Eintausendundsechs

1006 – eine hübsche Zahl. Nicht ganz das in Großbritannien allgegenwärtige 1066 und erfreulicherweise weder die Zahl der Stunde noch der Tage, die ich im Blog nichts geschrieben habe. Aber das ist es nicht, denn das Beste an 1006 ist das Euro-Zeichen dahinger: 1006 Euro, soviel Spendengelder sammelten wir vom Krimistammtisch Ruhr bei unserer Benefizveranstaltung „Killer, Kerzen, Currywurst“ am Krimitag, dem 8.12., im Präsidium in Essen ein! Je 503 Euro für das Frauenhaus in Essen und das in Mülheim und obendrein unser neuer Krimitagsspendensammelrekord. Der jede Menge Spaß gemacht hat, wie die Beweisfotos zeigen:

 

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Vielfältig & lebendig

Wie beglückend es sein kann, in reiner Frauenrunde an einem großen Tisch zu sitzen, zu lesen und miteinander zu reden! Erst recht, wenn der Tisch an einem so besonderen, wunderschönen Ort steht wie der Bargteheider Buchhandlung! 🙂 Ich gestehe, darauf hatte ich nach dem nachmittäglichen Fall aus der Zeit nicht mehr zu hoffen gewagt. Und so kam es gestern glücklicherweise ein zweites Mal anders, als ich dachte … Weiterlesen →

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Anders lesen II

Nicht jedes Buch, an dessen Entstehung ich auf die eine oder andere Art mitgewirkt habe, lese ich hinterher, und wenn ich es doch tue, schreibe ich nur in Ausnahmefällen hier im Blog darüber. Aber bei Jutta Profijts Unter Fremden kann ich gar nicht anders, viel zu berührt und begeistert bin ich von diesem Buch, das aus Sicht einer geflüchteten Syrerin viel mehr als einen spannend und leider nur allzu realistischen Thriller erzählt. Weiterlesen →

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Tierisches Theatervergnügen

Normalerweise sind Weihnachtsmärchen Stücke, die alle vorher schon kennen. So wie der „Froschkönig“, um den es im aktuellen Essener Märchen auch geht. Aber eben nur ‚auch‘, denn was Christian Tombeil für Kinder ab 6 Jahren angerichtet hat, ist eine Uraufführung: Jupp – Ein Maulwurf auf dem Weg nach oben heißt das Auftragswerk von Gertrud Pigor, und herausgekommen ist tierisches Theatervergnügen mit viel schräger Musik von Jan-Willem Fritsch.

Roter Alarm – oder was geht oben auf der Bühne gerade alles schief? Ingrid Domann, Jens Winterstein, Mateusz Dopieralski und Floriane Kleinpaß lauschen gespannt
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Wir und unsere Masken

Meist ist es das pure Glück, das mich in eine Opernvorstellung bringt, denn ohne Gebührenkarten wäre das ein recht teures Vergnügen und ohne Begleiter mag ich mich (noch) nicht auf das Abenteuer Musiktheater einlassen. Am Samstag landete ich so mit einer obendrein opernversierten Freundin in Rigoletto im Aalto-Theater – eine Oper, von der ich wenig mehr wusste, als dass es sie gibt, und der ich von daher ganz unvoreingenommen begegnete.

Hinter Masken und in der Masse sind selbst die Höflinge „mutig“ – und weil’s der Aalto-Opernchor ist, auch bei Stimme
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Geisterbahnfahren

Ein spärlich bevölkerter U-Bahnsteig am Montagabend. Zwei Bahnen sind angekündigt, als nächstes die, die mich vom DozentInnen-Empfang an der Uni Duisburg-Essen nach Hause bringen soll. Überraschend pünktlich fährt der Zug ein, noch überraschender ist jedoch, dass sein Inneres unbeleuchtet ist und auch die elektronischen Anzeigen, wo sonst Linie und Zielrichtung angegeben werden, dunkel sind. Unbekannte schauen einander fragend an, wir blicken zur Anzeige auf dem Gleis, dann steigt jeder ein – achselzuckend, manch einer unsicher, zögerlich. Weiterlesen →

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Anders lesen I

Es gibt von jedem Werk so viele Deutungen, wie es Rezepienten hat – so ließe sich die quantitative Bandbreite der Leserperspektiven beschreiben. Aber was ist mit den unterschiedlichen Blickwinkeln, aus denen ich Bücher lesen kann: rein aus Spaß an der Freude, als Literaturdozentin auf der Suche nach Material,  als Lektorin mit professionellem Blick oder auch als Jurorin auf der Suche nach ‚dem besten Werk in Kontext XYZ“, um nur einige zu nennen. Und vor allem: wie soll ich die Perspektive nennen, aus der ich Bücher lese, an deren Entstehung ich als Coach beteiligt war? Christiane Dieckerhoffs Spreewaldgrab und Anja Marschalls Tod am Nord-Ostsee-Kanal warfen diese Frage auf. Weiterlesen →

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Mit Worten gegen Gewalt

Am 25. November, also genau in einem Monat, ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. An vielen Orten werden viele wichtige und spannende Veranstaltungen weltweit dazu statt finden. Ich fühle mich geehrt, dass ich aus diesem Anlass schon zwei Tage zuvor, am 23. November, in Bargteheide eingeladen bin, um nachmittags einen Workshop (Schreiben für Menschen mit Gewalterfahrung) und abends eine Lesung zu halten. Nicht nur für Frauen lese ich ab 19 Uhr unter dem Motto aus Kriminalerzählungen, in denen es um Ursachen und Folgen, sowie das Überleben von Gewalt geht – eben darum, wie man mit Kunst und Kreativität lebt, frei nach dem Motto, ein glückliches und langes Leben ist die beste Rache. Weiterlesen →

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Echt unabhängig

Unabhängigkeit zu bewahren, ist wichtig, aber nicht immer einfach. Auch nicht, wenn es um so etwas Wunderbares und Essentielles geht wie Buchhandlungen. Ich meine, wo sonst soll der Stoff für meine (zweit)liebste Leidenschaft herkommen? Und wer könnte sich besser um meine Kopfkinder kümmern, als BuchhändlerInnen? So gesehen ist WuB, die Woche der unabhängigen Buchhandlungen, nur folgerichtig. Und natürlich bin ich mit dabei. Weiterlesen →

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Krimis im Präsidium

Es ist wieder so weit: Die  Tage werden kürzer, die Nächte länger, und die Krimiautoren lassen das Verbrechen hinter sich, um wenigstens einmal im Jahr nur Gutes zu tun. Denn am 8. Dezember 2017 ist Krimitag und diesmal lesen wir im Polizeipräsidium in Essen unter dem Motto  Kerzen, Killer, Currywurst und sammeln für den guten Zweck, nämlich für das Essener Frauenhaus und das Frauenhaus in Mülheim. Weiterlesen →

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