Mehr Ratte fürs Ohr

Lesung auf der Krimi-Couch verpasst? Dafür vom "Tatort NRW" Lust bekommen, mehr von Ratte & Charlie zu hören, aber keinen Nerv bis zum nächsten Lesungstermin zu warten? Kein Problem. Im Reviercast gibt’s Romanausschnitte aus der Januarlesung satt. Und hier geht’s los mit Rattes Gift …
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Rattes Gift | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Rattes Gift für die Ohren

"Ein Krimi, der in Ostfriesland spielt  geschrieben von einer Autorin, die aus dem Rheinland kommt und seit 20 Jahren in Essen lebt. So gesehen kommt "Tatort NRW" etwas ungewöhnlich daher. […] "Rattes Gift" heißt der neue Kriminalroman von Mischa Bach, der im Drogenmilieu spielt und mindestens so sehr Liebesgeschichte wie Krimi ist, aber Mischa Bach ist auch so sehr Schriftstellerin wie Malerin." Das und noch mehr sagt Bettina Papenfuß über Ratte & mich, und zu hören war das heute nachmittag auf WDR 2 bzw. ist es noch hier.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Presse | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Ich und sonst niemand

Ich geb’s ja zu: Besonders hoch waren meine Erwartungen an die gestrige Premiere von Henrik Ibsens Peer Gynt am Schauspiel Essen wahrlich nicht. Der Stoff gehört zu den verworrensten Geschichten, die ich kenne; Edward Griegs Musik ist dagegen melancholischer Pathos pur – ich konnte noch nie so recht verstehen, was Ibsen mir mit seiner Bearbeitung norwegischer Feenmärchen eigentlich sagen wollte. All das hat jedoch Regisseur Roger Vontobel glücklicherweise nicht tangiert. Chapeau, das muss gleich zu Anfang gesagt werden.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Theater | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Erfreulicher Presseschnipsel

Kurzkrimis sind nicht oft Gegenstand von Rezensionen, aber manchmal passiert’s eben doch: "Es muss ja auch nicht immer nur Prominenz in einer Anthologie vertreten sein. Bisweilen gibt es gerade bei den nicht so bekannten Namen erstaunliche Ergebnisse wie in "Hängen im Schacht" z.B. der äußerst subtile Kurzkrimi "Asphaltgeflüster" von Mischa Bach, der sich durch ein beeindruckendes Thema und eine große atmosphärische Dichte auszeichnet. Mehr davon wären ein ausgezeichnetes Krimi-Aushängeschild für die Europäische Kulturhauptstadt 2010 gewesen." Das schreibt Marianne Possmann in ihrer EKZ-Kritik und zaubert damit ein Katzengrinsen in mein Schnupfengesicht. 🙂
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Presse | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Druckerschwarzes Glück

… und das gleich in mehrfacher Hinsicht: Zum einen scheint Bloggen manchmal wie ein Stoßgebet zu wirken, denn mein Ruf "schenkt (mir) mehr Bücher" wurde prompt erhört. Zum anderen habe ich heute früh Martin Suters Der letzte Weynfeldt beendet – und dieses Buch zu lesen, das könnte glatt als eine druckerschwarze Definition vom Glück durchgehen.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Lesefest

Ich bin kein Weihnachtsmensch. Ich mag zwar Weihnachtsbäume, die Kinder lieben – bunt, strahlend, gut riechend, aber Weihnachtslieder und alles andere, sei’s Kirche oder Konsum, Geselligkeit oder Besinnung, brauch ich nicht. Es sei denn, wir reden über Bücher unterm Weihnachtsbaum … denn in den Lieblingsweihnachtserinnerungen meiner Kindheit schleich ich morgens zum Baum, um mich drunter zu legen und zu lesen.
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | 5 Kommentare

Sammelsurium

Siebenundzwanzig Seiten Text, ein vielfaches davon an Notizen, und jede Menge Gedanken, die in meinem Hirn herumschwirren, vor sich hinsummen: Das ist derzeit der quantitative Stand der Dinge  bei Roman No. 4. Was nicht viel erscheinen mag und wenig sagt, denn das wesentliche scheint mir etwas ganz anderes –
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 5 Kommentare

Die Verborgenen II

Eigentlich wollte ich auf Britts Kommentar mit einem ebensolchen antworten, aber was mir dazu einfällt, würde den Rahmen sicher sprengen. Denn ich seh da so manches anders … was damit beginnt, dass Matt Ruff zwar einen Roman über Multiple Persönlichkeiten geschrieben hat, selbst aber nicht multipel ist. Set this house in order ist gut recherchiert, keine Frage, hat aber dennoch diversem fast zwangsläufige Macken drin … sozusagen für’nen Nichtmulti echt nah dran, aber eben doch noch daneben …
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Stimmengewirr | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Die Verborgenen

Kinder des Geheimnisses hat Andrew Vachss die Überlebenden von Kindesmissbrauch genannt. Multiple Persönlichkeiten sind dabei in vielfacher Weise Überlebende im Verborgenen. Schade, dass die meisten Multiplen sich ihr Leben lang verstecken, sich selbst nach außen konsequenter verleugnen als schwule  Jungbauern das im Niederbayern des 19. Jahrhunderts getan haben dürften. Ich hab nämlich noch immer den Traum, dass es eines Tages analog zum Stern-Titel „Ich habe abgetrieben“ eine Kampagne, ein Buch oder auch einen Zeitschriftentitel „Wir sind viele“ gibt …
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Stimmengewirr | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Was ist schon gut …

Seit Anfang des Monats gibt’s bei Amazon die dritte Rezension zu Rattes Gift und was mir besonders gut daran gefällt: Da entsteht fast so etwas wie eine kleine Debatte um die Natur des Endes der Geschichte. Und das passt wunderbar zu dem, was ich mit meinen Figuren vorhatte … denn, mal ehrlich, wie soll man sich schon ein einfaches Happy End zwischen einer Drogenermittlerin und einem Junkie vorstellen?
Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Rattes Gift | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 6 Kommentare