Vita

Mischa Bach (alias Dr. Michaela Bach) handelt nach dem Motto „Besser gut erfunden als schlecht erinnert.“ Entsprechend zieht sie es vor, Kurzkrimis, Erzählungen und Romane, Theaterstücke oder Drehbücher statt Autobiografien zu schreiben. Wenn sie nicht schreibt, malt sie. Oder sie unterrichtet, falls sie nicht gerade Gebärdensprache lernt. Es sei denn, sie treibt sich im Theater herum. Oder sie liest, gut und gerne auch vor. Manchmal übersetzt sie auch, hauptsächlich aber lebt sie. Wer unbedingt mehr wissen will, kann ja im Internet nachschauen – so steht es in diversen Büchern. Also bitte hier weiterlesen: Weiterlesen

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Warum „Stimmengewirr II“?

Stimmengewirr ist der Titel meines zweiten Romans, der 2006 bei Leda erschien. Darin geht es um Multiple Persönlichkeiten – eines meiner Lebensthemen und zugleich, wie ich finde, etwas, zu dem dieser Titel hervorragend passt. „Stimmengewirr“ war und ist zudem der Name meines ersten Blogs bei blogg.de. Allerdings ist das so eine Sache: Während der Roman nun schon seit fast sieben Jahren auf dem Markt und immer noch verfügbar ist, hakt und hängt bei blogg.de die Technik immer penetranter. Tja, und so bin ich dann hierher umgezogen und habe mit Stimmengewirr II angefangen …

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Kontakt & Impressum

Mischa Bach

Postfach 10 3445

45034 Essen

E-Mail: mischa_bach [at] gmx.de

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Auf ein Neues

Etwas Geduld – hier entsteht in Kürze mein neues Weblog.

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Klassikerinnen

Nicht wahr, das Wort allein ist schon ein bisschen merkwürdig. Feminsmus hin, Emanzipation her, Klassiker, das sind Männer. Schließlich haben sie über Jahrhunderte hinweg bestimmt, was kanonisiert wurde. Und was gültig ist. Und dabei diverse Mythen und Märchen begründet. Wie die Sache mit der Weiblichkeit – von wegen der Natur der Frau, die sich im Kinderkriegen verwirklicht. Verrückt, was Menschen jedwedes Geschlecht glauben. Bis dann mal wer daher kommt, und die Sache ganz genau unter die Lupe legt. Wie Betty Friedans „The Feminine Mystique„. Übrigens ein Klassiker der modernen feministischen Literatur … Weiterlesen

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Gehirn und Gewalt

Was fängt als Wissenschaftsshow amerikanischen Stils an, setzt sich als Videoinstallation mit Schauspielern fort, hat ein glasfasererleuchtetes Riesenhirn auf der Bühne und endet im Völkermord Ruandas? Clockwork Orangein der Inszenierung von Hermann Schmidt-Rahmer, die gestern im Essener Grillo-Theater Premiere feierte.

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Wiederholungstäter

The Burning Wire von Jeffery Deaver war genauso wenig mein erster Roman dieses Autors wie Django Unchained mein erster Quentin Tarantino. Beide Künstler sind obendrein auf ihre Art Wiederholungstäter: Deaver hat nicht nur eine ganze Reihe Thriller mit Lincoln Rhyme als Hauptfigur geschrieben, dieser ist auch (mindestens) der zweite, in dem der Profikiller „The Watchmaker“ sein Unwesen treibt. Und Tarantino ist nun mal ein Kinojunkie, schier bessessen von populären bis trashigen Genrefilmen insbesondere der 70er Jahre …

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Nachhören

Live in der Dampfe konnten vielleicht 40 Menschen den ersten Talk bei Radio Essen miterleben. Es ging um die Frage „Wie sicher ist Essen?“ und wer nachträglich wissen möchte, was für Fragen Anna Bartl und Christian Pflug an mich als Krimiautorin hatten und was mir dazu eingefallen ist, der kann das hier nachhören. Einfach nach unten scrollen (sich nicht weiter bei den zumeist dummen Gesichtern aufhalten, die ich auf den Fotos mache ;-)) und dann die Audiodatei nach Interviewpartner und/oder die gemeinsame Schlussrunde auswählen. Viel Spaß!

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Umsiedlung ist besser als Kunst

… ist ein Zitat aus Anne Leppers Stück Käthe Herrmann, das ich mir am letzten Wochenende in Wuppertal zu Gemüte führte. Und das nach dem Schock, den der wirklich elende Zustand des Schauspielhauses Wuppertal in mir als Ortsfremder auslöste – von außen sieht es wie wie eine von Anfang an verhasste und deshalb heruntergekommene Gesamtschule aus den spätern 60ern aus; die Büros dürfen wohl wegen Brandgefahr und die große Bühne nebst Foyer aus Gründen der Baufälligkeit nicht mehr betreten werden. Also spielen sie in der Unterbühne, einem düsteren, bunkerartigen Ort (auf sowas stehen ja Jungdramaturgen und -regisseure sonst sehr, hier scheint’s die letzte bespielbare Chance zu sein) ohne nennenswerte Belüftung und mit nur höchst eingeschränkten Beleuchtungsmöglichkeiten. Weiterlesen

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Dampf im Pott

Das ist eine polemische und nicht ganz zutreffende Zusammenfassung dessen, was man hauptsächlich sieht, wenn man sich im Essener Grillo-Theater Volker Löschs Inszenierung „Rote Erde“ anschaut – da wird auf der Bühne soviel ‚genebelt‘, dass es zwischendrin an ein Hörspiel erinnert (und man sich fragt, ob dem Regisseur klar ist, dass der Kohlenstaub der Zechen wie auch der Ruß aus den Stahlhütten nicht grad weiß daherkam …). Gut, sehr gut allerdings, dass das Ganze einen ausgesprochenen hörenswerten Text hat.

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