Liebe, Eifersucht und Tod

Es ist schon seltsam: Als Anglistin, Theatermensch und Shakespearefan kenne ich Othello natürlich. Aber so mitreißend, so berührend, so glasklar in Liebe, Wahn und allen anderen Gefühlen wie vorgestern Abend als Ballett im Aalto-Theater habe ich es noch nie gesehen. Weiterlesen

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Diskussionsfreudig

Erfreulich: Auch nach über 6 Jahren gibt es immer wieder neue, interessante und spannende Veranstaltungen mit dem Stimmengewirr – diesmal, d.h. gestern, in Berlin an der Universität der Künste.

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Unerwartete Entdeckungen

Zwei Bücher, die nicht das waren, was ich in ihnen zu suchen glaubte und die unterschiedlicher kaum sein könnten: Midsummer Nights, herausgegeben von Jeannette Winterson und Die magische Welt von Alzheimer von Huub Buijssen. Weiterlesen

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Fragen der Würde

Zwei Bücher, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Brigitte PonsDie Würde der Toten und Edda Mincks Idioten auf zwei Pfoten. Und doch haben sie mindestens drei Dinge gemeinsam: Beiden Büchern konnte ich nur über ihre Autorinnen begegnen, beide Bücher haben mich ausgesprochen gut unterhalten und beide Male geht es um Würde. Wenngleich auch um die ganz verschiedener ‚Würdenträger‘ …

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2012er Fundstück

Mag sein, Amazon-Kritiken sind für gewöhnlich weder Adelsschläge nach der Art eines Lobes von Marcel Reich-Ranicki noch so verkaufsfördernd wie es etwa die Buchvorstellungen von Elke Heidenreich gewesen sein dürften. Aber als ich über Su Doblers Amazon-Kritik zu Stimmengewirr stolperte, hab ich mich trotzdem ganz außerordentlich gefreut – und das ging schon bei ihrem Titel los:   wir sind viele, und das ist auch gut so … überschreibt sie ihren Eintrag vom 30. Dezember 2012
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Jazz für Nase, Augen, Ohren

Verdammt lang ist’s her, dass ich in einem Jazzkonzert war. So ungefähr ein halbes Leben, kommt mir vor. Gestern wurde es dann höchste Zeit, dieser sonderbaren und ganz und gar unerklärlichen Abstinenz Adé zu sagen – und so landete ich im Grillo mitten im neuen Programm von Erika Stucky and the Bubble Family.

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Frankfurt, Berlin, Wien

Immerhin keine Regionalkrimis, könnte ich bissig und gemein sagen. Aber was steht drin in Jakob Arjounis Bruder Kemal. Kayankayas fünfter Fall und was ist dran an Bielefelds & Hartliebs Bis zur Neige. Ein Fall für Berlin und Wien? Weiterlesen

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Nichts wichtiges

Drauf ließe sich sowohl Janne Tellers Roman, der mit vollem Titel Nichts. Was im Leben wichtig ist heißt, als auch die gleichnamige Bühnenfassung von Andreas Erdmann prägnant zusammenfassen. Und die aufgeregte Inszenierung in der Casa, der kleinen Bühne des Essener Grillo-Theater, ändert daran auch nur eines: Während ich beim Buch nur querlesend das Ende erreichte, hatte ich in der Premiere am letzten Freitag immerhin nicht das Bedürfnis, mittendrin rauszurennen.

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Abenteuerliche Spielfreude

Ein Geständnis vorweg: So sehr ich als Kind womöglich von Abenteuern mit Peter Pan im  Nimmerland träumte, so wenig kann ich mit Disneys und anderen Verfilmungen von Peter Pan anfangen. Aber wenn jemand mit so viel abenteuerlicher Spielfreude und Lust auf allerlei verrückte Details ans Werk geht wie Regisseur Henner Kallmeyer samt Team in Essen am Grillo-Theater, dann muss man sich das Ergebnis unbedingt anschauen!

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Aus und vorbei

Was ist groß und schwer wie ein Ziegelstein, hat 591 Seiten, langweilig wie ein Telefonbuch und damit als ‚Thriller‘ so überflüssig wie ein Kropf?

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