Kategoriearchiv: Theater

Spontantheater

Musik setzt Endorphine frei und ist so was wie die Erweiterung des gegenseitigen Lausens bei Menschenaffen – mit dem Vorteil, dass man damit größere soziale Gemeinschaften pflegen kann. Und dass sie ein verdammt guter Grund ist, ins Theater zu gehen. … Weiterlesen

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Nixen und Wassertherapie

Gestern lief im Essener Aalto-Theater zum letzten Mal in dieser Spielzeit Anton Dvoraks Oper Rusalka in der so fantastischen wie feministischen Inszenierung der niederländischen Regisseurin Lotte de Beer – und ich kann nur sagen, einen solchen Opernabend habe ich noch … Weiterlesen

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Im Zwiespalt

Shakespeares Sturm hat mit dem Zauberer Prospero, der über Dreiviertel des Stücks von einer Art pädagogischem Rachewunsch für seine Vertreibung von Mailands Thron getrieben ist, eine eigenartige, zwitterhafte Hauptfigur. Und so wie er zwischen „Weisheit“ und „Macht“ steht, bedient er … Weiterlesen

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Wahrteraum

Es ist ein bisschen peinlich, aber wahr, obwohl es wie kalkulierte Ironie des Schicksals anmuten mag: Es sind bereits 14 Tage seit der Premiere von Jelena Ivanovics Stück Wahrteraum in der Maschinenhalle auf dem Gelände der Zeche Carl vergangen. Das … Weiterlesen

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Lohnenswerte Anstrengung

So sehr ich Elfriede Jelinek samt Wut, Beobachtungsgabe und Sprachgewalt schätze, so sehr bevorzuge ich es doch, ihre Texte auf der Bühne „serviert“ zu bekommen statt sie selbst zu lesen. Denn, bei aller Liebe, allein mit ihr auf Papier, da … Weiterlesen

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Vom Tanz der Dinge

Gleich vorweg: Wer Schubladen für den Kunstgenuss braucht, sich immer ganz sicher sein will, ob etwas als Performance oder Tanz, als Sprechtheater oder Poesie einzuordnen ist, der wird nicht glücklich mit Jelena Ivanovics Nicht Brennen. Wer aber Experminente liebt, in … Weiterlesen

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Lachen und Denken

Dass sich Extreme – auch und ganz besonders extreme Gegensätze – letztendlich berühren, ist schon fast ein Gemeinplatz. Darauf politisches Theater der intelligenten und grotesken Sorte aufzubauen, bei dem Phrasendreschereien à la Pegida auf selbige islamistischer Hassprediger trifft, braucht Mut … Weiterlesen

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Wenig erhellend

Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer war 2003 ein hochgelobter Debütroman über die Suche eines jungen amerikanischen Autor nach seinen jüdischen Wurzeln in der Ukraine. 2005 wurde das Buch verfilmt – und auch als Film mit Lob überschüttet. Ist … Weiterlesen

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Vom Verstummen

Heraklit wird die Aussage zugeschrieben, dass der Krieg der Vater aller Dinge sei. Georg Büchner lässt seinen Titelhelden in Dantons Tod feststellen, dass die Revolution ihre eigenen Kinder frisst. Betrachtet man Wajdi Mouawads Verbrennungen in der Essener Inszenierung von Martin … Weiterlesen

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Dramalama

Dramaturgie. Komisches Wort. Zu Begriffen wie „Drama“ oder „dramatisch“ haben die meisten Menschen eine Vorstellung – während man ersteres meist auf den Brettern, die die Welt bedeuten, vermutet, ist letzteres eine Qualität, die es auch außerhalb von Theatern gibt. Dramatische … Weiterlesen

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