in meinem Inneren.

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