Schlagwortarchiv: Roman
Keine Kleinigkeit
Es geht um eine gewaltig dicke Frau, die immer dünner wird, bis sie schließlich verschwindet und ihren Mann, der immer dicker wird, während er auf ihre Rückkehr wartet. Es mutet dabei auch wie ein Krimi an, denn die Frau, nun … Weiterlesen
The Other Wind
Es fängt schon mit der Frage an, wie ich das Buch nennen soll: Ist The Other Wind von Ursula K. Le Guin so etwas wie ein Nachtrag zu ihrem Earthsea Quartett? Oder wird durch diesen letzten Roman daraus einfach ein Quintett? … Weiterlesen
Bedrückend konsequent
Thomas Glavinics Roman Die Arbeit der Nacht ist weder das erste noch einzige erzählerische Werk, das sich mit der Frage auseinandersetzt, was wäre, wenn man plötzlich der letzte Mensch auf Erden wäre? Auch in dem neuseeländischen Spielfilm Quiet Earth (1985) … Weiterlesen
Als Gott schlief
Ich gebe zu: Ich bin parteiisch, was Jennifer Winds Debütroman Als Gott schlief betrifft. Immerhin habe ich die ersten Schritte seiner Entstehung als Mentorin begleitet. Um so mehr freue ich mich nun sagen zu können: Es ist ein spannendes Debüt … Weiterlesen
Der Chipstüteneffekt
Wer kennt es nicht: Hat man die Chipstüte einmal aufgerissen und losgelegt, kann man erst wieder aufhören, wenn die letzten Krümmel von den Fingerkuppen geleckt sind. So ähnlich erging es mir auch bei der Lektüre von Ria Klugs Kriminalroman Kleine … Weiterlesen
Weg- und Werkbegleitung – Tutorium für professionelle AutorInnen und solche, die es werden wollen
Sie arbeiten an einem Roman oder einem ähnlich umfangreichen belletristischen Werk. Eigentlich geht es ganz gut voran, aber dann kommen die Zweifel: Wie kann man selbst erkennen, ob das, was man schreibt, wirklich so gut, so spannend, mitreißend, berührend, gar … Weiterlesen
Verstaubtes Pink
Fay Weldon muss ganz begeistert von dem Roman gewesen sein, sonst stünde ja auf seinem Klappentext nicht, dass seine Autorin „frischen Wind in verstaubte Literatur bläst“. Ich hätte gerne gewusst, welchen Staub Weldon hier meint. Zumal Anna Stothards Pink Hotel … Weiterlesen
Vom Nicht(mehr)wissen
Es gibt schlechtere Wege, zu neuen Büchern zu finden, als den vermeintlichen Umweg über die Literaturwissenschaft. So stieß ich dank eines narratologischen Aufsatzes vor ein paar Jahren auf Jeannette Wintersons Written on the Body und so entdeckte ich nun Eva … Weiterlesen
Ich glaub, ich steh im Wald
Es heißt ja immer, wir Deutschen wären die mit der ach-so-großen Affinität zum Wald. Sozusagen die Waldtümler. Wenn man allerdings Kate Atkinsons Human Croquet liest, könnte man glatt auf den Gedanken kommen, die Engländer wollen bloß nicht zugeben, wie viel … Weiterlesen
Wiedergelesen: Iain Banks‘ „The Bridge“
Vor rund 25 Jahren stand es auf der Lektüreliste eines Uni-Seminars über zeitgenössische, schottische Literatur, nun habe ich es erneut gelesen: Iain Banks‘ Roman The Bridge. Was seinerzeit als experimentell und postmodern galt, erschien mir nun schlichtweg als ein Stück … Weiterlesen