Erzählerinnenstimmen

Wie klingt Literatur beim Lesen, welche Stimme hat eine Autorin, wie hört sich die der Übersetzung an? Darüber habe ich bei Patti SmithM Train und dessen Übersetzung ins Deutsche von Brigitte Jakobeit nachgedacht. Was dabei herauskam, kann man nun auf TraLaLit nachlesen: Stimmen im Kopf oder Wie klingt Patti Smith übersetzt? Viel Spaß beim Nachlesen!

Patti Smith "The Year of the Monkey" und "M Train" auf einem sonnigen Holzfußboden.
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Eva Figes: The Knot

Manche Geschichten spannen ihren Bogen weit, erzählen über Kontinente und Generationen hinweg. Manch Autorin, manch Autor schreibt höchst detailliert, füllt hunderte von Seiten mit der Erzählung. Nicht so Eva Figes. Bei ihr wird Prosa zu verdichteter Sprache und das Erzählen nimmt poetische Formen an. So auch in „The Knot„, das 1997 bei Minerva erschien.

Lyrisch, rhythmisch, flirrend: „The Knot“ von Eva Figes.
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Sommerbuch

Ewald Arenz‚ Roman „Alte Sorten“ spielt zwar dezidiert im September und teils sogar im Oktober, für mich ist es jedoch eindeutig ein Sommerbuch und das nicht nur, weil ich es in eben dieser Jahreszeit las.

Das Cover des Romans "Alte Sorten" von Ewald Arenz vor rotem Hintergrund
Ein Buch wie der Duft von Heu und Obst im Sommer
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Von Anfang an

Ich gebe zu, ich bin ein bisschen verstimmt. Gestern Abend beendete ich „Just Kids“ von Patti Smith, und nun fühle ich mich wie am Tag danach – nach dem Fest, nach einer Entdeckungsreise, nach einer besonderen Begegnung: nämlich ein Stück weit verlassen und verloren.

Die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft und
den Beginn zweier Künstlerkarrieren erzählt Patti Smith in „Just Kids“
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Skizzenbuch

Sketches in Pen and Ink“ hat Herausgeberin Lia Giacheto die Sammlung mit Texten von Vanessa Bell überschrieben und das passt. Die meisten sind tatsächlich so etwas wie skizzierte Memoiren, geschrieben für den ‚Memoir Club‘, dem Bell wie ihre Schwester Virginia Woolf und viele weitere ‚Mitglieder‘ der Bloomsbury Group angehörten. Und obendrein finden sich natürlich diverse Skizzen und Holzschnitte der Künstlerin in dem Band.

1998 erschienen: Sketches in Pen and Ink
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Fremdheit

Manche Bücher schlägt man auf und findet sich sofort darin wieder. Andere entführen einen in exotische Welten, die nach und nach zu etwas Vertrautem werden. In Petina Gappahs „The Book of Memory“ dagegen heißt der rote Faden meines Leseerlebnisses ‚Fremdheit‘ – und das auf ganz verschiedene Arten.

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Erlesenes ausgelesen

Manch Buch findet auf verschlungenen Wegen zu mir. Dieses hier kaufte eine liebe Freundin in den 1970ern in New York, wo sie zu diesem Zeitpunkt lebte, in einem Antiquariat und ein halbes Jahrhundert später schenkte sie es mir 2021 zum Geburtstag – sehr passend, diese „Jadeflöte“, wo ich doch schon als Teenager einen Hang zu chinesischer (und japanischer) Literatur entwickelte.

Grafisch elegantes Cover
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Erwischt :-)

Eigentlich wollte ich ja nur die schönen Seiten eines regnerischen Morgens festhalten –

Denn der Pracht der Morning Glory können ein paar Regentropfen und ein grauer Hintergund nichts anhaben.
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Links und Lyrik

Jahre-, wenn nicht jahrzehntelang habe ich darauf beharrt, ich würde alles schreiben außer Lyrik, die würde ich kotzen, wenn ich jenseits von Worten bin. Nun ist Dichtung, verdichtete Sprache (spoken or otherwise) meine neue Passion oder auch mein neues Abenteuerland.

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Blume des Tages

Der Tag ist verflogen und was bleibt, ist ein Duft von Flieder, der von draußen hereinweht…

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