Wäre Hinterherhinken eine olympische Disziplin, meine Amaryllis und ich hätten wirklich gute Aussichten auf Medaillen.

Sie blüht statt im Advent lieber zum Frühlingsbeginn, wie dieses Foto vom 20. März belegt.
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Wäre Hinterherhinken eine olympische Disziplin, meine Amaryllis und ich hätten wirklich gute Aussichten auf Medaillen.

Sie blüht statt im Advent lieber zum Frühlingsbeginn, wie dieses Foto vom 20. März belegt.
WeiterlesenSonnenschein und Schnee lockten uns heute hinaus in die klare Kälte. Wo ich möglichst wenig lese (und eigentlich auch schreibe), damit sich mein Auge von der OP erholt, spielt ja auch gar keine so große Rolle. Anders als manch kleiner Bär …

Dreizehn Zentimeter Schnee gab’s hier im Ruhrpott über Nacht, das ist schon ziemlich ungewöhnlich.

Gestern im Nebel ging der Blick verstärkt nach innen – was, ich gebe es gerne zu, nicht immer gut ist. Heute dagegen

Komme derzeit bei Weitem nicht so viel zum Schreiben, wie ich es gerne hätte – weder hier im Blog noch anderweitig.
Aber träumen, das geht immer. Weiterlesen
Vom goldenen Oktober über den trüberen, aber doch noch passablen November in den erst düsteren Dezember, der sich zum „Überbringer guter Nachrichten“ mausert – so endet mein Jahr(esrückblick:
Der Sommer kommt und alles strebt ins Freie: Dort kann man sich Corona zum Trotz begegnen und das Leben einfach genießen. Wobei ich ja finde, selbst an den Tagen, an denen ich nicht doppelt sehe, sehen mir die Strandansichten und Urlaubsbilder, die es in die Nachrichten schaffen, mitunter schon arg gedrängt und verdammt voll aus …
In den folgenden Monaten fielen auch bei mir Live-Veranstaltungen aus, ich bekam sogar Corona-Soforthilfe für Solo-Künstler und die Online-Schreibsprechstunde mit Klaudia Zotzmann-Koch wurde eine regelmäßige Sache. Und ganz gleich, wie sich das alles im Detail lesen mag: ziemlich oft war ich ziemlich glücklich.
Eigentlich sind Jahresrückblicke gar nicht mein Ding, weil da nur wiedergekäut wird, was in den vergangenen zwölf Monaten ohnehin in den Nachrichten war. Und 2020 ist wahrlich kein Jahr, auf dessen Nachrichten man zurückblicken möchte, denn irgendwie schien alles auf die eine oder andere Art aus COVID-19 zu bestehen. Aber wie sah’s in meinem Leben aus, so ganz persönlich? Was gab es da noch? Ich mache mich also auf eine kleine, höchst subjektive Zeitreise …
… und ich weiß nicht, was ich fühlen soll: Weihnachtsstimmung? Traurigkeit, weil ich meine Familie wegen Corona nicht sehen werde? Sehnsucht nach Normalität (wenn ich nur wüsste, was das eigentlich ist)? Gut, dass es immerhin Weihnachtsbäume gibt, und Kerzenlicht, das das Leben selbst in diesen Zeiten in schönem Licht erstrahlen lässt:
