Geschwister und andere Verwandte

Bücher können durchaus etwas von guten Freunden haben. Doch zu was macht das die Menschen, die einen mit diesen bekannt machen? Und was wären Geschwister in diesem Kontext? Um ersteres geht es in Das Labyrinth der Wörter von Marie-Sabine Roger. Vier Geschwister stehen dagegen im Zentrum von Anna Gavaldas Ein geschenkter Tag.

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Finito Finale :-)

Endlich – ich bin fertig. Zwar "nur" mit der ganz rohen Rohfassung, was den Schluss des neuen Romans angeht, aber immerhin. Ich hab das Finale von No. 4 erreicht. Und das fühlt sich richtig gut an, auch wenn es zugleich heißt: Jetzt geht’s erst recht ans Eingemachte, nämlich beim Überarbeiten. 🙂
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Absurdistan formvollendet

Kann man ein Werk von Büchner, der beinahe so wortgewaltig wie Kleist und obendrein zumeist noch gedankenlastiger ist, tanzen? Oder: Wie lässt sich absurdes Theater choreographisch-musikalisch umsetzen? Christian Spuck hat sich nicht lang mit Fragen aufgehalten sondern losgelegt und kleine Wunder bewirkt. Wie schön, dass das Aalto sein Ballett Leonce & Lena wiederaufgenommen hat.
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Kurzweiliges vor und nach dem Tod

Die Nachlesen mögen längst überfällig sein, aber mit meinem bräsigen Erkältungshirn (super, das ist schon der dritte Schnupfenvirenüberfall auf mein Körperteil in diesem Jahr) wird das nichts. Da halte ich mich doch lieber an die beiden im besten Sinne kurzweiligen Bücher, die ich zuletzt las: Heidegger and a Hippo Walk Through Those Pearly Gates von Thomas Cathcart & Daniel Klein sowie Arnd Federspiels Lotz und das Wasser des Todes.
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Paul Austers Schatten

Tut mir ja leid fürs Blogg, aber in den letzten Wochen und Monaten hatte ich wörtlich wie metaphorisch alle Händen voll zu tun mit meinem neuen Roman, zwei Stückentwürfen und dem Rest des Lebens. Und leider, leider wird sich da bis zum Urlaub nicht wirklich grundlegendes dran ändern, denn nun bin ich mit meiner No. 4 im Showdown angelangt, und wer würde da aufhören wollen? Ebent.
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Oooops

Kreisch. Da schaffe ich es nach fast einem Monat Funkstille im Blogg endlich mal wieder, etwas zu schreiben, und dann verschwindet der ganze Eintrag einfach wegen irgendeines technischen Defekts im Orkus! Hat da jemand was gegen meine dank Gebärdendolmetschern revidierte Ansichten zur Essener Inszenierung von Ingrid Lausunds Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner?
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1:3

Nein, das ist nicht das Ergebnis des diesjährigen Spiels des FC Criminale (der verlor im Hochsauerlandkreis mit respektablen 2:4). Das ist vielmehr die Wertung meiner Reiselektüre: Andreas Altmann, Simone Buchholz, Jeffery Deaver und Reginald Hill begleiteten mich ins Vogtland und ins Hochsauerland, doch während ein Buch in der Pension und ein weiteres auf der Zugstrecke blieb, gab ich das dritte erleichtert seiner eigentlichen Besitzerin zurück und behielt gerade mal eines.
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Ist es aus?

"Hoffentlich wird das nicht zu grausam", sagten die beiden alten Damen, die in der Premiere von Tamsin Oglesbys Richtig alt, so 45 am gestrigen Sonntagabend im Grillo-Theater neben mir saßen. Und als gut zwei Stunden später der Vorhang fiel, fragten die eine die andere, "Ist es aus?" Was beides auf eine Art gut passt zu dem britischen Stück, das in der nahen Zukunft spielt und die Problematik der alternden Gesellschaft auf die schwarzhumorig-böse Spitze treibt.
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Zu cool um gut zu sein

Wahrheit, Echtheit, Authentzität – gelegentlich mögen einem diese Begriffe höchst abgegriffen vorkommen. Was aber passiert, wenn man sie mit Spannung und Coolness mischt? Jonathan Kellerman und Peter Temple haben es versucht, aber so richtig überzeugend sind die Ergebnisse nicht. 
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Posen im Nebel

Die Premiere von Black Rider im Grillo-Theater im letzten Dezember hab ich verpasst, aber hab ich da wirklich was verpasst? Eine befreundete Premierenbesucherin meinte, das Ganze habe die Wirkung „einer Wurst, die man in den Hausflur wirft“. Stimmt, sage ich nun, nachdem ich mir letzten Sonntag dieses weitere musikalische Werk am Essener Schauspiel zu Gemüte führte. Entweder „Wurst im Hausflur“ oder „Posen im Nebel“.
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