Schlagwortarchiv: Rezension

Ein deutscher Cosy

Mit Plötzlicher Tod eines Vollzugsbeamten ist Gunnar Schwarting ein Krimidebüt mit wenig Blut und Gewalt, dafür einer ganz eigenen, lakonischen Erzählstimme gelungen – sozusagen ein deutscher Cosy. Das war für mich in vielerlei Hinsicht eine ausgesprochen angenehme Überraschung.

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Leider banal

Ich stand in einer Bahnhofsbuchhandlung herum und stöberte in der Abteilung mit den englischsprachigen Büchern, um mir die Zeit bis zur Abfahrt zu vetreiben. An einem blauschwarzen Cover blieb ich hängen: The Hundred-Year-Old Man Who Climbed out of the Window … Weiterlesen

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Zweitmeinungen

Bereits bei den Kurzkrimis, die 2013 für den Friedrich Glauser Preis eingereicht wurden, erwies sich der eine oder andere beim zweiten Lesen als überraschend anders. Während manch einer mit jedem Lesen tiefer und reicher wurde, überstand manch andere Geschichte den … Weiterlesen

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Verstaubtes Pink

Fay Weldon muss ganz begeistert von dem Roman gewesen sein, sonst stünde ja auf seinem Klappentext nicht, dass seine Autorin „frischen Wind in verstaubte Literatur bläst“. Ich hätte gerne gewusst, welchen Staub Weldon hier meint. Zumal Anna Stothards Pink Hotel … Weiterlesen

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Inspirierend

Gar nicht so einfach, über eine frische Nobelpreisträgerin zu schreiben, wenn man soeben zum ersten Mal eines ihrer Werke ausgelesen hat: Alice Munros Erzählband Runaway ist natürlich meisterhaft. Wobei ich nicht jede darin enthaltene Erzählung gleichermaßen gelungen finde, alle jedoch … Weiterlesen

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Vom Nicht(mehr)wissen

Es gibt schlechtere Wege, zu neuen Büchern zu finden, als den vermeintlichen Umweg über die Literaturwissenschaft. So stieß ich dank eines narratologischen Aufsatzes vor ein paar Jahren auf Jeannette Wintersons Written on the Body und so entdeckte ich nun Eva … Weiterlesen

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Unterwasserliteratur

„Reading Japanese is like reading under water“. Mit den Worten bekam ich Yasunari Kawabatas Palm-of-the-Hand-Stories im Sommer überreicht. Vielleicht war das auch ein Grund, warum ich bis heute gebraucht habe, um peu à peu die Sammlung kurzer und kürzester Erzählungen … Weiterlesen

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Wiedergelesen: Iain Banks‘ „The Bridge“

Vor rund 25 Jahren stand es auf der Lektüreliste eines Uni-Seminars über zeitgenössische, schottische Literatur, nun habe ich es erneut gelesen: Iain Banks‘ Roman The Bridge. Was seinerzeit als experimentell und postmodern galt, erschien mir nun schlichtweg als ein Stück … Weiterlesen

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Ninni Holmqvist: „Die Entbehrlichen“

Worin liegt der Wert eines Menschen und wenn er sich bemessen ließe, was folgte daraus? Die Gesellschaft, in der Ninni Holmqvists brillanter Roman Die Entbehrlichen spielt, scheint das ganz genau zu wissen: Wertvoll sind Menschen, die Familie haben und/oder die … Weiterlesen

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Jed Rubenfeld: „The Death Instinct“

„A spellbinding literary thriller about terror, war, greed, and the darkest secrets of the human soul“, so steht es im Klappentext von Jed Rubenfelds The Death Instinct, in dem der Bombenanschlag vom 16. September 1920 die Basis des Plots liefert. … Weiterlesen

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