Ein weiterer schmaler Band, der es in sich hat: Ghosts von Eva Figes aus dem Jahr 1988 ist für mich eine geistreiche und poetische Meditation über Vergänglichkeit. Ein Tageslauf, ein Jahresrund, eine Frau, die ganz alltäglichen Beschäftigungen nachgeht. Nichts Spektakuläres, denn in einem gewissen Alter sind verstorbene und durch Demenz der Gegenwart entrückte Eltern nichts Ungewöhnliches. Sparsame Handlungen, und doch ist am Ende nicht nur das Elternhaus ausgeräumt und die Vergangenheit sortiert, obendrein ist jede Figur einen Platz weiter gerückt: Weiterlesen
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